Neue Texte – Neue Aufgabenkulturen

KURZBESCHREIBUNG:

Schüler/innen lernen fachlich an und mit Aufgabenstellungen, die sie interessieren und für sie von hoher lebenspraktischer und gesellschaftlicher Bedeutung sind. Studierende lernen in diesem Themenmodul, wie man anhand von Literatur und Film sinnvoll fächerübergreifend Unterricht entwickeln kann, der zentrale menschliche Grunderfahrungen zum Thema macht. Im Studienjahr 2018/19 geht es um Raum, um Heimat, Grenzen, Reise, Migration.   Das Erkennen der Potenziale von Texten und ihr gezielter Einsatz in Lehr-Lernprozessen ist nicht nur eine Aufgabe für Deutschlehrende, sondern betrifft alle Unterrichtsfächer. Literatur und Film machen die Erfahrbarkeit von Raum und raumbezogenen Problematiken zum Gegenstand und bieten Mittel an, wie Raum und räumliche Prozesse verstanden werden können. Zu entdecken ist dabei nicht nur die Aussagekraft von Literatur und Film; es lassen sich auch Inhalte für sehr verschiedene Unterrichtszusammenhänge (von Sprachfächern und PuP bis zu den Naturwissenschaften) und geeignete Aufgabenstellungen für Schüler/innen entwickeln.   Der besondere Vorteil dieses Themenmoduls ist, dass die Studierenden zusammen mit den Lehrenden den ganzen aufgabenbezogenen  Unterrichtsentwicklungsprozess auch im direkten Schulbetrieb durchmachen. Von der begründeten Auswahl der Texte bis zum Ausprobieren im realen Unterricht und der Möglichkeit,  auch gleich mit Schüler/innen über deren Lernerfahrungen zu sprechen. Wir wollen in einem solchen „Text- und Bildungslabor“ gemeinsam den Weg von der theoretischen Grundlegung zum „Produktionsprozess“ Unterricht gehen und dabei besonders das fächerübergreifende Arbeiten im LehrerInnenteam behandeln.

 

ZIELGRUPPE:

Das Themenmodul richtet sich an Studierende aller Lehramtsfächer.

 

LEHRVERANSTALTUNGEN:

  • PS Fachwissenschaft „Raum in Literatur und Film: Grunderfahrungen der Gegenwart als Thema im fächerübergreifenden Unterricht“  (WS 18/19)
  • PS Fachdidaktik: „Vernetzte Aufgabenstellungen: Von der Gestaltung bis zur Evaluation der Lernprozesse“ (WS 18/19)
  • PS BIWI: Unterrichtsentwicklung mit anthropologischen Themen (SS 19)
  • PR: Praktikum (SS 19)

Inhalte und Ziele:
SchülerInnenrelevante Themenstellungen der menschlichen Grunddimensionen Raum fachlich identifizieren und fachdidaktisch aufbauen Literarische Texte, Jugendliteratur und Filme im Unterricht  als Aufgabenstellungen benutzen Innovative Unterrichtsentwicklung planen, betreiben, evaluieren

 

PRAKTIKUM:

Für das Praktikum findet eine Kooperation mit dem Gymnasium St. Ursula statt. Das Lehrendenteam und die Studierenden bilden mit ausgewählten Lehrpersonen und Schulklassen des Gymnasiums Arbeitsgruppen, innerhalb derer sich Mentor/inn/en-Tandems von Studierenden und Schüler/innen bilden. Das Praktikum findet zusammen mit der BIWI-Begleit-LV immer im Sommersemester statt. Die Termine werden für die Gruppen seitens des Lehrendenteams und individuell seitens der Studierenden mit der Kooperationsschule vereinbart.

 

ANMELDUNG:

Wir bitten um eine verbindliche Voranmeldung via PPT.NTN Voranmeldung Pädagogisch-praktisches Themenmodul "Neue Texte – Neue Aufgabenkulturen - Neue Kompetenzen im vernetzten Unterricht: Fächerverbindende Zugänge zum Raum im Zeitalter der Globalisierung.

Bitte beachten Sie, dass eine Absolvierung von BA4 für dieses Modul eine Voraussetzung ist.

 

 

ANRECHENBARKEIT UND BESTÄTIGUNG:

Praktikum und bildungswissenschaftliches PS ersetzen Pflichtlehrveranstaltungen des Curriculums, z.B. im Modul BA5: Das Themenmodul ersetzt in der Bildungswissenschaft und Schulpraxis ein Praktikum BA5b oder BA5c und die Begleit-LV BA5d.

Eine Bestätigung des Themenmoduls im Curriculum ist nur dann möglich, wenn das gesamte Themenmodul positiv absolviert wurde. Die fachwissenschaftliche Begleitlehrveranstaltung kann evtl. im Rahmen der Freien Wahlfächer anerkannt werden. Nach Absolvierung des gesamten Themenmoduls erhalten Studierende eine entsprechende Abschlussbestätigung. Diese Form der Schwerpunktsetzung ermöglicht Profilierungen im Studium, die auch für spätere berufliche Einsatzmöglichkeiten relevant sein können.

 

KONTAKT:

Ulrike Greiner (School of Education), ulrike.greiner(at)sbg.ac.at; Werner Michler (FB Germanistik), werner.michler(at)sbg.ac.at

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    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
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    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
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    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
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    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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