Die Abteilung Kunstgeschichte trauert um

Herr Dr. phil. habil. Friedrich Piel (* 03. Januar 1931 - † 24. August 2016)
Em. Ord. Universitätsprofessor

Professor Piel wurde am 1. Jänner 1990 als Ordentlicher Universitätsprofessor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an die Universität Salzburg berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1999 am ehemaligen Institut für Kunstgeschichte tätig war.  

Er studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Psychologie in Freiburg und München. Verdienste erwarb sich Friedrich Piel durch sein Engagement für die Neubearbeitung des Dehio-Handbuchs für Kunstdenkmäler, für das er mehrere Bände bearbeitete. Nach der Habilitation an der Ludwig-Maximilian-Universität in München mit dem Thema "Die Bildvalenz der Nischenfigur in der Alten Welt und im Mittelalter" wirkte er dort zwanzig Jahre als Universitätsprofessor, bevor er 1990 seinem Doktorvater Hans Sedlmayr als Professor an der Universität Salzburg nachfolgte. Er gab hier u.a. zu Ehren seines Lehrers dessen Gesamtverzeichnis der Schriften und Publikationen heraus.

Die Abteilung Kunstgeschichte der Paris-Lodron-Universität wird Dr. Friedrich Piel in ehrender Erinnerung behalten. Wir nehmen Abschied und gedenken seiner in Hochachtung.    

Univ.-Prof. Dr. Andrea Gottdang              Ass.-Prof. Dr. habil. Sigrid Brandt              Margit Beling BA
Leiterin des Fachbereichs Kunst-,         Leiterin der Abteilung                                  Obfrau des
Musik- und Tanzwissenschaft                 Kunstgeschichte                                          Freundesvereins
                                                                                                                                               der KuGe

 

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   Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

em. O.Univ.-Prof. Dr. phil. Franz Fuhrmann
(* 31. August 1916 - † 14. Juli 2016) 

Am 14. Juli 2016 verstarb Prof. Dr. Franz Fuhrmann, der von 1969 bis zu seiner Emeritierung 1986 den neu geschaffenen Lehrstuhl für österreichische Kunstgeschichte an unserer Abteilung innehatte. Nach dem Studium der Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte, Archäologie, Musikwissenschaft und Philosophie in Wien hatte der 1916 in Zell am See Geborene 1941 die Staatsprüfung am Institut für österreichische Geschichtsforschung abgelegt und war zwei Jahre später mit einer Arbeit über den Kapellenbau in Salzburg zur Zeit des Erzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau promoviert worden. Während seiner Zeit als Kustos am Salzburger Museum Carolino Augusteum habilitierte er sich in Graz mit dem Band „Salzburg in alten Ansichten“.

Mit seinen zahlreichen Publikationen hat sich Franz Fuhrmann um die Kunstgeschichte Österreichs und vor allem Salzburgs sehr verdient gemacht; sie reichen vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert und betreffen alle Kunstgattungen sowie die Denkmalpflege und Museumskunde. Der Salzburger Dom, Michael Pacher, Johann Bernhard Fischer von Erlach, Anton Faistauer, Salzburg selbst zählten zu seinen Schwerpunkten. Als ehrenamtlicher Konservator des Bundesdenkmalamtes und als ständiges Mitglied des Denkmalbeirates engagierte er sich tatkräftig für den Erhalt von Bauten und Kunst. Auch nach seiner Emeritierung blieb er wissenschaftlich aktiv und war dem Institut für Kunstgeschichte eng verbunden, nicht zuletzt dank des von ihm gegründeten Vereins der Freunde der Kunstgeschichte.

Die Abteilung Kunstgeschichte der Paris-Lodron-Universität wird Prof. Dr. Franz Fuhrmann in ehrender Erinnerung behalten. Wir nehmen Abschied und gedenken seiner in Hochachtung.    

Univ.-Prof. Dr. Andrea Gottdang          Ass.-Prof. Dr. habil. Sigrid Brandt       Margit Beling BA
Leiterin des Fachbereichs Kunst-,     Leiterin der Abteilung                           Obfrau des
Musik- und Tanzwissenschaft             Kunstgeschichte                                   Freundesvereins
                                                                                                                                    der KuGe

 

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    Tom Rosenstiel, einer der anerkanntesten Denker zur Zukunft der Medien, spricht am 23. Mai um 19.00 Uhr im HS 380 der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät (Rudolfskai 42) über die Zukunft der Demokratie im Zeitalter von Fake News, den Aufstieg der russischen Trolle im Internet und wie Journalismus in Zukunft aussehen wird.
    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
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