Quantitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft

Eine Möglichkeit belastbare Aussagen zu Grundfragen erziehungswissenschaftlicher Forschung zu generieren stellen Quantitative Forschungsmethoden dar. Unsere Arbeitsgruppe macht moderne statistische Verfahren als Werkzeuge einer international orientierten erziehungswissenschaftlichen Forschung nutzbar. Die daraus gewonnen Erkenntnisse sind notwendige Voraussetzungen für die erziehungswissenschaftliche Theoriebildung einerseits aber auch für eine evidenzbasierte pädagogische Praxis andererseits. Schwerpunkte dieser angewendeten Statistik sind bspw. die latente Modellierung von intraindividuellen Veränderungen oder die Modellierung von Selektions- und Sozialisationsprozessen Freundschaftsdyaden.

Die grundlagenorientierte Forschung unserer Arbeitsgruppe fokussiert die Entwicklung über die Lebensspanne. Entwicklungs- und Bildungsprozesse finden von der Empfängnis bis zum Tod eines Menschen statt. Diese Lebenspannenorientierung ist eines der zentralen Paradigmen der erziehungswissenschaftlichen Forschung der letzten Jahre. Unter dieser Prämisse werden verschiedene Kontexte untersucht, inwieweit diese zu einer lebenslangen Entwicklung beitragen. Zum einen sind hier formale Kontexte zu nennen, wie bspw. Kindergarten, Schule oder Universität,. Demgegenüber stehen non-formale Kontexte, wie beispielsweise die Familie oder die Peergroup. Unsere Arbeitsgruppe beforscht Lern-, Entwicklung-, Bildung- und Sozialisationsprozesse in diesen Kontexten. Ziel ist es, einerseits Entwicklungsprozesse über die Lebensspanne aber vor allem die Rolle der Kontexte für diese Prozesse zu verstehen. Ein wichtiger Aspekt unserer Forschung sind Übergänge zwischen verschiedenen Kontexten, wie beispielsweise der Übertritt von der Schule an die Universität.

Beteiligte Personen

Team Quantitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft
  • Eder Anna (Diss.)
  • Auer Tanja (Stud.-Ass.)
  • Suchy Sabine (Stud.-Ass.)
  • Jentsch Sophie (Stud.-Ass.)
  • News
    Aktuelle Information zur Lehre an der PLUS
    Die wichtigsten Informationen zur Umstellung des Forschungsbetriebs an der Universität Salzburg
    Distance Learning für Austauschstudierende und Abschluss von Lehrveranstaltungen aus dem Ausland
    Aktuelle Information zum Personalrecht an der PLUS
    Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Der ASEA-UNINET Projekt-Call 2020 (Projektdurchführungszeitraum: 1. Oktober 2020 - 30. September 2021) ist ab sofort geöffnet! Dieses Förderprogramm hat zum Ziel, Forschungs- und Lehraktivitäten (ab Doktoratsstudierende) zwischen den österreichischen Mitgliedsuniversitäten und Südostasien (Indonesien, Laus, Kambodscha, Malaysia, Myanmar, Pakistan, Philippinen, Thailand und Vietnam) zu fördern.
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