Univ. Prof. Dr. Thomas Schirren

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Univ. Prof. Dr. Thomas Schirren Bereichsleiter Gräzistik, Klassische Rhetorik
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thomas.schirren@sbg.ac.at

Aktuelles

Meine Forschungsvorhaben sind derzeit einerseits von der Rhetorik bestimmt, andererseits vom Drama, das ich hier in Salzburg in Verbindung mit dem Thomas-Bernhard-Insitut der Universität Mozarteum gerade von seiner theaterpraktischen Seite kennenlerne. Jüngste Veröffentlichungen verteilen sich thematisch wie folgt:

Rhetorikforschungen

  • »Wie die alten Rhetoriker übereinander dachten, schrieben und redeten«, in: Joachim Knape – Olaf Kramer – Thomas Schirren (Hrsg.), Rhetorik. Bildung – Ausbildung – Weiterbildung, Neue Rhetorik. Bd. 13, Berlin 2012, 31–52.
  • Herrschaft durch Sprache. Politische Reden. Reclam UB Nr. 15070, Stuttgart 2014.
  • Parabel (Gleichnis), in: Reallexikon für Antike und Christentum, 26 (2014) 932–968 .
  • Erkenne den Feind! Strategien der politischen Verunsicherung bei Sallust« [im Druck, erscheint 2015 in Rhetorica].
  •  N. Koch – Th. Schirren (Hrsg.), Hypsos. Ideengeschichte des Erhabenen. Akten des Kongresses im April 2011, Universität Salzburg, Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst. [in Vorbereitung]
  • Textrhetorik, in: R. Zymner, Literarische Rhetorik (Handbücher Rhetorik, 5, hg. von Gert Ueding u.a.), Berlin 2015, 399–432.
  • Quintilian in 18th-21st Century Europe, in: Marc van der Pool, James Murphy, The Oxford  Handbook of Quintilian [in Redaktion].
  • Die Begründung der politischen Rhetorik bei den Griechen, in: Armin Burkhardt, Politische Rhetorik (Handbücher zur Rhetorik, hg. von Gert Ueding et al.) [im Druck]
  • Wieviel Philosophie braucht der Redner?Zur Bedeutung der Philosophie in der Institutio oratoria des Quintilian, in: Gernot Müller, Philosophie in Rom, Akten des Symposiums Eichstätt, 19.–22.2.2013 [im Druck].
  • Lysias Ethographos, in: Handbücher zur Rhetorik 1, Handbuch Antike Rhetorik, hg. von M. Erler und Chr. Tornau [in der Redaktion, erscheint 2017].

Drama

  • »›Die Götter sind sterblich‹«, in: J. Knape, Olaf Kramer, J. Kuschel, Dietmar Till (Hg.): Walter Jens, Redner – Schriftsteller – Übersetzer, Tübingen (2014) 73–102.
  • »›Der Einzige und sein Eigentum‹: Philoktet im Spannungsfeld auto- und heteronomer Strukturen«, in: Chr. Kunze, Menschenbilder - Menschenrechte Antike Vorbilder Und Neuzeitliche Normen, Internationales Kolloquium des Zentrums für Klassikstudien der Universität Regensburg, 19.–21. Januar 2012 [in der Redaktion].
  • Rezension von Pierre Judet de la Combe Les tragédies grecques sont-elles tragiques?, in: Gnomon 88,8 (2016) 684–688.

Die Beschäftigung mit der Philosophie, insbesondere der Vorsokratiker, hat allerdings auch nicht aufgehört:

Frühgriechische Philosophie

Dabei konnte ich am 15. April 2016 auch den Bogen zum Schulfach Griechisch schlagen, als die 7. Klasse des Akademischen Gymnasiums Salzburg (Dr. Steinbichler) einen 4-stündigen Workshop zu Texten der Vorsokratiker absolvierte, der von Studierenden und der Dissertantin Stefanie Schmerbauch unterstützt wurde:

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

 

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Den Faden der Philosophenbiographie konnte ich wieder aufnehmen, als es galt die Viten der Vorsokratiker zu verfassen; außerdem habe ich gemeinsam mit Nadia Koch im November eine Tagung im universitären Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst  veranstaltet, nämlich zum Thema Künstlerbios: BioTop

Friedrich Schlegel

Eine für mich sehr bereichernde Erfahrung stellt die Beschäftigung mit den Notaten und Schriften des jungen Friedrich Schlegel dar. Folgenden Aufsätze koonnte ich im Februar 2012 an den Universitäten Niigata und Kyoto vorstellen und diskutieren:

  • »Die Entstehung der Romantik aus dem Geiste der Kritik: Schlegels Philosophie der Philologie als Beginn der Universalpoesie«, in: Society of the 19th Century Scholarship, Bd. 7 (2013) 61–80.
  • »Rhetorik und Romantik. Schlegels Philosophie der Prosa in den frühen Notaten«, in: Neue Beiträge zur Germanistik, Bd. 11, 1. Internationale Ausgabe von Doitsu Bungaku (2012) 18–37.

 

(Gemeinsam mit Armin Erlinghagen) Edition und Kommentierung der frühen Notate zu den Altertumswissenschaftlichen Studien (Studien des Altertums und Geschichte der Poesie der Griechen und Römer) des jungen Schlegel in KFSA 15.3.

Varia

  • Zukunft ist Herkunft. Antiquarismus als ästhetisches Programm bei Dionysios von Halikarnassos, erscheint in: Gernot Müller et al. (Hg.), Dialoge mit der Antike.
  • Antiquarianismus, in: Zeitschrift für Ideengeschichte X/1 (2016) 41–51
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  • News
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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  • 18.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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