Studentenleben, lyrisch

Folgende Zeilen über das Studentenleben wurden von Nina Doblanovic im Rahmen des Proseminars Kommunikativnye vidy rečevoj dejatel’nosti bei Dr. Julia Hargassner verfasst:

Многие студенты не планируют, что будет потом,
Совсем не думают о плохом!

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Существуют и вечные студенты навсегда,
– Они не закончат никогда!

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Они не замечают, как быстро время течёт,
И в последную минуту бегают на зачёт.

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Современный студент учиться не боится
И говорит с профессорами почти как с друзьями.

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Когда сессия кончается,
Хорошое настроение распространяется.

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Ведь надо сессию успешно сдать,
Чтобы диплом достойно защищать.

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В университете проходят разные занятия,
А иногда студенты посещают их без всякого понятия. 

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Стать самостоятельным придётся,
Без этого и в дальнейшей жизни студент не обойдётся.

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Многим пока не известно, какая у них работа будет,
Но студенческие годы ни за что никто из них не забудет.

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А когда действительно думаешь: Я больше не могу
То, пожалуйста, снова верь в свою бесконечную силу.

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Но есть и студенты, которые относятся ответственно к своим делам
И пишут, и учатся по уик-эндам.

Literarische Übersetzungen aus dem Polnischen

Im Rahmen des Proseminars "Polnische Kinder- und Jugendliteratur" im Sommersemester 2017 bei Mag. Elżbieta Tabaka wurden auch polnische Kindergedichte ins Deutsche übersetzt. Unten finden Sie das Werk der Studentin Maria Wuchse:

Julian Tuwim
Die verspätete Nachtigall  

Frau Nachtigall weint bitterlich,
denn ihr Mann verspätet sich.
Schon ist's Elf und er nicht da!
Er, der stets so pünktlich war!  

Das Essen ist schon nur noch lau,
Fliegensuppe auf Abendtau,
Mückenspieß, Maiglöckchenwein,
Windhauchtort' im Mondenschein.  

Ist etwa ihm etwas passiert?
Wird er von Räubern drangsaliert?
Die Lerche stiehlt bestimmt aus Neid
die schöne Stimm', das Federkleid!  

Plötzlich klopft es an dem Tor,
- es steht Herr Nachtigall davor.
Er tröstet sie mit einem Kuss:
„Weil's heut' so schön, ging ich zu Fuß!“

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Jan Brzechwa
Am Marktplatz  

Am Markttag war's, an einem Stand,
da folgendes Gespräch stattfand:

„Ach, Frau Dill, wie welk Sie sind!
Lehnt Euch nur an mich geschwind!“  

„Zu wundern ist's, Herr Schnittlauch, nicht,
seit Dienstag lieg ich hier im Licht!“  

Kohlrabi sagt zur Rübe blickend
„Mann, die hat Muskeln“, stetig nickend.  

Die Erbse klopft ihr auf den Bauch:
„Und, wie ist's nun? Geht's besser auch?“  

„Frau Erbs', ich möchte herzlich danken,
wir müssen halt durchs Leben wanken.  

Doch seht, der Peterwurz tut mir so leid,
So blass und dünn – hat nicht geschlafen heut'.“  

Und traurig seufzt der Sellerie:
„Ach, besser werden wird’s auch nie!“  

Es liebt die Zwiebel schon seit Langem
die Bete, doch, ach, nur mit Bangen.  

„Ich würd' mich ja so nach Dir sehnen
- Wie steht's? Möcht'st nicht zur Frau mich nehmen?“  

Doch diese hält die Nas' sich zu:
„So lassen S' mich doch bloß in Ruh.  

Fühlt' zum Eh'stand mich berufen
würd' ich mir 'ne Rübin suchen!“  

Und traurig seufzt der Sellerie:
„Ach, besser werden wird’s auch nie!“  

Plötzlich schimpft die Bohne laut,
dass der Kohl sich drängeln traut!  

„Sei'n Sie bloß nicht so pikiert!“
sagt da der Kohl ganz ungeniert.  

Die Karotte spricht jetzt voller Hohn:
„Seht, nun ist sie zornig schon!“  

„So hört: es soll das Kraut uns richten!“
„Was? Der Dummkopf soll hier schlichten?“  

Es sagt das Kraut voll Traurigkeit:
„Kinder, nützt euch denn der Streit?  

