Laura von Ostrowski

Laura von Ostrowski, M.A. © privat

Hauptbetreuer Prof. Dr. Andreas Nehring
Nebenbetreuerin Univ.-Prof. Dr. Anne Koch
Start 2015
Kontakt laura.von.ostrowski(at)fau.de
Thema der
Dissertation
Die Relevanz des Yogasutras als multimodale Wissensform im Modern Postoral Yoga

Abstract

Das religionswissenschaftliche Dissertationsprojekt erforscht die deutsche Yogaszene von der Jahrtausendwende bis zur Gegenwart mit Fokus auf die Rezeption von in Sanskrit verfassten, altindischen Yogatexten im Modern Postural Yoga.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem wohl wichtigsten Text der einschlägigen Yogaszene: dem Yogasūtra. Eine zentrale Stelle darin verweist auf einen Zustand jenseits von Intellektualität: yogaścittavṛttinirodhaḥ, ‚Yoga ist das Beruhigen der Bewegungen des Geistes‘ (Sūtra I/2). Diese Erfahrung wird z.B. als unmittelbare Selbstwahrnehmung umschrieben und für deren Erreichen werden verschiedene Praktiken begründet und mittels der Texte legitimiert (insbesondere Körper-, Atem-, Meditations- und Rezitationsübungen). Sie sind performative Präsentifikationen von impliziten Wissensbeständen: soziales ebenso wie somatisches, emotionales und auch semantisches Wissen in seinen rituell-somatischen Vollzügen. Es stellt sich hierbei die Frage nach dem Übertragungsprozess dieses in Übersetzungen versprachlichten Wissens auf die Ebene eines impliziten Erfahrungswissens. Sowohl die Texte als auch die damit in Zusammenhang gebrachten Praktiken durchlaufen einen kulturellen Transfer und Aneignungprozesse; sie geben somit Aufschluss über aktuelle gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen.

Das Projekt setzt sich mit den relevanten Diskursen auseinander und will des Weiteren die Umsetzung von Textinhalten in Form von Praktiken und Ritualen ethnographisch untersuchen. Methodenplural vorgehend sollen u.a. die Ergebnisse aus beobachtender Teilnahme und qualitativer Interviewarbeit zu einer dichten Beschreibung des Feldes führen, um die Bedeutungsfacetten altindischer Yogatexte für die spätmoderne alternativ-religiöse Szene und ihre AkteurInnen fassen zu können.

Lebenslauf

Forschungsschwerpunkte

  • Modern Postural Yoga
  • Die Rezeptionsgeschichte des Yogasutras
  • Hatha-Yoga
  • Religionsästhetik, Körperwissen

Ausbildung

2005-2008 Magisterstudiengang Komparatisik, Japanologie und Romanistik an der Ludwigs-Maximilians-Universität München

2008-2014 Magisterstudiengang Indologie, Religionswissenschaft und Romanistik an der Ludwigs-Maximilians-Universität München

seit 04/2015 Stipendiatin des DFG Graduiertenkollegs „Präsenz und implizites Wissen“

07/2016 Mitorganisatorin der Konferenz „Seven Shades of Yoga", LMU München

  • News
    Welche Studentinnen und Studenten in Österreich spenden am meisten Blut? Das war die Challenge des „Vampire Cups“ vom Österreichischen Roten Kreuz. Universitäten und Fachhochschulen aus Wien, Niederösterreich, Burgenland, der Steiermark, Oberösterreich, Salzburg und Tirol haben am Wettbewerb teilgenommen – die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg konnte jetzt den Pokal mit nach Hause nehmen.
    Gemeinsam mit 400 Alumni verbrachten Rektor Heinrich Schmidinger, der künftige Rektor Hendrik Lehnert, die vier Dekane und der Senatsvorsitzende einen Sommerabend auf der „schönsten Terrasse Salzburgs“ im Restaurant M32 am Mönchsberg.
    Mit gebündelter Unterstützung des Chinazentrums und des Kinderbüros der Universität Salzburg wurden bereits letzte Woche Vorbereitungen getroffen: Gastprofessorin Wei Li erklärt: „Wir übten chinesische Schriftzeichen: Anlassbedingt als erstes „Hallo“ und „Willkommen“ für ein Begrüßungsbanner.“
    Chemiker Raphael Berger vom Fachbereich für Chemie und Physik der Materialien hat auf der 18. Konferenz zur Gasphasenelektronenbeugung den gut dotierten internationalen Hermann Mark Preis für "Gas-Phase Electron Diffraction and Structural Chemistry" gewonnen.
    Das Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens (ZECO) der Universität Salzburg hielt vom 20. bis 27. Juni 2019 einen der größten internationalen Wissenschaftskongresse Kasachstans ab.
    Insgesamt 50 Personen von unterschiedlichen renommierten chinesischen Institutionen, die sich mit den Menschenrechten auseinandersetzen und unter der Leitung von Herrn Prof. Kaminski, Chinaexperte aus Wien, und Herrn LU Guangjin, Generalsekretär der China Society for Human Rights Studies in Peking besuchten am 20. Juni die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg.
    Die Anmeldung zu den Kursen der ditact_women´s IT summer studies ist in vollem Gange. Noch bis 08. Juli läuft die erste Anmeldefrist, danach wird die Restplatzbörse geöffnet.
    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. zwei Stunden. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    Die 7. Salzburg Summer School findet vom 02. bis 03. September 2019 statt. Es wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
  • Veranstaltungen
  • 17.07.19 Schornsteinfeger, Zipfelfalter & Co. –Ein Blick in das faszinierende Lebender Schmetterlinge
    23.07.19 Salzburger Apotheker-Kräutergarten
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg