Martina Reiner

Martina Reiner © privat

Hauptbetreuer Prof.in Dr.in Anne Koch
Nebenbetreuerin N.N.
Start 2018
Kontakt s1062732(at)stud.sbg.ac.at
Thema der
Dissertation
Gymnasiast*innen und Kirche. Faktoren des Aneignungs- und Entscheidungsprozesses bei katholischen Jugendlichen. Eine empirische Untersuchung zur religiösen Identitätskonstruktion.

Abstract

Die Entkirchlichung hat Hochkonjunktur. Glaubensbiographien verlagern sich aus kirchlichen Strukturen in private und individuell gestaltete Räume. Die geplante Dissertation greif die Frage auf, was jugendliche Gymnasiast*innen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren in der Erzdiözese München und Freising bewegt, sich dennoch und gegen den scheinbar gesellschaftlichen Trend, mit bestehenden Glaubenstraditionen zu identifizieren und sich dazu zu entscheiden, die christliche Religion als verbindlich anzuerkennen. Welche „Mechanismen und Motivationen religiöser Identifikation“ (Kunstmann 2006) und welche Umfelder und Anlässe lassen sich bei Jugendlichen für ihr ehrenamtliches Engagement in der Kirche ausmachen? Das Zusammenspiel von Identität und Religiosität soll analysiert, sowie der Aneignungs- und Entscheidungsprozess beschrieben werden. Das biographisch narrative Interview (vgl. Schütze 2007) stellt dabei eine Methode dar, die Einblicke in psychosoziale Erfahrungen der Jugendlichen eröffnet und es ihnen ermöglicht, in einem reflexiven Prozess und durch das Erzählen das Selbst weiter zu konstruieren, im Interview also unmittelbar (religionsbezogene) Identitätsarbeit zu leisten. Die Arbeit schließt religionspsychologische Aspekte sowie Konzepte der Entwicklungspsychologie ein und leistet einen Beitrag zur religionswissenschaftlichen Jugendforschung.

Weiterführend werden die Ergebnisse daraufhin ausgewertet, welche Implikationen sich für den Religionsunterricht und die Schulpastoral an Gymnasien ergeben. So soll die Arbeit einen Beitrag zu der Diskussion leisten, was Jugendliche mit Kirche verbinden und welche Faktoren für sie in einem religiösen Aneignungs- und Entscheidungsprozess einflussreich sind und sich im Rahmen des Religionsunterrichts beziehungsweise der Schulpastoral fördern lassen.

Keywords:
Jugend, Religiosität, Identität, religiöse Identitätsbildung, Aneignungsprozesse, Entscheidungsprozesse, Religionspsychologie, Entwicklungspsychologie, Kirchenbindung

Lebenslauf

 

  • Herbst 2018: Beginn des Promotionsstudiums an der Paris Lodron Universität Salzburg; Hauptbetreuerin: Prof. Anne Koch        
  • Seit Frühjahr 2013: Lehrerin im Staatsdienst am Gymnasium        
  • Frühjahr 2013: 2. Staatsexamen         
  • Herbst 2010: 1. Staatsexamen katholische Religionslehre und Mathematik für das Lehramt am Gymnasium an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Sonstige Tätigkeiten

  • Ehrenamtliches Engagement in der katholischen Jugendarbeit
  • Mitglied des Kriseninterventionsteams im Schulbereich in der Erzdiözese München und Freising
  • News
    Im aktuellen Ökonomen Ranking des deutschen Handelsblatts errang Universitätsprofessor Florian Huber (31) vom Salzburg Centre of European Union Studies (SCEUS) in der Reihung nach aktueller Forschungsleistung Platz 100 und im Ranking der Jungökonomen, bei der die gesamte Forschungsleistung der unter 40-Jährigen bewertet wird, den exzellenten 62. Platz.
    Die Orientierungsveranstaltungen für Erasmus- und Austauschstudierende, die im Wintersemester 2019/2020 an die Universität Salzburg kommen, finden im Zeitraum von Montag, 16. bis Freitag, 27. September 2019 statt.
    Am Dienstag, dem 1. Oktober 2019 findet um 17.15 Uhr im HS 3.348 (Unipark, 3. Stock, Fachbereich Romanistik) eine Info-Veranstaltung statt, die sich in erster Linie an alle Neuinskribierten des Masterstudiums richtet. Darüber hinaus sind aber auch alle anderen Studierenden des Fachs sowie sonstige Interessierte herzlich eingeladen.
    Für seine Verdienste um die Stadt Salzburg hat Bürgermeister Harry Preuner am Dienstag, 17. September 2019, dem scheidenden Rektor der Universität Salzburg, Prof. Heinrich Schmidinger, das Stadtsiegel in Gold verliehen.
    Die Universität Salzburg vergab in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung erneut die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 5400 Euro. Jury­koor­dina­tor Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Maurizio Musso von der Universität Salzburg betont: „Mit mittler­weile 5 Fachbereichen ist der Preis in diesem Jahr um eine Kategorie reicher, wobei für die Fach­jury der Universität Salzburg die engagierte Arbeit der jungen Talente immer eine neue Bereicher­ung ist.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Wie schon für die jüngste Europawahl hat ein Team der Abteilung Politikwissenschaft der Universität Salzburg gemeinsam mit der Digital-Agentur MOVACT auch für die Nationalratswahl am 29. September ein digitales Wahlhilfe-Tool entworfen – den WahlSwiper.
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Holz-/Linolschnitte und Ölmalerei • Franz Glanzner
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2019/20
    Die Universitätsbibliothek Salzburg (Hauptbibliothek und Fakultätsbibliothek für Rechtswissenschaften) öffnet Tür und Tor für die Öffentlichkeit und bietet ein vielfältiges Programm.
    Karl-Markus Gauß liest für sozial benachteiligte Kinder in Rumänien. Der Salzburger Schriftsteller Karl-Markus Gauß setzt sich seit Jahrzehnten mit dem Leben der Roma in Osteuropa auseinander. Im Dialog mit Michael König, Geschäftsführer des Diakoniewerks Salzburg, spricht er an diesem Abend über seine Erfahrungen.
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    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
  • Veranstaltungen
  • 24.09.19 Orientierungstag für Erstsemestrige
    25.09.19 Orientierungstag für Erstsemestrige
    25.09.19 Dr. Brigitta Elsässer Venia: „Organische Chemie“
    25.09.19 Wenn die E-Gitarre lacht... Taschenopernfestival 2019 "Salzburg liegt am Meer"
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