Was bringt der Streit euch alles bloß?
Suppe werden ist unser Los!“  

Und traurig seufzt der Sellerie:
„Ach, besser werden wird’s auch nie!“

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Ignacy Krasicki
Fabel VI  

Es ist ein Häschen einst gewesen,
von liebem, herzensgutem Wesen.
Es fraß mal hier und fraß mal dort,
und Freunde hatte es an jedem Ort.
Doch eines Tages lief es früh hinaus
aufs Feld - da hörte es zu seinem Graus
ein lautes Knacken und ein Bellen -
Jäger waren auf der Jagd nach Fellen
Der Schrecken fuhr ihm in die Glieder,
„Mein Gott, die schießen mich ja nieder!
Sie sind schon dort, sie nähern sich,
oh Häschen, schnell, beeile dich!“
So rannt' es schnell den Weg entlang,
im Innern schlug sein Herzchen bang.
Und als es so voll Ängsten lief,
traf's auf Freund Pferd, zu dem es rief:
„Mein Freund, so hilf, erbarme dich,
heb' mich schnell hoch und rette mich!“
„Könnt ich's, so würd' ich's gerne tun,
doch müssen meine Glieder ruh'n.
Lauf weiter, schnell, sei nur geschwind,
die andern helfen dir bestimmt!“
So lief es hurtig weiter fort,
es war der Ochse auch vor Ort:
„Ach Freund, siehst du nicht meine Not?
So rette mich vor diesem Tod!“
„Hab keine Zeit, ich treffe mich,
und rate dir: verstecke dich.
Sobald mein Treffen ist vorbei,
so komm ich wiederum herbei.
Doch sieh, die große Ziege hier,
die hilft doch mit Gewissheit dir!“
„Ach, du tust mir wirklich leid,
doch ist mein Rücken nicht bereit
zu hart ist er, nicht sehr bequem,
drum sollst du zu dem Schafe gehen,
denn auf der Wolle sitzt du weich!“
Das Schaf jedoch, es sagt sogleich:
„Gesetzt den Fall, ich würd' dich tragen,
ging's nur uns beiden an den Kragen.
Die Chance, sie wär ja nie reell,
die Hunde sind für mich zu schnell!
Du müsstest schon das Kalb dort fragen,
da dessen Füße schneller tragen.“
So lief der Has' zum Kälbchen hin.
„Was ich? Der ich so schwächlich bin?
Die größer waren, konnten's nicht,
und ich sollt's können, kleiner Wicht?“
So sprach's und ließ allein ihn stehen.
Und nur vergeblich war sein Flehen.
Und neben seiner Freunde Hände,
fand jämmerlich er hier sein Ende.

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Maria Konopnicka
Von den Zwergen und der Waise Marysia  

Glaubt es oder glaubt es nicht,
ganz so, wie es euch gefällt
Doch ich sag's euch ins Gesicht
Zwerge sind auf unsrer Welt.
Welch ein eig'nes Volk sind sie:
klein gleich einem Kürbiskern!
Wie, das sei nur Fantasie?
Müsst nur auf die Oma hör'n!
In den Bergen, unterm Stein,
hinterm Ofen, in der Kammer,
können diese Zwerge sein,
oder bei der Mäusemama,
Beim Kamin und bei der Schwelle
könnt ihr öfters sie auch seh'n
nah des Ofens warmer Stelle
wo sie dann 'nen Bratspieß dreh'n
Und sie naschen gern am Speck
Oder lecken Zucker ab
Holen sich die Bröseln weg,
die beim Essen fallen ab.
Manchmal sind sie auch beim Pferd,
in der Mähne spielen sie
und wer gerne Märchen hört,
dem erzählen sie dann die!
Was sie wollen, tun sie auch
Wie ein Schatten sind sie still
Loszusagen ist nicht Brauch
weil man ihre Freundschaft will
Denkt bloß, wie es euch gefällt!
Wieso, glaubst du denn nicht mir?
Zwerge sind auf unsrer Welt
Oma wird’s versichern dir!

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Julian Tuwim
Die Brille  

Höchst verzweifelt sucht Herr Wille
im ganzen Haus nach seiner Brille.  

Er sucht in allen seinen Schuh'n,
in der Hose und im Gehrock nun.  

Er tastet ab, was immer er auch kann,
und stellt im Haus ein Chaos an.  

„Ach!“ ruft er „das gibt’s doch nicht!
Gestohlen hat sie mir ein Bösewicht!“  

Schwitzend läuft er so durchs Haus,
suchend lässt er keinen Winkel aus.  

Hier, dort, im Klavier, im Mäuseloch,
und er sucht sogar im Ofen noch.  

Will jetzt gar den Boden demolieren,
schon kriecht er auf allen Vieren.  

Doch halt! Denn es fällt sein Blick
in den Spiegel und er weicht zurück.  

Lustig spiegelt sich hier im Glase,
die Brille ja auf seiner Nase!

 

Neuer Artikel in "Praxis Fremdsprachenunterricht" 04/2017

«Классная школа» - Eine TV-Serie über den russischen Schulalltag 

Der Artikel von Dr. Julia Hargassner stellt die TV-Serie «Классная школа» (2013) und die unterrichtspraktische Bearbeitung einzelner Episoden in den Mittelpunkt. Es wird gezeigt, wie die Medienkompetenz sowie sprachliche und interkulturelle Kompetenzen der Lerner auf dem Niveau A2 gefördert werden können.

Der Beitrag wurde unter Mitarbeit von Nina Liv Pfeiffer, Jasmin Santner, Viktoriya Yermalitskaya, Bettina Dreiling und Martina Manhartsgruber verfasst, die am Proseminar „Strategien zur Förderung der Hör- und Lesekompetenz, Vermittlung von Phonetik und Intonation“ im Wintersemester 2016/2017 teilgenommen haben.

Link zur Zeitschrift: www.praxis-fremdsprachenunterricht.de

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    Tom Rosenstiel, einer der anerkanntesten Denker zur Zukunft der Medien, spricht am 23. Mai um 19.00 Uhr im HS 380 der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät (Rudolfskai 42) über die Zukunft der Demokratie im Zeitalter von Fake News, den Aufstieg der russischen Trolle im Internet und wie Journalismus in Zukunft aussehen wird.
    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
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