Christoph Straub

Fachbereich Anglistik und Amerikanistik
Hauptbetreuer Univ.-Prof. Dr. Ralph Poole
Nebenbetreuer n.n.
Beginn SS17
Kontakt christoph.straub@sbg.ac.at
Thema der Dissertation Visions of Femininity in Contemporary Indigenous Film

Lange war die Darstellung von Indigenität im nordamerikanischen, australischen oder kanadischen Kino vom kolonialen Blick geprägt: Wurden indigene Charaktere nicht gänzlich aus der Handlung verbannt, so folgte ihre Darstellung den klischeebehafteten Vorstellungen der weißen Filmemacher. Für indigene Frauen ging diese Stereotypisierung sogar noch weiter, denn sie unterlagen neben dem Rassismus auch dem Sexismus der kolonialen Imagination.  

Erst in den letzten Jahrzehnten lässt sich ein Wandel beobachten: Zwar gibt es noch immer nur wenige Filme, die allein von indigenen Filmemachern verwirklicht werden. Dennoch konnte sich eine recht produktive indigene Filmszene etablieren. Die Arbeiten dieser ‚subalternen‘ Schauspieler, Regisseure und Produzenten fordern nicht nur die dominierenden cineastischen Perspektiven auf Geschichte und Indigenität heraus. Oft zeigen sie starke indigene Frauen und schaffen so Gelegenheiten, die gesellschaftliche Rolle der indigenen Bevölkerung insgesamt zu diskutieren und dabei das Verständnis von indigener Femininität neu zu verhandeln.  

Das Dissertationsprojekt zielt darauf ab, diese neuen Perspektiven kritisch zu betrachten und dabei zu untersuchen, ob bzw. wie solche selbstbestimmteren „Visionen“ indigener Frauen die alten Klischees der westlichen Vorstellung aufgreifen, mit ihnen spielen und sie so unterwandern.

 

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    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Michael Hochgeschwender (München) spricht am 30. Mai um 18h im Unipark Nonntal im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung AUFKLÄRUNG UND GEGENAUFKLÄRUNG: RELIGIÖSE POLEMIK GEGEN KUNST - KÜNSTLERISCHE POLEMIK GEGEN RELIGION über das Kunstverständnis des US-amerikanischen Fundamentalismus und untersucht das Verhältnis des Evangelikalismus zur modernen Musik und seine Stellung in der durch Hollywood geprägten Populärkultur. www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles
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    29.05.18 Was bedeutet freie Kultur-, Medienarbeit und Projektarbeit?
    29.05.18 Entrepreneurship ABC: Innovationen in Ökosystemen
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