• Von Mähren nach Hürm. Tschechische Migration und Remigration in der Region Hürm zwischen 1890 und 1930

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2014 beauftragte die Gemeinde Hürm das Zentrum für Migrationsforschung in St. Pölten zusammen mit dem Niederösterreichischen Bildungs- und Heimatwerk und dem Niederösterreichischen Landesarchiv mit der Erforschung einer ganz speziellen Zuwanderungsgeschichte. Vor gut 130 Jahren zogen tschechischsprachige Bauernfamilien, vor allem aus Mähren, in die Voralpengemeinde nahe Melk. Ihre Nachkommen heute erinnern sich an diese Familiengeschichten, aber sie wollten genaueres wissen! Als Ergebnis hat die Gemeinde Hürm mit dem AutorInnenteam aus Michael Resch, Martin Bauer, Rita Garstenauer und Niklas Perzi und der Reihenbetreuer Gerhard Flossmann den Band "Von Mähren nach Hürm. Tschechische Migration und Remigration in der Region Hürm zwischen 1890 und 1930" herausgegeben. Dieser ist im Spätsommer 2017 erschienen.

 

  • Migration und die Macht der Forschung

Lena Karasz (Hg.)

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Der herrschende wissenschaftliche Diskurs über Migration ist in den letzten Jahren zunehmend in Kritik geraten. Vor allem Migrationsforschung als politische Auftragsforschung – so der zentrale Vorwurf - würde Migration vielfach als Problem hervorbringen und somit bestehende gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse verfestigen. Um solchen Tendenzen entgegenzuwirken und emanzipatorische Ansätze in der politischen Auftragsforschung zu fördern, beschritt die Arbeiterkammer Wien einen bislang ungewöhnlichen Weg. Statt WissenschaftlerInnen mit der Beantwortung spezifischer Forschungsfragen zu betrauen, lud sie kritische MigrationsforscherInnen dazu ein, ihrerseits relevante Fragen zu den Themen „Migration“, „Integration“ und „Asyl“ zu formulieren. Namhafte PolitologInnen, SoziologInnen und BildungswissenschaftlerInnen zeigen, wie progressive Migrationsforschung in Österreich gestaltet werden könnte. Die Beiträge u.a. von Sylvia Hahn oder Ruth Wodak eröffnen unerwartete Blickwinkel und weisen in die Richtung eines konstruktiven Umgangs mit Migration in der heutigen Gesellschaft. Der Sammelband ist im ÖGB-Verlag erhältlich.

  • Angeworben. GastarbeiterInnen in Österreich in den 1960er und 1970er Jahren

Verena Lorber

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Der Wirtschaftsboom in den 1960er Jahren führte in Österreich zu einem starken Arbeitskräftemangel, wodurch es zu einer gezielten Anwerbung von Arbeitskräften aus Südosteuropa kam. In der vorliegenden Studie der Historikerin Verena Lorber, erschienen im Vandenhoeck & Ruprecht Verlag, wird den ökonomischen, politischen, gesellschaftlichen und globalen Aspekten dieser Migratiosnbewegung auf nationaler und regionaler Ebene nachgegangen. Die Darstellung der Lebenswelten von ArbeitsmigrantInnen aus dem damaligen Jugoslawien bildet dabei eine wichtige Gegenerzählung zur staatlichen Perspektive, die von ökonmischen und arbeitsmarktpolitischen Interessen gekennzeichnet war.

GastarbeiterInnen in Österreich in den 1960er und 1970er Jahren

  • 50 Jahre jugoslawische Gastarbeit in Österreich

Ali Özbas | Joachim Hainzl | Handan Özbas (Hg.)

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Mit dem Anwerbeabkommen 1966 wurde damit begonnen, gezielt Arbeitskräfte aus Jugoslawien anzuwerben. Das Buch dokumentiert diese Geschichte und bettet sie ein in historische Analysen. Dabei werden Hintergründe und Diskurse, Strukturen, Akteurinnen und Akteure und deren Motive ebenso behandelt wie noch heute wirksame Zuschreibungen und Reduktionen etwa im Balkanismus in der Popularmusik oder in Ausstellungs­konzepten. Zudem gewährt das Buch Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen von jugoslawischen Arbeitsmigrantinnen und -migranten, wobei speziell die Migration von Frauen und die Schwierigkeiten bei der Betreuung und Bildung der Kinder behandelt werden. Indem dieses Buch einiges davon erzählt, was war, ist es ein Beitrag zur Anerkennung der Realitäten ehemaliger „Gastarbeiter“ und „Gastarbeiterinnen“ als integrativer Teil der österreichischen Nachkriegsgeschichte.

Bestellungen unter office@jukus.at (Preis: 18.- Euro zuzügl. Versandkosten)

 

  • Schere Topf Papier Objekte zur Migrationsgeschichte

Arif Akkiliç, Vida Bakondy, Ljubomir Bratic, Regina Wonisch (Hg.)

