Quantitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft

Eine Möglichkeit belastbare Aussagen zu Grundfragen erziehungswissenschaftlicher Forschung zu generieren stellen Quantitative Forschungsmethoden dar. Unsere Arbeitsgruppe macht moderne statistische Verfahren als Werkzeuge einer international orientierten erziehungswissenschaftlichen Forschung nutzbar. Die daraus gewonnen Erkenntnisse sind notwendige Voraussetzungen für die erziehungswissenschaftliche Theoriebildung einerseits aber auch für eine evidenzbasierte pädagogische Praxis andererseits. Schwerpunkte dieser angewendeten Statistik sind bspw. die latente Modellierung von intraindividuellen Veränderungen oder die Modellierung von Selektions- und Sozialisationsprozessen Freundschaftsdyaden.

Die grundlagenorientierte Forschung unserer Arbeitsgruppe fokussiert die Entwicklung über die Lebensspanne. Entwicklungs- und Bildungsprozesse finden von der Empfängnis bis zum Tod eines Menschen statt. Diese Lebenspannenorientierung ist eines der zentralen Paradigmen der erziehungswissenschaftlichen Forschung der letzten Jahre. Unter dieser Prämisse werden verschiedene Kontexte untersucht, inwieweit diese zu einer lebenslangen Entwicklung beitragen. Zum einen sind hier formale Kontexte zu nennen, wie bspw. Kindergarten, Schule oder Universität,. Demgegenüber stehen non-formale Kontexte, wie beispielsweise die Familie oder die Peergroup. Unsere Arbeitsgruppe beforscht Lern-, Entwicklung-, Bildung- und Sozialisationsprozesse in diesen Kontexten. Ziel ist es, einerseits Entwicklungsprozesse über die Lebensspanne aber vor allem die Rolle der Kontexte für diese Prozesse zu verstehen. Ein wichtiger Aspekt unserer Forschung sind Übergänge zwischen verschiedenen Kontexten, wie beispielsweise der Übertritt von der Schule an die Universität.

Beteiligte Personen

Team Quantitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft
  • Eder Anna (Diss.)
  • Auer Tanja (Stud.-Ass.)
  • Suchy Sabine (Stud.-Ass.)
  • Jentsch Sophie (Stud.-Ass.)
  • News
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der EPU Projekt Call 2020 ist ab sofort geöffnet! Einreichtermin ist der 17. November 2020 (12:00 Uhr).
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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