Aktuelle Projekte

Das ÖNM macht mit Ausstellungen, Workshops, Sammlungsprojekten und anderen Aktivitäten Migrationsgeschichte für eine breite Öffentlichkeit zugänglich und sensibilisiert gleichzeitig für das Thema. Erfahren Sie hier mehr zu aktuellen Projekten.

  • Sammlungsprojekt: Universität Salzburg sammelt Briefe und Tagebücher von Auswanderer/innen

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Ein Forschungsteam der Universität Salzburg geht den Geschichten der Auswanderung nach und sammelt dafür österreichweit persönliche Schriftstücke wie Briefe, Tagebücher und andere Aufzeichnungen. Die Dokumente werden digitalisiert, archiviert und ausgewertet.

Um die Geschichten von Auswanderern/innen zu bewahren, sammelt ein Forschungsteam am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg biografische Schriftstücke zur Migrationsgeschichte vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das Forschungsteam konnte bisher an die zwanzig Bestände privater Briefwechsel und Tagebücher sichten. Um die Sammlung zu erweitern und thematisch zu vertiefen, bitten die Historiker/innen um weitere Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer Briefe oder Tagebücher sowie Fotos zuhause hat, kann sich an Vizerektorin Sylvia Hahn oder an die beiden Mitarbeiter/innen Verena Lorber und Andreas Praher vom Fachbereich Geschichte wenden. Die gesammelten Dokumente werden gescannt, digitalisiert und wieder zurückgegeben und auf Wunsch auch anonymisiert. Die künftige Quellensammlung wird in einem weiteren Schritt dokumentiert und im Migrationsarchiv des Stadtarchivs Salzburg archiviert. Auf diese Weise sollen die Geschichten der Forschung und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. In den meisten Fällen handelt es sich um die letzten Generationen, die Briefe geschrieben haben. Aus diesem Grund hat es sich die Universität Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Salzburg zum Ziel gesetzt, diese Geschichten zur Migration zu sammeln und zu archivieren sowie in Ausstellungen und Publikationen zugänglich zu machen.

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Kontakte:

Ao.Univ. Prof.in Dr.in Sylvia Hahn, Vizerektorin für Internationale Beziehungen und Kommunikation, Kapitelgasse 4, 5020 Salzburg, +43/662/8044-2440, sylvia.hahn(at)sbg.ac.at 

 

Dr.in Maija Ojala-Fulwood, Senior Scientist, Fachbereich Geschichte, Rudolfskai 42, 5020 Salzburg, +43/662/8044-4776, maija.ojala-fulwood@sbg.ac.at

Mag. Andreas Praher, Senior Scientist, Fachbereich Geschichte, Rudolfskai 42, 5020 Salzburg, +43/662/8044-4776, andreas.praher(at)sbg.ac.at

 

 

  • News
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    HOFER Praxisworkshop am 17.12.2020
    Der EPU Projekt Call 2020 ist ab sofort geöffnet! Einreichtermin ist der 17. November 2020 (12:00 Uhr).
    Am Dienstag, 13. Oktober, starten die Vorträge der Ring-Vorlesung „Ungleichheiten reduzieren – Sustainable Development Goal 10 im Fokus“ an der Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaften mit vielen spannenden Gästen.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Citizen-Science-Fotos posten und gewinnen!
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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