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Das Fußballdress aus Belgrad, die Musikkassette des berühmten türkischen Sängers Ahmet Özhan oder ein Sprachführer für Ärzte auf deutsch und serbokroatisch: Ein Jahr lang haben Arif Akkiliç, Vida Bakondy, Ljubomir Bratić und Regina Wonisch Objekte und deren Geschichte(n) für das Wien Museum gesammelt. Diese Objekte dokumentieren die Geschichte der Arbeitsmigration aus Jugoslawien und der Türkei nach Österreich. Was kann ein Objekt der Migration über­haupt sein? Welche Geschichten kön­­­­nen auf den ersten Blick unschein­ba­re Dinge transportieren? Was bedeutet es für museale Sammlungen, dass Pa­­­pie­­­re zentrale Zeugnisse der Migrations­geschichte darstellen? Die Publikation verknüpft Theorie und Praxis auf besondere Weise miteinander, dadurch werden neue Perspek­tiven auf die Migrationsgeschichte jen­seits gängiger Zuschreibungen eröffnet.

Das Buch ist um 19,90 Euro über den Mandelbaum Verlag erhältlich

http://www.mandelbaum.at/books/0/7686/

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  • News
    Im aktuellen Ökonomen Ranking des deutschen Handelsblatts errang Universitätsprofessor Florian Huber (31) vom Salzburg Centre of European Union Studies (SCEUS) in der Reihung nach aktueller Forschungsleistung Platz 100 und im Ranking der Jungökonomen, bei der die gesamte Forschungsleistung der unter 40-Jährigen bewertet wird, den exzellenten 62. Platz.
    Die Orientierungsveranstaltungen für Erasmus- und Austauschstudierende, die im Wintersemester 2019/2020 an die Universität Salzburg kommen, finden im Zeitraum von Montag, 16. bis Freitag, 27. September 2019 statt.
    Am Dienstag, dem 1. Oktober 2019 findet um 17.15 Uhr im HS 3.348 (Unipark, 3. Stock, Fachbereich Romanistik) eine Info-Veranstaltung statt, die sich in erster Linie an alle Neuinskribierten des Masterstudiums richtet. Darüber hinaus sind aber auch alle anderen Studierenden des Fachs sowie sonstige Interessierte herzlich eingeladen.
    Für seine Verdienste um die Stadt Salzburg hat Bürgermeister Harry Preuner am Dienstag, 17. September 2019, dem scheidenden Rektor der Universität Salzburg, Prof. Heinrich Schmidinger, das Stadtsiegel in Gold verliehen.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Einladung zur Buchvorstellung am Donnerstag, 19.9.2019 um 18:00 Uhr im Unipark (HS E.003) 5020 Salzburg, Alexander Pinwinkler / Johannes Koll (Hg.), Zuviel der Ehre? Interdisziplinäre Perspektiven auf akademische Ehrungen in Deutschland und Österreich
    Prof. Jonathan A. Harris hält am 20. September 2019 um 11:00 Uhr im Seminarraum 103 in der Billrothstrasse 11 einen Gastvortrag zum Thema "New Kunitz inhibitors from bioprospecting and rational design". Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    Wie schon für die jüngste Europawahl hat ein Team der Abteilung Politikwissenschaft der Universität Salzburg gemeinsam mit der Digital-Agentur MOVACT auch für die Nationalratswahl am 29. September ein digitales Wahlhilfe-Tool entworfen – den WahlSwiper.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Holz-/Linolschnitte und Ölmalerei • Franz Glanzner
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2019/20
    Die Universität Salzburg vergab in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung erneut die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 5400 Euro. Jury­koor­dina­tor Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Maurizio Musso von der Universität Salzburg betont: „Mit mittler­weile 5 Fachbereichen ist der Preis in diesem Jahr um eine Kategorie reicher, wobei für die Fach­jury der Universität Salzburg die engagierte Arbeit der jungen Talente immer eine neue Bereicher­ung ist.
    Die Universitätsbibliothek Salzburg (Hauptbibliothek und Fakultätsbibliothek für Rechtswissenschaften) öffnet Tür und Tor für die Öffentlichkeit und bietet ein vielfältiges Programm.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    In einer spannend besetzten Veranstaltung diskutieren Markus Hinterhäuser/Intendant der Salzburger Festspiele und Christophe Slagmuylder/Intendant der Wiener Festwochen unter Moderation von Dorothea von Hantelmann/Professorin am Bard College Berlin, über das „Festival Kuratieren Heute“
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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  • 19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    24.09.19 Orientierungstag für Erstsemestrige
    25.09.19 Orientierungstag für Erstsemestrige
    25.09.19 Dr. Brigitta Elsässer Venia: „Organische Chemie“
    25.09.19 Wenn die E-Gitarre lacht... Taschenopernfestival 2019 "Salzburg liegt am Meer"
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