Salzburger Bachmann Edition

Die erste Gesamtausgabe der Werke und Briefe der Autorin entsteht derzeit an der Ingeborg Bachmann Forschungsstelle des Literaturarchivs Salzburg

 

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesEnde 2012 wurde der Nachlass Ingeborg Bachmanns in Kopie (die Originale befinden sich im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek) – einschließlich der bisher gesperrten Blätter – durch die Geschwister und Erben der Autorin, Isolde Moser und Dr. Heinz Bachmann dem Literaturarchiv Salzburg zur Verfügung gestellt, wo er an der Ingeborg Bachmann Forschungsstelle bearbeitet wird.

Der Nachlass bildet die Arbeitsgrundlage für die in der Bachmann-Forschung längst geforderte Gesamtausgabe der Werke und die erstmalige Edition des bisher gesperrten Briefnachlasses von Ingeborg Bachmann. Auch die ursprünglich bis ins Jahr 2025 gesperrten Teile des Nachlasses, das sind der große Briefnachlass sowie ca. 500 weitere bisher gesperrte Blätter, dürfen für die Salzburger Bachmann Edition erstmals wissenschaftlich ausgewertet werden; im Literaturarchiv stehen sie, wie auch alle anderen Nachlassblätter, den Herausgeberinnen und Herausgebern der Salzburger Edition exklusiv zur Verfügung.

Die Salzburger Bachmann Edition, die von Hans Höller und Irene Fußl herausgegeben wird, ist als kritische Studienausgabe in 30 Bänden konzipiert. Das bereits publizierte Werk und die bisher unveröffentlichten und zum Teil gesperrten Texte sollen als verlässliche Textgrundlage bereitgestellt werden, leserfreundliche Kommentare bieten und editorische Entscheidungen nachvollziehbar machen. Die Kommentierung konzentriert sich auf den schreibbiographischen Kontext, die werk- und rezeptionsgeschichtlichen Zusammenhänge, die intertextuelle Dimension der Texte, den Prozess der Werkentstehung und die überlieferten Textgenesen.

Im Februar 2017 startete die Salzburger Bachmann Edition mit dem Band „Male oscoro“. Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit, herausgegeben von Isolde Schiffermüller und Gabriella Pelloni, der erstmals Einblick in bisher gesperrte Traumnotate, Briefe, Brief- und Redeentwürfe der Autorin bietet und u.a. zeigt, wie sich das kranke und verletzte schreibende Ich seine Autorschaft zurückerobern konnte. Im Mai 2017 wurde mit Das Buch Goldmann, herausgegeben von Marie Luise Wandruszka, ein zu Unrecht vernachlässigtes tragikomisches und zutiefst österreichisches Romanfragment Ingeborg Bachmanns neu aufgelegt.

Als nächste Bände können 2018 der Erzählband Das dreißigste Jahr, herausgegeben von Rita Svandrlik, sowie der von Hubert Lengauer herausgegebene Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Hans Magnus Enzensberger mit Spannung erwartet werden.     

  • ENGLISH English
  • News
    Salzburg Summer School “European Private Law” Vom 2.-14. Juli 2018 fand an der Universität Salzburg die 19. Summer School „European Private Law“ unter der Leitung des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. DDr. DDr. h.c. Michael Rainer statt. Mehr als 40 Gastprofessoren und Gastsprecher vermittelten im Rahmen von Vorlesungen Grundkenntnisse in 30 verschiedenen Rechtssystemen, die in Workshops und Podiumsdiskussionen weiter vertieft wurden.
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg