Univ. Prof. Dr. Thomas Schirren

Bild von Univ. Prof. Dr. Thomas Schirren
Univ. Prof. Dr. Thomas Schirren Bereichsleiter Gräzistik, Klassische Rhetorik
  • Residenzplatz 1 Stiege 1
  • 5010 Salzburg
Tel:
+43 662 8044 4302
Fax:
-
thomas.schirren@sbg.ac.at

Lehrveranstaltungen im Winter 2017/18

Den Schwerpunkt des Studienjahres 2017/18 bilden Lehrveranstaltungen zur epischen Dichtung, nämlich einerseits das hellenistische Epos des Apollonios von Rhodos, die Argonautika, welche von der Fahrt der Argonauten ins ferne Kolchis am schwarzen Meer und wieder zurück nach Jolkos erzählen. Außer der Vorlesung gibt es zur Vertiefung der besonderen Sprache eine Lektüre. Ebenfalls in den Umkreis der frühen griechischen epischen Dichtung gehört das Seminar zu Hesiod, Werke und Tage.

Aktuelles

Meine Forschungsvorhaben sind derzeit einerseits von der Rhetorik bestimmt, andererseits vom Drama, das ich hier in Salzburg in Verbindung mit dem Thomas-Bernhard-Insitut der Universität Mozarteum gerade von seiner theaterpraktischen Seite kennenlerne. Jüngste Veröffentlichungen verteilen sich thematisch wie folgt:

Rhetorikforschungen

  • »Wie die alten Rhetoriker übereinander dachten, schrieben und redeten«, in: Joachim Knape – Olaf Kramer – Thomas Schirren (Hrsg.), Rhetorik. Bildung – Ausbildung – Weiterbildung, Neue Rhetorik. Bd. 13, Berlin 2012, 31–52.
  • Herrschaft durch Sprache. Politische Reden. Reclam UB Nr. 15070, Stuttgart 2014.
  • Parabel (Gleichnis), in: Reallexikon für Antike und Christentum, 26 (2014) 932–968 .
  • Erkenne den Feind! Strategien der politischen Verunsicherung bei Sallust« [im Druck, erscheint 2015 in Rhetorica].
  •  N. Koch – Th. Schirren (Hrsg.), Hypsos. Ideengeschichte des Erhabenen. Akten des Kongresses im April 2011, Universität Salzburg, Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst. [in Vorbereitung]
  • Textrhetorik, in: R. Zymner, Literarische Rhetorik (Handbücher Rhetorik, 5, hg. von Gert Ueding u.a.), Berlin 2015, 399–432.
  • Quintilian in 18th-21st Century Europe, in: Marc van der Pool, James Murphy, The Oxford  Handbook of Quintilian [in Redaktion].
  • Die Begründung der politischen Rhetorik bei den Griechen, in: Armin Burkhardt, Politische Rhetorik (Handbücher zur Rhetorik, hg. von Gert Ueding et al.) [im Druck]
  • Wieviel Philosophie braucht der Redner?Zur Bedeutung der Philosophie in der Institutio oratoria des Quintilian, in: Gernot Müller, Philosophie in Rom, Akten des Symposiums Eichstätt, 19.–22.2.2013 [im Druck].
  • Lysias Ethographos, in: Handbücher zur Rhetorik 1, Handbuch Antike Rhetorik, hg. von M. Erler und Chr. Tornau [in der Redaktion, erscheint 2017].

Drama

  • »›Die Götter sind sterblich‹«, in: J. Knape, Olaf Kramer, J. Kuschel, Dietmar Till (Hg.): Walter Jens, Redner – Schriftsteller – Übersetzer, Tübingen (2014) 73–102.
  • »›Der Einzige und sein Eigentum‹: Philoktet im Spannungsfeld auto- und heteronomer Strukturen«, in: Chr. Kunze, Menschenbilder - Menschenrechte Antike Vorbilder Und Neuzeitliche Normen, Internationales Kolloquium des Zentrums für Klassikstudien der Universität Regensburg, 19.–21. Januar 2012 [in der Redaktion].
  • Rezension von Pierre Judet de la Combe Les tragédies grecques sont-elles tragiques?, in: Gnomon 88,8 (2016) 684–688.

Die Beschäftigung mit der Philosophie, insbesondere der Vorsokratiker, hat allerdings auch nicht aufgehört:

Frühgriechische Philosophie

Dabei konnte ich am 15. April 2016 auch den Bogen zum Schulfach Griechisch schlagen, als die 7. Klasse des Akademischen Gymnasiums Salzburg (Dr. Steinbichler) einen 4-stündigen Workshop zu Texten der Vorsokratiker absolvierte, der von Studierenden und der Dissertantin Stefanie Schmerbauch unterstützt wurde:

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

 

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

 

 

Den Faden der Philosophenbiographie konnte ich wieder aufnehmen, als es galt die Viten der Vorsokratiker zu verfassen; außerdem habe ich gemeinsam mit Nadia Koch im November eine Tagung im universitären Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst  veranstaltet, nämlich zum Thema Künstlerbios: BioTop

