Mehrsprachigkeit

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KURZBESCHREIBUNG:

Das interdisziplinäre Themenmodul „Mehrsprachigkeit" wird im Studienjahr 2017/2018 erstmals angeboten. Es bezieht sich unmittelbar auf die gesellschaftspolitischen Anforderungen eines modernen Europas, in dem kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit nicht nur als Innovations- und Entwicklungspotenzial gesehen werden, sondern als „Trumpfkarte Europas und gemeinsame Verpflichtung“ (Mitteilung der Europäischen Kommission 2008).

Im Rahmen der Lehrveranstaltungen und der Praxisphasen, die inhaltlich stark aufeinander bezogen sind, erwerben Studierende Kompetenzen, die über Sprachen- und Kulturgrenzen hinweg reichen: Sie können ihr Bewusstsein für den Wert individueller und gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit schärfen, Konzepte und Modelle des integrativen (Fremd-) Sprachenerwerbs kennenlernen und erproben, wie (fremd-)sprachliche Lehr-/Lernprozesse in der Praxis gestaltet werden können, um Schülerinnen und Schülern Mehrsprachigkeit als „Trumpfkarte“ in die Hand zu geben. 

Die fachwissenschaftliche Lehrveranstaltung, die in die Grundlagen der evidenzbasierten L1 und L2+ Forschung einführt, findet im Wintersemester des jeweiligen Studienjahres statt. Die bildungswissenschaftliche und die fachdidaktische Lehrveranstaltung finden parallel zum Praktikum im darauffolgenden Sommersemester statt. Sie flankieren das Praktikum aus pädagogisch-psychologischer und methodisch-didaktischer Perspektive und  stellen den Bezug zur fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltung her.

Angeboten wird dieses Themenmodul in Kooperation mit dem Fachbereich Romanistik, dem Fachbereich Psychologie, dem Fachbereich Linguistik und der School of Education. 

 

ZIELGRUPPE:

Studierende aller philologischen Unterrichtsfächer.

 

LEHRVERANSTALTUNGEN:

  • Fachdidaktische Begleitlehrveranstaltung: 999.933 PS Mehrsprachigkeitsdidaktik, Rückl (SoSe 2018)
  • Praktikum: 299.693 PR Praktikum Förderung (fremd-) sprachlicher Lernprozesse im Kontext von Mehrsprachigkeit, Rückl (SoSe 2018)
  • Bildungswissenschaftliche Begleitlehrveranstaltung: 299.700 PS Umgang mit Heterogenität und der Vielfalt des Lernens, Berger + 299.730 (SoSe 2018)
  • Fachwissenschaftliche Begleitlehrveranstaltung: 327.496 VU Psycho- und neuro-linguistische Grundlagen des L2+ Erwerbs, Haider und weitere Experten des FB Linguistik (WiSe 17/18)

 

PRAKTIKUM:

Die Praxisphasen werden in Form von Mentoring-Tandems integriert. Dabei arbeiten die Lehramtsstudierenden als Mentor/innen mit Schüler/innen als Mentees zusammen, um sie bei sprachlichen Lernprozessen zu unterstützen. Da sie bezüglich ihrer Sprach- und Lernkompetenz eine Vorbildwirkung haben, fungieren die Lehramtsstudierenden dabei einerseits als Rollenmodelle für die Schüler/innen, was soziale und personale Dimensionen des Lehrberufs unmittelbar spürbar macht. Indem sie Lehr-/Lernmaterialien für ihre Mentees entwickeln, übernehmen sie andererseits auch Aufgaben von Lehrenden. Dies ermöglicht Studierenden sowohl auf spezifische Lerner/innen/bedürfnisse einzugehen und konkrete Lernsituationen zu gestalten als auch Erfahrungen mit der Rolle als Lehrer/in zu sammeln. Durch die begleitende Supervision werden sie zusätzlich angeregt, den Wechsel zwischen der Lernenden- und der Lehrenden-Rolle zu reflektieren. Dies kann grundlegende Voraussetzungen für den Aufbau von Selbst- und Sozialkompetenz sowie von berufsrelevanter Handlungskompetenz schaffen und das Bewusstsein für individuelle Lerner/innen/bedürfnisse im Kontext von Mehrsprachigkeit schärfen.

Nähere Informationen zur Arbeit in Mentoring-Tandems sind abrufbar unter: http://www.zfhe.at/index.php/zfhe/article/view/875

 

ANMELDUNG:

Voraussetzung für die Anmeldung zum Themenmodul ist die (geplante) vorherige Absolvierung von BA4.

Es wird um verbindliche Voranmeldung zwischen 24.04-05.05.2017 via LV-Nr.: 299.1z6 gebeten. Die Anmeldung zum Themenmodul impliziert die Anmeldung für alle vier Lehrveranstaltungen des Moduls, die wie üblich über PLUS-online erfolgt.

 

ANRECHENBARKEIT UND BESTÄTIGUNG:

Praktikum, fachdidaktisches PS und bildungswissenschaftliches PS ersetzen Pflichtlehrveranstaltungen des Curriculums, z.B. im Modul BA5: Das Themenmodul ersetzt in der Bildungswissenschaft und Schulpraxis ein Praktikum BA5b oder BA5c und die Begleit-LV BA5d.

Eine Bestätigung des Themenmoduls im Curriculum ist nur dann möglich, wenn das gesamte Themenmodul positiv absolviert wurde. Die fachwissenschaftliche Begleitlehrveranstaltung kann evtl. im Rahmen der Freien Wahlfächer anerkannt werden. Nach positiver Absolvierung des gesamten Themenmoduls „Mehrsprachigkeit“, als Voraussetzung für die Anrechnung der Lehrveranstaltungen im Curriculum,  erhalten Studierende eine Abschlussbestätigung der School of Education. Diese bestätigt die Schwerpunktsetzung und Profilierung im Bereich „Mehrsprachigkeit“, die auch für spätere berufliche Einsatzmöglichkeiten und Anforderungen relevant sein kann.

 

KONTAKT:

Michaela Rückl (michaela.rueckl(at)sbg.ac.at) Fachbereich Romanistik.


ZUSATZINFORMATION:
Das interdisziplinäre Themenmodul "Mehrsprachigkeit" ist als Basismodul der Studienergänzung "Mehrsprachigkeit" anrechenbar. Informationen zum Aufbaumodul (12 ECTS) im Rahmen der Studienergänzung finden Sie unter: http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=33194&L=0

 

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    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Kennst du den Spruch: "Praktikum im Ausland - das wird ja noch nichts. Außerdem zu kompliziert..." STIMMT GAR NICHT - es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht. Umfangreiche Informationen am 24.01. ab 15:00 Uhr im Unipark!
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
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