Interreligiöse Biographie der österreichischen Religionswissenschaftlerin Bettina Bäumer

v.l.n.r.: Winkler, Srivastava, Bäumer, Hackbarth-Johnson © privat

Das Projekt erforscht die Biographie der seit 1967 in Indien lebenden österreichischen Religionswissenschaftlerin und Indologin Bettina Bäumer (*1940) auf der Basis religionswissenschaftlicher, geschichtlicher, religionsgeschichtlicher, komparativ-theologischer und kulturtheoretischer Methodologien. Besondere Aufmerksamkeit soll auf das Wechselspiel zwischen mikro- und makrohistorischen Perspektiven gelegt werden. Der biographische Faden Bettina Bäumers wird dabei einen Tiefenblick auf das geschichtliche Gewebe der interreligiösen, interkulturellen und interspirituellen Begegnung zwischen Indien und dem Westen in der nachkolonialen Zeit, d.h. vom Ende des Kolonialismus bis in die Gegenwart, geben. Ziel ist eine perspektivische Analyse der historischen Periode und ihrer allgemeinen und spezifischen Diskurse und geschichtlichen Prozesse, an denen die Protagonistin partizipiert/e. Mit Bettina Bäumer wird zum ersten Mal einer noch lebenden prominenten Protagonistin der Bewegung des Dialogs zwischen Christentum und Hinduismus eine eingehende Studie gewidmet. Das eröffnet die Möglichkeit interreligiöse Prozesse nicht nur über schriftliches Material, sondern auch durch biographische Interviews zu erforschen. Dabei soll ein Schwergewicht gelegt werden auf die Beziehung zwischen persönlichen Motiven der spirituellen Suche, der Orientierung dabei an religiösen und spirituellen Traditionen und dem weiteren gesellschaftlichen und intellektuellen Diskurs, wie er an den Grenzen zwischen Religionen und Kulturen sich ereignet. Was lässt sich von Schwellenerfahrungen lernen? Welche Fertigkeiten entwickeln sich dort, Fähigkeiten der Sprache, der Brückenbildung, der Übersetzung und Transformationen? Welche Rückwirkungen haben diese auf die beteiligten religiösen und kulturellen Traditionen?

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    Am 28. und 29. März findet das Symposion von Dr. Robert R. Junker, Biowissenschaften, in Kooperation mit den DSPs "Dynamic Mountain Environments" und "Statistics and Applied Data Science“ als Auftaktveranstaltung des START Projektes (FWF) “Successional Generation of Functional Multidiversity”.
    Vom 29. Juli bis 30. August 2019 bietet das Kinderbüro der Universität Salzburg erneut eine Sommerbetreuung in den Räumlichkeiten der Naturwissenschaftlichen Fakultät an. Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren werden durch erfahrene PädagogInnen betreut.
    Die Übung wird von der ZAMG, dem österreichischen Bundesheer und der Universität Salzburg organisiert und findet in der Schwarzenberg-Kaserne in Salzburg statt.
    Prof. Dr. Andreas Nehring bietet im SS 2019 Lehrveranstaltungen zum Thema "Hinduismus" am Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen an
    Eine Train-the-Trainer-Workshopreihe am Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion In dieser Train-the-Trainer-Workshopreihe geht es um das Kennenlernen, Reflektieren, Erproben von verschiedenen Vermittlungsformaten, Toolboxen und Arbeitsmaterialien. Sie stellen unterschiedliche Annäherungsformen und Vermittlungsinstrumentarien für die Arbeit in Museen und Kulturinstitutionen, für die schulische Arbeit sowie für die Erwachsenenbildung zur Verfügung.
    Ringvorlesung im Rahmen der LV 999.922 Globale Herausforderungen im Sommersemester 2019
    with an excursion to the European Space Agency and a visit to the new VEGA observatory
    The (English-language) seminar on “Transnational Supply Chains and Domestic Human Rights Litigation” deals with legal questions that arise when human rights abuses in transnational supply chains give rise to domestic law suits.
    Unter der Moderation von Christoph TAKACS (Landesdirektor des ORF Salzburg) analysieren am 18. März 2019 der renommierte Journalist Christian WEHRSCHÜTZ (ORF-Korrespondent für den Balkan und die Ukraine) und der Ostkirchenexperte Dietmar W. WINKLER (Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens) die politische und kirchliche Lage.
    Walter Thaler hat sich nach seinen zwei Büchern über den Pinzgau wieder seinem bevorzugten Themenbereich gewidmet – der Provinz. Er zeichnet darin die Lebens- und Leidenswege von mehr als 60 Persönlichkeiten nach, die aus dem Pongau stammen oder einen wesentlichen Lebensabschnitt hier verbracht bzw. erlitten haben.
    Die frühneuzeitlichen transpazifischen Beziehungen sind vor allem wegen der berühmten Manila Galeonen bekannt, die zwischen 1565 und 1915 in regelmäßigen Abständen zwischen Manila und Acapulco den Pazifik überquerten. Große Mengen südamerikanischen Silbers, z.B. aus den Minen in Potosí, flossen damals über die Philippinen nach China. Doch nicht nur Seide fand im Austausch ihren Weg nach Lateinamerika. Der Vortrag möchte einige Einblicke in die vielfältigen, indirekten Beziehungen zwischen China und dem Vizekönigreich Peru geben.
    Am 20. März 2019 um 19 Uhr sprechen Lydia Mischkulnig, Kurt Neumann und Anton Thuswaldner über das Thema "Was ist gute Literatur?". Moderation: Manfred Mittermayer, Idee: Alfred Winter. Der Eintritt ist frei.
    Dr. Zsófia Horváth hält am 22. März 2019 um 14:00 Uhr im Hörsaal 421 der NW-Fakultät einen Gastvortrag zum Thema "Saline pond metacommunities: from local stressors to landscape connectivity". Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    "Designing professional development of teachers to support domain specific thinking in history education"
    Dr. Eric Driscoll referiert über "The American School of Classical Studies at Athens Dienstag, 9. April 2019 um 13.15 Uhr - Residenzplatz 1 Stiege 4, SR. 1.42
    Ankündigung der ANTRITTSVORLESUNGEN von Univ.-Prof. Dr. András Jakab, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Klaushofer und Univ.-Prof. Dr. Sebastian Schmid - Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht
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    20.03.19 Tracking dynamic attention in perception, working memory, and action
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