Collection Mischa Spoliansky

 

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Kurzbiographie Mischa Spoliansky

Der russisch-britische Komponist Mischa Spoliansky wurde am 28. Dezember 1898 in Białystok (Polen) in eine musikalisch vielseitige Familie hineingeboren. Sein Vater war Opernsänger, seine Schwester Lisa Konzertpianistin und sein Bruder Aleksander Cellist. Schon früh begann auch der Komponist selbst seine musikalische Kariere und wurde in Klavier, Geige und Cello unterrichtet. Mit sechzehn Jahren floh er aufgrund des Kriegsausbruches 1914 von Königsberg nach Berlin. Dort begann Spoliansky ein Musikstudium am Stern’schen Konservatorium. Er arbeitete als Komponist und Pianist und vertonte Texte von Kurt Tucholsky, Klabund sowie Joachim Ringelnatz. Unter dem Pseudonym „Arno Billing“ komponierte er 1920 die Melodie für die erste Hymne der Homosexuellen mit dem Titel Das lila Lied. 1933 emigrierte Spoliansky nach London, wo er eine zweite Karriere als Filmkomponist begann. Am 28. Juni 1985 starb er in London im Alter von 87 Jahren. Vier Jahre vor seinem Tod trafen Frieder Reininghaus und Habakuk Traber den Komponisten in London zu einem Interview. Die Aufnahmen dieses Interviews, bei dem Spoliansky über das Berlin der 1920er und 1930er Jahre, sowie seine Emigrationen nach Deutschland und Großbritannien erzählt, sind, dank einer Schenkung durch Reininghaus und Traber, Teil der Music and Migration Collection der Universität Salzburg.

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    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
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