Friedrich Schlegel

Eine für mich sehr bereichernde Erfahrung stellt die Beschäftigung mit den Notaten und Schriften des jungen Friedrich Schlegel dar. Folgenden Aufsätze koonnte ich im Februar 2012 an den Universitäten Niigata und Kyoto vorstellen und diskutieren:

  • »Die Entstehung der Romantik aus dem Geiste der Kritik: Schlegels Philosophie der Philologie als Beginn der Universalpoesie«, in: Society of the 19th Century Scholarship, Bd. 7 (2013) 61–80.
  • »Rhetorik und Romantik. Schlegels Philosophie der Prosa in den frühen Notaten«, in: Neue Beiträge zur Germanistik, Bd. 11, 1. Internationale Ausgabe von Doitsu Bungaku (2012) 18–37.

 

(Gemeinsam mit Armin Erlinghagen) Edition und Kommentierung der frühen Notate zu den Altertumswissenschaftlichen Studien (Studien des Altertums und Geschichte der Poesie der Griechen und Römer) des jungen Schlegel in KFSA 15.3.

Varia

  • Zukunft ist Herkunft. Antiquarismus als ästhetisches Programm bei Dionysios von Halikarnassos, erscheint in: Gernot Müller et al. (Hg.), Dialoge mit der Antike.
  • Antiquarianismus, in: Zeitschrift für Ideengeschichte X/1 (2016) 41–51
  • ENGLISH English
  • News
    Am 24. Januar ist österreichweit der "Tag der Elementarbildung" und vielerorts machen Initiativen auf sich aufmerksam.
    Bekenntnis zu Väterkarenz: Uni Salzburg nimmt teil am österreichweiten Aktionstag von UniKid-UniCare. Vier Väter zeichnen im Kurzfilm „Papa mit Kind zu Hause?“ ein Stimmungsbild und geben Einblick in persönliche Erfahrungen.
    Das Team des Kooperationsschwerpunktes Wissenschaft und Kunst an der Universität Salzburg und am Mozarteum lädt zu den beiden Veranstaltungen ein.
    "Der Weg aus der Armut ist der Schulweg." Die Universitätsbibliothek Salzburg unterstützt ein Schulprojekt von EcoHimal in Nepal.
    Der Vortrag verfolgt die Rezeption konfuzianischen Denkens in der klassischen deutschen Philosophie von Leibniz und Wolff über Herder zu Hegel und Schelling.
    Podiumsdiskussion, 19.01.2018, 16 Uhr, Unipark Nonntal, HS Thomas Bernhard (E.001). Anschließend Netzwerkphase im Foyer im 1. UG
    Der Paris Lodron-Ball 2018 ist ausverkauft. Leider sind auch keine Restkarten mehr verfügbar und es gibt keine Abendkassa! Danke.
    Die Anglistikprofessorin Simone Pfenninger von der Universität Salzburg hat in ihrer Langzeitstudie gezeigt, dass ein früher Fremdsprachenunterricht - so wie er derzeit in Europa durchgeführt wird - kaum Vorteile bringt. Für ihre Forschungen über die Rolle des Alters zu Lernbeginn einer Fremdsprache wird Pfenninger nun mit dem renommierten Preis der Conrad-Ferdinand-Meyer-Stiftung ausgezeichnet. Die Ehrung findet am 19. Jänner 2018 in Zürich statt. Die Preissumme beträgt 20.000 Franken.
    Am 17. Mai 1999 fanden in Israel Wahlen zur Knesset statt. Spitzenkandidat der Arbeiterpartei war Ehud Barak. Sein damaliger Gegner Benjamin Nethaniahu vom Likudblock unterlag. Vier Studierende der Universität Salzburg drehten vor und nach dieser Wahl eine Dokumentation über das "Land am Scheideweg". Ohne Ari Rath wäre dieser Film nie zustande gekommen.
    Anfang Dezember wurde die Preisgeldurkunde über 3000 Euro an Dr. Göttig zugestellt, mit denen der Promotion Prize Award dotiert ist. Der Preis wurde für langjährige erfolgreiche Forschung auf dem Gebiet der medizinisch und biochemisch wichtigen Gewebekallikreine (KLK-Proteasen) des Menschen verliehen.
    Stefanie Manhart und Martin Happ wurden kürzlich mit dem Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ausgezeichnet. Prämiert wurden die besten Diplom- und Masterarbeiten des Studienjahres 2016/17.
  • Veranstaltungen
  • 19.01.18 6. Nachtschicht@UBS
    19.01.18 Tourism on the move: methods, tools and research avenues for tourism history
    19.01.18 tHe crEAtive deSTruktion: POWER & possibilities in industry 4.0
    23.01.18 Elisa Tizzoni PhD - The breakthrough of tourism in a rurbanised area: territorial change and conflicts in Val di Magra (1945-1975).
    24.01.18 "Go International" - Praktikum im Ausland
  • Uni-Shop
  • PRESSE
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg