Marlen Mairhofer

Fachbereich Germanistik
Hauptbetreuer Univ.-Prof. Dr. Werner Michler
Nebenbetreuer Assoz. Univ. - Prof. Dr. Nicole Haitzinger
Beginn WS 2015
Kontakt ‎Marlen.Mairhofer@stud.sbg.ac.at
Thema der Dissertation Weiblichkeit – Körper – Schrift

Abstract

Das Dissertationsprojekt Weiblichkeit – Körper – Schrift untersucht, ausgehend von Hélène Cixous‘ in den 1970er Jahren entwickeltem Konzept einer écriture féminine, das Verhältnis von Weiblichkeit, Körper und Schrift in Romanen österreichischer Autorinnen. Anhand von Ingeborg Bachmanns Buch Franza, Marlen Haushofers Mansarde und Anna Mitgutschs Die Züchtigung und Ausgrenzung werden unterschiedliche Zugänge zu dem Themenkomplex Körper – Schrift dargelegt und Fragen nach weiblicher Textproduktion, der Position der Frau in der Gesellschaft und dem, was Cixous Weibliche libidinöse Ökonomie nennt, neu gestellt. Anstatt französische und amerikanische feministische Theorien des Poststrukturalismus in Opposition zueinander zu setzen, werden beide einer Relektüre unterzogen. Hélène Cixous und Judith Butlers Geschlechtertheorien, die scheinbar starre Kategorien durch performative Subversionen unterlaufen, ermöglichen es, Körper und Schrift als performative Einheiten zu denken. So werden neben Schreibhandlungen auch Lektürevorgänge und körperliche Zustände Teil des komplexen Machtzusammenhangs Autorschaft, der sich auf Romanfiguren, Autorinnen und die Materialität des Korpus gleichermaßen erstreckt. Die Verbindung von Ansätzen aus Dekonstruktion und Diskursanalyse, Performanz-, Medien- und Geschlechtertheorie, psychoanalytischer Literaturwissenschaft und Autorschaftstheorie bedingt, neben der Überschreitung der Grenzen einzelner Schulen, auch ein Überschreiten der geografischen Räume, in welchen sich diese etablieren konnten.  

 

 

CV

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

 

Marlen Mairhofer, geboren in Steyr, Oberösterreich, studierte von 2009-2015 Germanistik an der Universität Salzburg und begann dort im Rahmen einer Karenzvertretung als Universitätsassistentin im Studienjahr 2015/16 mit der Arbeit an ihrer Dissertation. Neben ihrer Forschungstätigkeit ist sie Teil des KünstlerInnenkollektivs Bureau du Grand Mot und des Vereins mosaik, die sich aktiv in den Salzburger Kunst-, Kultur- und Literaturbetrieb einbringen. Darüber hinaus arbeitet sie als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache.

 

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    "Wer neue Antworten will, muss neue Fragen stellen." (Johann W. Goethe) - Gelegenheit dazu haben Sie im Unipark Nonntal, 18.1.2019, 08:00-15:30 Uhr
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    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
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    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
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