Gabriel Negraschus

Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft
Hauptbetreuerin Univ.-Prof. Dr. Andrea Gottdang
Nebenbetreuer Dieter Blume
Beginn Semesterangabe
Kontakt gabriel.negraschus(at)sbg.ac.at
Thema der Dissertation Satan in der Skulptur des 19. Jahrhunderts. Die Schönheit der Leiden(schaft)  

Abstract

Gefallene Engel, insbesondere Satan, tauchen im Verlaufe des 18. Jahrhunderts vermehrt in der Kunst auf und werden im 19. Jahrhundert gerade im Medium der Skulptur zu einer nicht zu unterschätzenden Erscheinung im öffentlichen Ausstellungsbetrieb der Akademien, Salons und Weltausstellungen. Diese gefallenen Engel, die charakterlich auf Satan aus John Miltons Barock-Epos Paradise Lost (1667) basieren, werden von ihrem Aussehen her – sich mehr oder minder an Miltons vagen, physischen Beschreibungen orientierend – als überwiegend schön und in jedem Fall als körperlich attraktiv interpretiert, wobei hier der Aspekt des leidenden Schönlings von zentraler Bedeutung ist und das Leiden sowohl melancholisch passiv als auch heroisch aktiv sein kann. Satan in der Skulptur des 19. Jahrhunderts wird in der Arbeit unter besonderer Berücksichtigung der Figur als anbetungswürdiges Idealbild mit Vorbildcharakter und dessen Implikationen bezüglich der (Selbst-)Identifizierung untersucht. Hierbei spielt der gewandelte physische Aspekt vom normalerweise hässlichen Hybridwesen zum schönen Jüngling/Mann eine entscheidende Rolle.   

CV

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Gabriel Negraschus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Salzburg im Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft. Er studierte von 2008-2013 Kunstgeschichte & Bildwissenschaft sowie Philosophie an der Friedrich-Schiller- Universität Jena (B.A., M.A.). Seine kunsthistorische Forschung ist etwa zwischen 1750 und 1930 anzusiedeln, insbesondere im Bereich Skulptur und Kunsttheorie.  

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