Methodik

Um biographische interreligiöse Lernprozesse zu erforschen legen sich die Methoden der historischen Hermeneutik und der Biographieforschung nahe. Unsere Hauptquelle sind daher biograpische Expertinneninterviews mit Bettina Bäumer (*1940) an wichtigen Orten ihres Lebens (Salzburg, Wien, Rom, Tamil Nadu, Varanasi, Orissa, Kashmir).
Wir gehen an die Orte ihres biographischen Lernens in der Hoffnung, dass sie eine genauere Erinnerung am äußere und innere Ereignisse stimulieren, und so den Forschenden ein direkterer, interaktiver, dialogischer Lernprozess ermöglicht wird. Insofern im Forschungsteam ein hinduistischer und christlicher Forscher zusammenarbeiten ist der Forschungsprozess selbst eine interreligiöse Lernerfahrung, die von beiden bewusst reflektiert wird.
Darüber hinaus gibt es natürlich Tagebücher, Korrespondenz, Manuskripte, veröffentlichte Bücher und Aufsätze, sowie andere Quellen, die ausgewertet werden. Teilnehmende Beobachtung in Seminaren, Retreats und dem alltäglichen indischen Leben von Bettina Bäumer vervollständigen das Bild. Die Interviews sind sowohl narrativ als auch themenzentriert. Sie werden transkribiert, analysiert und interpretiert mit den Methoden der historischen Hermeneutik und der qualitativen Biographieforschung. Die Analyse und Interpretation konzentriert sich darauf den konkreten interreligiösen Lernprozess von Bettina Bäumer wiederum zu einem Lernort werden zu lassen, d.h. er wird in Dialog gebracht mit religionswissenschaftlichen, religionssoziologischen, religionstheologischen, komparativ-theologischen, religionsphilosophischen und postkolonialen Theorien. Auf diese Weise werden mikro- und makro-historische, persönliche und kollektive Perspektiven zusammengewebt und ein kontrast- und einsichtsreiches Lebensbild Bettina Bäumers im Panorama der Kontexte, an denen die Protagonistin partizipiert hat und partizipiert, entsteht. Wir führen eine qualitative Feldstudie im interreligiösen Feld zwischen Indien und Europa durch mit dem Ziel, interreligiöse Lernprozesse einem breiteren Publikum besser verständlich und einem breiteren allgemeinen Diskurs zugänglich zu machen.
Zu den Interviews mit der Hauptprotagonistin führen wir auch Interviews mit einem großen Spektrum an Menschen, die Bettina Bäumer aus verschiedenen Kontexten her kennen, Familie, FreundInnen, KollegInnen, StudentInnen, Angestellte, Gurubhais und Gurubahanen in Englisch, Deutsch und Hindi.  

  • News
    Welche Studentinnen und Studenten in Österreich spenden am meisten Blut? Das war die Challenge des „Vampire Cups“ vom Österreichischen Roten Kreuz. Universitäten und Fachhochschulen aus Wien, Niederösterreich, Burgenland, der Steiermark, Oberösterreich, Salzburg und Tirol haben am Wettbewerb teilgenommen – die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg konnte jetzt den Pokal mit nach Hause nehmen.
    Gemeinsam mit 400 Alumni verbrachten Rektor Heinrich Schmidinger, der künftige Rektor Hendrik Lehnert, die vier Dekane und der Senatsvorsitzende einen Sommerabend auf der „schönsten Terrasse Salzburgs“ im Restaurant M32 am Mönchsberg.
    Mit gebündelter Unterstützung des Chinazentrums und des Kinderbüros der Universität Salzburg wurden bereits letzte Woche Vorbereitungen getroffen: Gastprofessorin Wei Li erklärt: „Wir übten chinesische Schriftzeichen: Anlassbedingt als erstes „Hallo“ und „Willkommen“ für ein Begrüßungsbanner.“
    Chemiker Raphael Berger vom Fachbereich für Chemie und Physik der Materialien hat auf der 18. Konferenz zur Gasphasenelektronenbeugung den gut dotierten internationalen Hermann Mark Preis für "Gas-Phase Electron Diffraction and Structural Chemistry" gewonnen.
    Das Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens (ZECO) der Universität Salzburg hielt vom 20. bis 27. Juni 2019 einen der größten internationalen Wissenschaftskongresse Kasachstans ab.
    Insgesamt 50 Personen von unterschiedlichen renommierten chinesischen Institutionen, die sich mit den Menschenrechten auseinandersetzen und unter der Leitung von Herrn Prof. Kaminski, Chinaexperte aus Wien, und Herrn LU Guangjin, Generalsekretär der China Society for Human Rights Studies in Peking besuchten am 20. Juni die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg.
    Die Anmeldung zu den Kursen der ditact_women´s IT summer studies ist in vollem Gange. Noch bis 08. Juli läuft die erste Anmeldefrist, danach wird die Restplatzbörse geöffnet.
    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. zwei Stunden. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    Die 7. Salzburg Summer School findet vom 02. bis 03. September 2019 statt. Es wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
  • Veranstaltungen
  • 17.07.19 Schornsteinfeger, Zipfelfalter & Co. –Ein Blick in das faszinierende Lebender Schmetterlinge
    23.07.19 Salzburger Apotheker-Kräutergarten
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