Christoph Straub

Fachbereich Anglistik und Amerikanistik
Hauptbetreuer Univ.-Prof. Dr. Ralph Poole
Nebenbetreuer n.n.
Beginn SS17
Kontakt christoph.straub@sbg.ac.at
Thema der Dissertation Visions of Femininity in Contemporary Indigenous Film

Lange war die Darstellung von Indigenität im nordamerikanischen, australischen oder kanadischen Kino vom kolonialen Blick geprägt: Wurden indigene Charaktere nicht gänzlich aus der Handlung verbannt, so folgte ihre Darstellung den klischeebehafteten Vorstellungen der weißen Filmemacher. Für indigene Frauen ging diese Stereotypisierung sogar noch weiter, denn sie unterlagen neben dem Rassismus auch dem Sexismus der kolonialen Imagination.  

Erst in den letzten Jahrzehnten lässt sich ein Wandel beobachten: Zwar gibt es noch immer nur wenige Filme, die allein von indigenen Filmemachern verwirklicht werden. Dennoch konnte sich eine recht produktive indigene Filmszene etablieren. Die Arbeiten dieser ‚subalternen‘ Schauspieler, Regisseure und Produzenten fordern nicht nur die dominierenden cineastischen Perspektiven auf Geschichte und Indigenität heraus. Oft zeigen sie starke indigene Frauen und schaffen so Gelegenheiten, die gesellschaftliche Rolle der indigenen Bevölkerung insgesamt zu diskutieren und dabei das Verständnis von indigener Femininität neu zu verhandeln.  

Das Dissertationsprojekt zielt darauf ab, diese neuen Perspektiven kritisch zu betrachten und dabei zu untersuchen, ob bzw. wie solche selbstbestimmteren „Visionen“ indigener Frauen die alten Klischees der westlichen Vorstellung aufgreifen, mit ihnen spielen und sie so unterwandern.

 

  • News
    Das Projekt „Digital Innovation Hub West“ wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gefördert. Beteiligt sind neben öffentlichen Kooperationspartnern auch Österreichs Universitäten und Fachhochschulen. Die Universität Salzburg ist ebenfalls an diesem Projekt unter Vertretung von Univ.-Prof. Dr. Andreas Uhl (Fachbereich Computerwissenschaften) beteiligt.
    Die Paris Lodron Universität Salzburg eröffnet in Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen ein Christian Doppler Labor für raumbezogene und erdbeobachtungs-basierte humanitäre Technologien (gEOhum). Die Eröffnung fand virtuell am 8. Juli 2020 statt.
    Die Academy of Management, wichtigste internationale Vereinigung für Management Scholars nominiert Dr. Astrid Reichel (Professorin für HRM am Fachbereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften) für den diesjährigen Carolyn B. Dexter Award!
    Der Salzburger Kirchenhistoriker Prof. Dietmar W. Winkler wird auch weiterhin als Konsultor an der Arbeit des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen mitwirken. Papst Franziskus hat den Salzburger Theologen in seiner Beraterfunktion verlängert. Prof. Winkler war erstmals 2008 von Papst Benedikt XVI. dazu berufen worden.
    Ende März wurde Kroatien inmitten der Corona-Pandemie von einem schweren Erdbeben erschüttert. Mit dieser Sonderausschreibung setzt die ÖAW ein humanitäres Zeichen und möchte die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit kroatischen Kolleginnen und Kollegen bestmöglich unterstützen.
    Die International Data Week - ein hochkarätig besetzter Fachkongress mit 900 Teilnehmern aus dem Bereich Data Science - wird im Oktober 2023 erstmals in Europa stattfinden. Die Stadt Salzburg konnte sich dabei als Veranstaltungsort gegenüber zahlreichen anderen Bewerbern durchsetzen. Die Universität Salzburg ist wichtiger Kooperationspartner.
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Medizinische Biologie“ an. Der Studiengang will Inhalte der vielfältigen biowissenschaftlichen Fachdisziplinen vermitteln und ermöglicht daher ein facettenreiches, biologisches Verständnis für Themen, die für die Medizin wesentlich sind. Die Studieninhalte reichen vom kleinteiligen Aufbau der Zelle über Organe und Organsysteme bis hin zur Biologie von komplexen zwischenmenschlichen Interaktionen.
    Der Sarah-Samuel-Preis für Kurzprosa 2020 geht an Thomas Stangl für sein Buch „Die Geschichte des Körpers“ (Droschl Verlag, Graz).
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Materialien und Nachhaltigkeit“ an. Der Studiengang richtet sich an all jene materialwissenschaftlich Interessierten, die sich den aktuellen Herausforderungen zu Klimawandel, Ressourcen-Verknappung und Nachhaltigkeitsthemen stellen wollen und sich über ihre naturwissenschaftlichen Neigungen hinaus auch für Recht, Wirtschaft und Gesellschaftswissenschaften interessieren.
    150 Teilnehmerinnen haben die Chance schon genutzt und sich zu den über 50 Lehrveranstaltungen rund um die IT und Digitalisierung der ditact_womens IT summer studies der Universität Salzburg, welche von 01.09.-12.09.2020 stattfindet, angemeldet. Die Anmeldung ist noch bis 12. Juli möglich. Danach ist die Restplatzbörse geöffnet.
    „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Unter diesem Motto startet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) eine Online-Kampagne, an der sich alle 22 öffentlichen Universitäten gemeinsam mit dem Wissenschaftsfonds FWF beteiligen.
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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