Research Group M.J. Sippl

Das zentrale Objekt der Forschung am CAME ist die dreidimensionale Struktur von Proteinen und das klassische Faltungsproblem der Proteine - die Berechnung der Raumstruktur eines Proteins aus seiner Aminosäuresequenz. CAME verfolgt seit Jahren den sehr erfolgreichen Ansatz, aus experimentell bestimmten Raumstrukturen die Regeln der Proteinfaltung abzuleiten. Das Ergebnis sind im Wesentlichen Kraftfelder, sog. Potenziale der mittleren Kraft, mit deren Hilfe Berechnungen und Vorhersagen der Raumstruktur und Funktion durchgeführt werden. Ein wichtiger Anwendungsbereich dieser Potenziale ist die Methode der Faltungserkennung. Mit diesem Verfahren ist es oft möglich, die Raumstruktur eines Proteins zu berechnen und zwar selbst dann, wenn neben der Sequenz des Proteins keine weiteren experimentellen Daten vorliegen. Weitere Anwendungen sind die Fehlererkennung in experimentell bestimmten Proteinstrukturen, die Verbesserung von Proteinmodellen aus der Kernresonanzspektroskopie, oder die computerunterstützte Bewertung von Proteinmutanten für die Entwicklung neuer Proteine mit gewünschten Eigenschaften. 

Neben der Kraftfeld-Entwicklung und -Anwendung ist ein weiterer Schwerpunkt des CAME die Beschreibung von Ähnlichkeiten zwischen Proteinen und die damit eng verbundene Klassifikation von Proteinen. Dies ist ein zentrales Problem in der Evolutionsforschung und eines der wertvollsten Werkzeuge der modernen Bioinformatik. Proteine, die aufgrund ihrer Ähnlichkeiten untereinander zu Familien zusammengefasst werden, bilden die Basis für die Ableitung von so genannten Profilen. Profile werden in der Suche nach neuen Mitgliedern der jeweiligen Familie eingesetzt und liefern so eine Fülle von Informationen über Proteine, die wiederum oft medizinisch relevant sind. 

Eine Tradition des CAME ist es, wissenschaftliche Ergebnisse und Programme anderen Forschungseinrichtungen zugänglich zu machen. Zu den CAME-Werkzeugen, die weltweit von vielen Forschern verwendet werden, zählen ProSA, ein Computer-Programm zur Analyse von Proteinstrukturen, sowie verschiedene Online-Services (NQ-Flipper, QSCOP).

  • News
    Der Salzburger Politologe Andreas Dür erhält den Würdigungspreis des Landes Vorarlberg.
    International Workshop / 12th Meeting of the European Study Group of 19th Century American Literature 13.9. KEYNOTE: Marion Rust (University of Kentucky, Lexington, USA), “’How d’ye like my play?’ Getting the Jokes in Slaves in Algiers” (14.30H) im KunstQuartier, Bergstr. 12a, W&K-Atelier, 1. OG www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles
    45 Teilnehmer und 15 Vortragende aus aller Welt diskutieren derzeit im Rahmen des 20. Jubiläumssommerkurses der Salzburg Law School on International Criminal Law, Humanitarian Law and Human Rights Law aktuelle Probleme des Völkerstrafrechts.
    Dr. Christina Straub hält am 24. August 2018 um 11:00 Uhr im Hörsaal 421 der NW-Fakultät einen Gastvortrag zum Thema "Ecological genetics of resident Pseudomonas syringae on kiwifruit". Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    Montag 20.08., 12:30-15:00, Unipark Salzburg, Georg-Eisler-Saal
    Der Angst als Grundgefühl der Gegenwart, deren pathologischer Ausformung zu widerstehen sei, waren die Salzburger Hochschulwochen 2018 gewidmet.
    Wer gut schläft, lernt besser. Das hat jetzt eine Langzeitstudie an Schülern bestätigt. Konkret haben Salzburger Schlafforscher um Kerstin Hödlmoser in einem 8-Jahres-Vergleich herausgefunden, dass für das Festigen von Informationen im Schlaf ein ganz bestimmtes Hirnstrommuster eine Schlüsselrolle spielt.
    Am Samstag, den 22. September 2018 ab 11 Uhr stellt der Botanische Garten die Bilder der Künstlerin Karin Wimmeder aus. Nur bei Schönwetter, Ersatztermin: Samstag, 29. September 2018, 11 Uhr. Musikalisch untermalt von der Rhythmusgruppe "Schlagartig.org".
    Von 31.Juli bis 31. August 2018 zeigt das Literaturarchiv Salzburg die Ausstellung "Raus aus der Stadt! Hofmannsthal und das Junge Wien auf Sommerfrische". Dies ist der einzige außerhalb Wiens gezeigte Teil eines vom Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie initiierten Ensembles von Ausstellungen mit dem Titel „Das Junge Wien. Natur plus X“ zur Autorengruppe Jung-Wien – Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann, Hermann Bahr und Felix Salten.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
    Am 6. Dezember 2018 finden an der Universität Salzburg die WTZ Training Days zum Thema Kommunikation, Dissemination und Verbreitung in H2020-Projekten statt.
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