EVAL-IC: Evaluation des competences en intercomprehension: reception et interactions plurilingues

2016-1-FR01-KA203-024155 Erasmus+

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Die Förderung der Mehrsprachigkeit stellt ein zentrales Anliegen der (Sprachen-)Politik der Europäischen Union dar. Ziel der Interkomprehensionsdidaktik, eines der wichtigsten Teilgebiete der Mehrsprachigkeitsdidaktik,  ist die Entwicklung einer mehrsprachigen interkulturellen Kompetenz, wie sie u.a. auch im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) beschrieben wird - wiewohl die  praktische Umsetzung eines vernetzenden Lernens von (Fremd-)Sprachen oft an der Unterrichtsrealität und deren Rahmenbedingungen scheitert.  Ein weiterer Grund für die Nichtumsetzung liegt aber wohl auch an der mangelnden Konkretisierung der Lernziele, im Besonderen am Fehlen von Kompetenzbeschreibungen.

Hier setzt das Projekt EVAL-IC an: Nach der Erhebung des Forschungsstandes zur rezeptiven bzw. interaktionalen Interkomprehensionskompetenz (für die Unterscheidung zwischen rezeptiver bzw. interaktionaler Interkomprehension vgl. Ollivier & Strasser 2013) werden im Rahmen des Projekts Modelle und Deskriptoren für die rezeptive bzw. interaktionale Interkomprehensionskompetenz erstellt sowie Verfahren zur Evaluierung der jeweiligen Interkomprehensionskompetenz(en) erstellt. Ziel ist die Ausarbeitung eines universitären Zertifikats für Interkomprehensionskompetenz(en) als Ergänzung zu den existierenden einsprachig orientierten Zertifikaten. EVAL-IC konzentriert sich zunächst auf die romanischen Sprachengruppe, da die Forschung in diesem Bereich am weitesten fortgeschritten ist. Ausweitungen auf andere Sprachengruppen sind aber angestrebt.

Das Projekt schließt damit an die zahlreichen europäischen Projekte zur Förderung der Mehrsprachigkeit und des sprachenübergreifenden Lernens an, die in den letzten 15 Jahren am Sprachenzentrum der Universität Salzburg durchgeführt wurden, beginnend mit dem Projekt European Awareness and Intercomprehension (EU&I, Lingua I) im Jahr 2003.

Im Projekt EVAL-IC arbeiten Expertinnen und Experten von 14 Universitäten mit langjähriger Erfahrung im Bereich Interkomprehensionsforschung zusammen. Die Universität Salzburg übernimmt eine tragende Rolle in dem Projekt und koordiniert das erste Arbeitspaket. 

Koordination: Université de la Réunion (Projektleitung); Università Roma Tre und Universidade Católica Portuguesa (Ko-Kordination).

Universität Salzburg: Margareta Strasser, Sprachenzentrum (lokale Koordination), Christoph Hülsmann, Sprachenzentrum/FB Romanistik

Weitere ProjektpartnerInnen: Hogere Zeevaartschool Antwerpen, Universität des Saarlandes, Universität Hamburg, Universidad de Salamanca, Aix-Marseille Université, Università degli Studi Roma Tre, Università di Macerata, Università Ca' Foscari Venezia, Università degli studi di Cassino e del Lazio Meridional, Universidade de Aveiro, Alexandru Ioan Cuza“ Iași

Laufzeit: 01.09.2016-31.08.2019

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Das Projekt EVAL-IC wurde im Abschlussbericht von der ERASMUS+-Agentur mit dem label "Bonne Pratique" ("Good Practice") Ausgezeichnet!

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    20. Februar 2020, 9:00 Uhr, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Haus C, Jörg Rehn Auditorium
    Am 21. Jänner 2020 besucht der Botschafter der Republik Armenien in Österreich, SE DR. Armen Papikyan, Salzburg. Anschließend an offizielle Gespräche mit dem Salzburger Bürgermeister und der Landesregierung, lädt die Abt. für Armenische Studien am ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens SE Dr. Papikyan zu einem Vortrag in englischer Sprache ein.
    Donnerstag, 23. Jänner 2020, 19:30 Literaturarchiv Salzburg, Veranstaltungssaal (HS 2.04), Kapitelgasse 5–7, 2. Stock, 5020 Salzburg
    Der nächste Abgabetermin naht und die Arbeit ist noch immer nicht fertig? Die Universitätsbibliothek Salzburg öffnet wieder die Hauptbibliothek bis 01.00 Uhr und bietet ein attraktives Programm für alle, die ihre Arbeiten beenden wollen.
    Das Uniorchester der Universität Salzburg lädt am 26. Jänner um 19:00 Uhr zum Winterkonzert in die Große Aula der Universität ein.
    Mit Prof. Dr. Marek Węcowski (Universität Warschau) - Montag, 27. Jänner 2020 um 18:30 Uhr s.t. - Residenzplatz 1/4, SR. 1.42
    "Puppet Theatre: In the Beginning were Puppets | Figurentheater: Am Anfang waren Puppen" ist eine von Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner organisierte internationale, interdisziplinäre Tagung, die von 30.-31. Jänner 2020, in Kooperation mit dem Salzburger Marionettentheater und der Stiftung Mozarteum, an der Universität Salzburg stattfindet.
    Der Tag der offenen Tür findet am 11. März ab 9.00 Uhr an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
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