Lehrveranstaltungen im Themenmodul

Bildungswissenschaftliches PS: Transkulturalität und Bildungsgerechtigkeit 

Im Hintergrund der Bemühungen um sprachsensiblen Unterricht steht auch die Frage nach Bildungsgerechtigkeit unter Bedingungen einer transkulturellen Welt. Die aktuelle Debatte um Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit wird skizziert, um verschiedene Konzepte von Zugangs- und Verteilungsgerechtigkeit und deren Handlungskonsequenzen vorzustellen. Chancen auf Bildung und Chancen durch Bildung sind eng mit Sprachfähigkeiten in der herrschenden Bildungssprache verknüpft, die in der familiären Kultur/ Sozialisation erworben wurden. Neben einer bildungsphilosophischen, bildungsökonomischen und bildungssoziologischen Perspektive stellen sich kulturwissenschaftliche und sprachpolitische Fragen, wobei auch die unterschiedlichen Kulturbegriffe zu klären sind. Der Mensch ist durch seine Sprache stark kulturell gebunden – was bedeutet dies innerhalb einer globalisierten, tendenziell transkulturell agierenden „Weltgesellschaft“ und welche Folgen hat dies für Konzepte des „transkulturellen schulischen Sprachgebrauchs“ sowie der offensiv gestalteten Mehrsprachigkeit?

Zeit: Do, 15:00-16:30 Uhr

Beginn: 05.10.2017

Fachwissenschaftliches PS: Sprachsensibler Unterricht

Jeder Unterricht ist auch Sprachunterricht. Deshalb sind Sprachbildung und Sprachförderung nicht nur für den Deutschunterricht relevant, sondern auch für alle anderen Fächer. In diesem Kontext sollen angehende Lehrkräfte auch für die Herausforderungen sensibilisiert werden, die besonders, aber nicht ausschließlich Kinder und Jugendliche mit Deutsch als Zweitsprache in der sprachlichen Bewältigung des Schulalltags erleben.

Themen des Proseminars sind:

  • Alltagssprache, Bildungssprache, Fachsprache; CALP – BICS; konzeptionelle Mündlichkeit und Schriftlichkeit;
  • Sprachstandsverläufe;
  • Methoden und Instrumente zur Sprachstandsfeststellung auf verschiedenen Stufen (insbesondere Primar- und Sekundarstufe);
  • Analyse von mündlichen und schriftlichen Texten von Schüler_innen unter Anwendung von verschiedenen Instrumenten zur Sprachstandsfeststellung;
  • Modelle und Ansätze zur Sprachförderung (additiv, integrativ, Herkunftssprachenunterricht, individuelle Förderung und Lernbegleitung, …);
  • Konzept der durchgängigen Sprachbildung/des sprachsensiblen (Fach-)Unterrichts;
  • die Rolle der Sprache bei der Vermittlung fachlicher Inhalte: Kennzeichen der Sprache/Darstellung in den jeweiligen Fächern/Fächergruppen anhand von ausgewählten Beispielen, Sensibilisierung für Schwierigkeiten; fächerübergreifende Aspekte; Sprachverwendung in Schulbüchern; Analyse von ausgewählten Aufgaben/Übungen;
  • Modelle zur Förderung der Sprachkompetenz im Unterricht: u. a. Scaffolding, Modelle zur Förderung der schriftlichen Textkompetenz;
  • Mehrsprachigkeit und Language Awareness im schulischen Kontext.

Zeit: Do, 13:00-14:45 Uhr

Beginn: 06.10.2017

Fachdidaktisches PS: Methoden und Prinzipien des sprachsensiblen Unterrichts

In dieser Lehrveranstaltung werden Methoden und Prinzipien der durchgängigen Sprachbildung bzw. des sprachsensiblen (Fach-)Unterrichts vermittelt und erprobt. Die Studierenden lernen Methoden zur Förderung der (individuellen) Mehrsprachigkeit und zum Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt im Schulalltag kennen. Konkret thematisiert werden

  • Methoden des Scaffoldings (Mikro-/Makroscaffolding, Mitteilungsbereiche/Operatoren);
  • Methoden und ausgewählte Beispiele zur Förderung der Mehrsprachigkeit im Unterricht; 
  • Methoden zur Vermittlung von (fach-)spezifischen sprachlichen Kompetenzen; 
  • Methoden zur Arbeit am Fachwortschatz und an grammatischen Strukturen;
  • Erstellung von Unterrichtsmaterialien für das jeweilige Fach mit besonderer Berücksichtigung der Sprachförderung.

Selbst erstellte Unterrichtsmaterialien werden im Rahmen des Praktikums „Lernbrücke“ erprobt, die daraus gewonnenen Erfahrungen gemeinsam nachbesprochen und im Hinblick auf die weitere professionelle Entwicklung reflektiert.

Zeit: Di, 11:15-12:45 Uhr

Beginn: 07.03.2018

Praktikum „Lernbrücke“

Im Rahmen der „Lernbrücke“ des Diakoniewerks Salzburg werden Lehramtsstudierende für SchülerInnen der Sekundarstufe aus der Stadt Salzburg zur Lernbegleiterin/zum Lernbegleiter. Sie leisten wöchentlich 2 Stunden Lernhilfe, gewinnen dadurch Lehrerfahrung und engagieren sich gleichzeitig sozial. Dabei werden die Studierenden fachlich begleitet (Behandlung fachlich relevanter Inhalte und Methoden; Vor- und Nachbereitung, Vor- und Nachbesprechung und Reflexion der praktischen Erfahrungen).

Im Sommersemester 2018 stehen drei Nachmittage pro Woche zur Auswahl, wobei Sie sich bei der Anmeldung bereits auf zwei Termine zu je zwei Stunden festlegen müssen. Von diesen beiden Terminen wird Ihnen dann in Absprache mit Frau Brescher ein Termin  für das Praktikum zugeteilt. Im Sommersemester 2018 stehen folgende Nachmittage zur Auswahl, an denen Sie die zweistündige wöchentliche Lernbegleitung abhalten können:

  • Montags, 13:00-17:00
  • Dienstags, 13:00-17:00
  • Mittwochs, 13:00-17:00
  • ENGLISH English
  • News
    Tom Rosenstiel, einer der anerkanntesten Denker zur Zukunft der Medien, spricht am 23. Mai um 19.00 Uhr im HS 380 der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät (Rudolfskai 42) über die Zukunft der Demokratie im Zeitalter von Fake News, den Aufstieg der russischen Trolle im Internet und wie Journalismus in Zukunft aussehen wird.
    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
  • Veranstaltungen
  • 23.05.18 Polemik zwischen Kunst und Religion bei Luis Buñuel
    24.05.18 Detection of periodicity in functional time series
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