Ehemalige Rhetorikgespräche

Rückblick Salzburg-Tübinger Rhetorikgespräche 2011

Vom 29. bis 30. April 2011 fanden an der Paris-Lodron Universität Salzburg die 8. Salzburger-Tübinger Rhetorikgespräche statt, dieses Mal zum Thema Rhetorik und Stilistik. Der Kongress wurde am Freitag um 13:00 Uhr eröffnet und am Samstag von 12:00 bis 13:00 Uhr mit einer Podiumsdiskussion abgeschlossen.
Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr herzlich für Teilnahme!


Falls Sie ein gedrucktes Exemplar wünschen, senden wir Ihnen dieses gerne auf Anfrage (rhetorik@sbg.ac.at) kostenlos zu.

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Die SATÜR 2011 widmeten sich dem Thema „Rhetorik und Stilistik“. Es ist eine bekannte Tatsache, dass man einerseits angewandte Rhetorik gerne mit der gelungenen, wo nicht geschliffenen Formulierung assoziiert, andererseits aber „bloße Rhetorik“ als eine Methode versteht, mangelnden Inhalt durch eine gefällige Form zu kaschieren. Mit barocker Rhetorik gar ist eine überbordene Form gemeint, die durch Schwulst gewichtigen Inhalt vortäuscht.

Es ist auffällig, dass in der gegenwärtigen Rhetorikrenaissance die Verbindung zur Ästhetik der Rede noch kaum gesucht wurde; stattdessen stehen die Wirkungsmächtigkeit der Rede, das Ethos des/r Redenden und argumentative Aspekte (Topik) im Vordergrund. Ein Grund also und ein Anlass, bei den SATÜR 2011, einmal den Fokus der Vorträge auf das Verhältnis von Inhalt und Stil zu richten.

Dass der Stil ein rhetorikspezifischer Gegenstand ist, dürfte unbestritten sein. Während die Linguistik den Stil jedoch lediglich analysiert, beachtet die Rhetorik auch die spezifischen Formen der Wirkung und die Methoden für deren Herstellung.

Asfa Wossen-Asserate über Stil und Manieren

Am 29. April hielt Dr. Asfa-Wossen Asserate um 19:00 einen Vortrag über "Der homo oeconomicus als stilistisches Phänomen". Mehr dazu können Sie in unserer Tagungszeitschrift oder in der Onlinezeitschrift RhetOn lesen.

Abbildung 2049175.GIF

Rückblick Salzburg-Tübinger Rhetorikgespräche 2009

Die Salzburg-Tübinger-Rhetorikgespräche 2009 waren ein voller Erfolg. 42 Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Geisteswissenschaft, Psychologie, Kommunikation, Wirtschaft, Iurisprudenz und Personalmanagment sprachen über Erfahrungen, Innovationen und Konzepten aus Theorie und Praxis. Zahlreiche Gäste bereicherten die Tagung durch anregende Diskussionsbeiträge. Die Salzburger Rhetorik schaut auf zwei gelungene Tage mit wissenschaftlichen Austausch und angenehmem Ambiente zurück.
Wir bedanken uns bei allen denjenigen, die die Tagung ermöglicht und zu ihrem Gelingen beigetragen haben und freuen uns schon auf die nächsten SaR 2010 in Tübingen.

Hier finden Sie Fotos von der Tagung:

Interview mit Prof. Dr. Joachim Knape

Im Rahmen der Salzburg–Tübinger Rhetorikgespräche 2008 hat der deutsche Südwestrundfunk ein Interview mit Prof. Dr. Joachim Knape, Seminar für Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen, zur Bedeutung und Zukunft der rhetorischen Ausbildung geführt. Dieses kann als MP3–Audiodatei über den nachstehenden Link downgeloadet werden.

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Bild: © Alexander Blum – Rhetorikforum (Tübingen)

Rückblick Salzburg-Tübinger Rhetorikgespräche 2008

Vor nun mehr als vier Jahren wurden von unserem Büro die Salzburger Rhetorikgespräche ins Leben gerufen. WissenschafterInnen aus dem deutschsprachigen Raum gewähren dem Publikum Einblicke in faszinierende Fragestellungen zur Redekunst. Die Rhetorikgespräche verstehen sich dabei als offenes Forum.

2008 haben wir für die Tagung eine Kooperation mit der Universität Tübingen erwirkt, wo sie auch am 2. und 3. Mai dieses Jahres erstmals als Salzburg–Tübinger Rhetorikgespräche abgehalten wurde.

Abbildung 555832.JPG

Bild: © Alexander Blum – Rhetorikforum (Tübingen)

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    Univ.-Prof. Dr. Nicola Hüsing wurde für ihre bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet und für die EURASC nominiert.
    Dr. Lorenz Aglas, senior scientist der Arbeitsgruppe Ferreira im Fachbereich Biowissenschaften, ist Gewinner des AK-Wissenschaftspreises der Arbeiterkammer Salzburg.
    Become an expert in EU politics, law and economics
    An der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät erfolgten am 27. November 2018 die Antrittsvorlesungen der Professoren für Journalistik, Rudolf Renger, und für Geschichts- und Politikdidaktik, Christoph Kühberger.
    Mit Entschließung vom 18. Juni 2018 wurde dem längst dienenden Lehrbeauftragten am FB Altertumswissenschaften der PLUS, Univ.-Lektor Lic. phil. Dr. h.c. Dr. phil. Günther E. Thüry vom Bundespräsidenten der Berufstitel „Professor“ verliehen.
    Mo 21.1.2019, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Dr. Louise Hecht (Wien, Potsdam) - Inklusions- und Exklusionsstrategien der jüdischen Aufklärung (Haskalah)
    Gastvortrag von Frau PD Dr. Katharina Meinecke (Deutsches Archäologisches Institut, Abt. Rom) am Dienstag, 22.1.2019, 18:30 Uhr, Residenzplatz 1, Abguss-Sammlung SR E.33
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Die Schriftstellerin Cécile Balavoine verbrachte ein Erasmusjahr an der Universität Salzburg. Ihre Begeisterung für die Stadt Salzburg und die Musik Mozarts ist auf jeder Seite ihres ersten Romans MAESTRO spürbar.
    Einladung zur Tagung NEUERE ENTWICKLUNGEN IM EUROPÄISCHEN ASYLRECHT
    Am 31. Januar 2019 kommt Professorin Nadine Marquardt (Bonn) für einen Gastvortrag zum Thema "Armut und Strafe" nach Salzburg.
  • Veranstaltungen
  • 22.01.19 Knöchelspielende Kinder und streitende Knaben. Die Londoner Beißergruppe und ihr Umfeld
    23.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
    23.01.19 Lesung: Kathrin Röggla ('Revision')
    24.01.19 Pflege und Betreuung – Who cares?
    24.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
    24.01.19 "Go International" - Praktikum im Ausland
    24.01.19 W&K Forum: Podiumsdiskussion - Documentality!? Realitäten im Theater der Gegenwart
    24.01.19 8. Nachtschicht@UBS - Zurück zum Schreibtisch!
    25.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
    25.01.19 Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen. Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla
    26.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
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