RINGVORLESUNG WS 2016/17: "ROM ERZÄHLT - ROM ERZÄHLEN: EINE STADT ALS BEDEUTUNGSTRÄGERIN"

Leitung: Dr. Siegrid Schmidt und Dr. Elisabeth Gruber
Zeit: jeweils Montag, 18.00 bis 19.30 Uhr, HS 381 (GesWi-Fakultät, Rudolfskai 42)

Das Programm der Ringvorlesung

Das Außergewöhnliche an Rom ist seine epochenübergreifende Präsenz und Dominanz in der Weltwahrnehmung. Die Vorstellung von Rom als politischer Idee, kultureller Größe und Ursprungsort der Christenheit begleitet die Geschichte Europas seit der Antike. Mythen, Topoi und Superlative werden mit einer Stadt der Apenninhalbinsel verbunden, deren historische Entwicklung bis ins 21. Jahrhundert auch völlig unspektakulär verlaufen hätte können. Ausgehend vom paradigmatisch gewordenen Gründungsmythos über den Status des antiken Machtzentrums bis hin zum Zentrum der europäischen Religionsvorstellung und institutionelles Weltzentrum der römisch-katholischen Kirche ist die Bedeutung Roms ungebrochen Realität und Narrativ. Die Beiträge der Ringvorlesung gehen dieser besonderen Stellung einer europäischen Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen nach. Architektonisch-kunsthistorische, religiöse, politisch-ideologische, militärische, rechtliche, administrative und alltagskulturelle Narrative werden anhand ausgewählter Fallbeispiele diskutiert. Die Ringvorlesung ist Bestandteil des aktuellen Schwerpunktthemas des IZMF: Materia narrata – Materia narrandi. Medialität, Materialität und Dynamik „großer“ Narrative. Die einzelnen BeiträgerInnen werden in ihren unterschiedlichen disziplinären und inhaltlichen Aspekten auch den Fragen der Schwerpunktsetzung nachgehen:

  • Unter welchen Umständen und in welcher Form Rom als Narrativ aufgegriffen, erzählt und bewertet?
  • Welche materiellen Informationsträger werden für das Narrativ Rom in welchen Kontexten verwendet?
  • Welche Auswirkungen hat der Wechsel von Medien(-gattungen) und materiellen Informationsträgern auf das Narrativ?
  • Wie werden Narrative performativ eingebettet und „übersetzt“, etwa in Form der theatralen Aufbereitungen, literarischen Verarbeitung etc. Welche Interaktionen zwischen den verschiedenen Medien, Informationsträgern und deren performativer Einbettung können beobachtet werden?
  • Welche Rolle spielen materielle Objekte in den Narrativen?

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    Am 19. September 19 sprechen Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) und Johannes Koll (Wirtschaftsuniversität Wien) im Unipark (E.003) über die Entstehung des Buches und über problematische akademische Ehrungen.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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