Transdisziplinäre Projekte

Drittmittelprojekte

  • Hellenistische Koine in Ägypten und im Nahen Osten

FWF-Projekt V 388-G19 (am Fachbereich Linguistik)

Elise-Richter-Stelle: Dr. Christina Katsikadeli

Laufzeit: 01.10.2014-31.05.2018

Kurzbeschreibung: Regionale Unterschiede des hellenistischen Griechisch entstanden in zahlreichen Fällen als Folge der Tatsache, dass die damaligen Sprecher in unterschiedlichen Sprachgebieten lebten (Ägyptisch, Phönizisch, Hebräisch, Aramäisch und diverse anatolische Sprachen); später folgte eine Phase des intensiven Kontakts zwischen Griechisch und Latein. Die vorliegende Untersuchung basiert auf repräsentativem sprachlichem Material – vorwiegend aus der christlichen und jüdischen Überlieferung–, das aus allen Phasen der hellenistischen Koine in Ägypten und im Nahen Osten stammt. Einer Reihe von Fallstudien behandelt charakteristische lexikalisch-semantische, phonologisch-morphologische und syntaktische Merkmale, die nicht nur griechische, sondern auch hebräische, aramäische und koptische Evidenz erfassen. Weitere Ziele des Projekts sind die Anwendung von Theorien von sprachlichen Entlehnungen, vom „kontakt-generierten Sprachwandel“ und von der Soziolinguistik des Bi-/Multilingualismus mit dem Ziel ein holistisches Werkzeug für das Studium der sprachlichen Konvergenz zu entwickeln.

Individuelle Projekte

  • Christentum im Nahen Osten in ihren gegenwärtigen Beziehungskontexten (ökumenisch, interreligiös, politisch)

Laufendes Projekt von Univ.-Prof. Dr. Dietmar W. Winkler

Der Schwerpunkt des Forschungsbereichs liegt bei der Verbindung von historisch-theologischer Grundlagenforschung mit den aktuellen Bezügen der Gegenwart zur Unterstützung der ökumenischen (zwischenkirchlichen) Dialoge. Die Aufarbeitung von Kirchentrennungen zwischen östlichem und westlichem Christentum sind komplexe Phänomene, die theologische und nicht-theologische Faktoren berücksichtigen. Die Forschungsergebnisse dieses Arbeitsbereiches fließen direkt in offizielle und inoffizielle ökumenische Dialoge ein. 

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  • News
    Salzburg Summer School “European Private Law” Vom 2.-14. Juli 2018 fand an der Universität Salzburg die 19. Summer School „European Private Law“ unter der Leitung des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. DDr. DDr. h.c. Michael Rainer statt. Mehr als 40 Gastprofessoren und Gastsprecher vermittelten im Rahmen von Vorlesungen Grundkenntnisse in 30 verschiedenen Rechtssystemen, die in Workshops und Podiumsdiskussionen weiter vertieft wurden.
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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