Auftaktveranstaltung

Am 1. Juni 2017 fand unter Anwesenheit von Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Erich Müller eine Veranstaltung statt, mit der sich das Doktoratskolleg der universitären Öffentlichkeit präsentierte. Die KollegiatInnen haben dafür ihre Disserationsprojekte in Posterform vorgestellt. Bereits im Dezember 2016 organisierten die Kollegiaten Daniel Ehrmann und Thomas Traupmann vom FB Germanistik unter dem Titel Vertextungen eine wissenschaftliche Veranstaltung zum Thema Editionstechniken, insofern war dies bereits der eigentliche wissenschaftliche Auftakt.

In seiner Ansprache wies Vizerektor Müller darauf hin, dass die Universität Salzburg mit der Initiative Doctorate School Plus den Vorgaben des Wissenschaftsministeriums gefolgt ist, die Doktoratsausbildung zu verbessern und zu intensivieren.

DK-Sprecher Peter Deutschmann sprach den Umstand an, dass es nicht einfach war, bereits bestehende Disserationsprojekte unter einem Dach zu vereinen. Dass dennoch ein gemeinsames Kolleg unter dem nicht unbedingt programmatisch zu verstehendem Titel Ästhetische Kommunikation eingerichtet wurde, hat mit der guten Zusammenarbeit der Fachbereiche zu tun. Vor allem ist die Zusammenarbeit auch inhaltlich naheliegend, sind doch die theoretischen und methodischen Grundlagen der Literatur- und Kulturwissenschaft in der Regel sprach- und kulturübergreifend. Peter Deutschmann verwies auf die seit einigen Jahrzehnten ständig gestiegenen Ansprüche an eine Dissertation; ein Engagement im Kolleg soll den DissertantInnen in erster Linie helfen, keinesfalls soll es eine lästige Zusatzanforderung werden. Das Doktoratskolleg Ästhetische Kommunikation möchte eine institutionelle Infrastruktur bilden, welche das Vorankommen der Dissertationsprojekte befördert.

Die Wiener Romanistin Birgit Wagner, Mitglied des ExpertInnenrats der Ästhetischen Kommunikation sprach in ihrem pointierten Eröffnungvortrag genau diejenigen Umstände an, mit denen sich das Kolleg organisatorisch und inhaltlich zu befassen hat. Ihr Vortrag kann gleichsam dem Kolleg als programmatische Konzeption dienen, wird darin doch das Verhältnis von dominant ästhetischer Kommunikation zu anderen Kommunikationsformen, in denen ästhetische Aspekte gleichfalls präsent sind, angesprochen. Die schriftliche Fassung des Vortrags ist hier abrufbar.

 

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