Interreligiöse Biographie der österreichischen Religionswissenschaftlerin Bettina Bäumer

v.l.n.r.: Winkler, Srivastava, Bäumer, Hackbarth-Johnson © privat

Das Projekt erforscht die Biographie der seit 1967 in Indien lebenden österreichischen Religionswissenschaftlerin und Indologin Bettina Bäumer (*1940) auf der Basis religionswissenschaftlicher, geschichtlicher, religionsgeschichtlicher, komparativ-theologischer und kulturtheoretischer Methodologien. Besondere Aufmerksamkeit soll auf das Wechselspiel zwischen mikro- und makrohistorischen Perspektiven gelegt werden. Der biographische Faden Bettina Bäumers wird dabei einen Tiefenblick auf das geschichtliche Gewebe der interreligiösen, interkulturellen und interspirituellen Begegnung zwischen Indien und dem Westen in der nachkolonialen Zeit, d.h. vom Ende des Kolonialismus bis in die Gegenwart, geben. Ziel ist eine perspektivische Analyse der historischen Periode und ihrer allgemeinen und spezifischen Diskurse und geschichtlichen Prozesse, an denen die Protagonistin partizipiert/e. Mit Bettina Bäumer wird zum ersten Mal einer noch lebenden prominenten Protagonistin der Bewegung des Dialogs zwischen Christentum und Hinduismus eine eingehende Studie gewidmet. Das eröffnet die Möglichkeit interreligiöse Prozesse nicht nur über schriftliches Material, sondern auch durch biographische Interviews zu erforschen. Dabei soll ein Schwergewicht gelegt werden auf die Beziehung zwischen persönlichen Motiven der spirituellen Suche, der Orientierung dabei an religiösen und spirituellen Traditionen und dem weiteren gesellschaftlichen und intellektuellen Diskurs, wie er an den Grenzen zwischen Religionen und Kulturen sich ereignet. Was lässt sich von Schwellenerfahrungen lernen? Welche Fertigkeiten entwickeln sich dort, Fähigkeiten der Sprache, der Brückenbildung, der Übersetzung und Transformationen? Welche Rückwirkungen haben diese auf die beteiligten religiösen und kulturellen Traditionen?

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Team

  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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    05.11.20 Scientrepreneur Compact 2020
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