Salzburger Bachmann Edition

Die erste Gesamtausgabe der Werke und Briefe der Autorin entsteht derzeit an der Ingeborg Bachmann Forschungsstelle des Literaturarchivs Salzburg

 

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesEnde 2012 wurde der Nachlass Ingeborg Bachmanns in Kopie (die Originale befinden sich im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek) – einschließlich der bisher gesperrten Blätter – durch die Geschwister und Erben der Autorin, Isolde Moser und Dr. Heinz Bachmann dem Literaturarchiv Salzburg zur Verfügung gestellt, wo er an der Ingeborg Bachmann Forschungsstelle bearbeitet wird.

Der Nachlass bildet die Arbeitsgrundlage für die in der Bachmann-Forschung längst geforderte Gesamtausgabe der Werke und die erstmalige Edition des bisher gesperrten Briefnachlasses von Ingeborg Bachmann. Auch die ursprünglich bis ins Jahr 2025 gesperrten Teile des Nachlasses, das sind der große Briefnachlass sowie ca. 500 weitere bisher gesperrte Blätter, dürfen für die Salzburger Bachmann Edition erstmals wissenschaftlich ausgewertet werden; im Literaturarchiv stehen sie, wie auch alle anderen Nachlassblätter, den Herausgeberinnen und Herausgebern der Salzburger Edition exklusiv zur Verfügung.

Die Salzburger Bachmann Edition, die von Hans Höller und Irene Fußl herausgegeben wird, ist als kritische Studienausgabe in 30 Bänden konzipiert. Das bereits publizierte Werk und die bisher unveröffentlichten und zum Teil gesperrten Texte sollen als verlässliche Textgrundlage bereitgestellt werden, leserfreundliche Kommentare bieten und editorische Entscheidungen nachvollziehbar machen. Die Kommentierung konzentriert sich auf den schreibbiographischen Kontext, die werk- und rezeptionsgeschichtlichen Zusammenhänge, die intertextuelle Dimension der Texte, den Prozess der Werkentstehung und die überlieferten Textgenesen.

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    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
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    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
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    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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