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In der Fachdiskussion geht man davon aus, dass das Verhältnis von – einerseits – sozialen Bewegungen und Eigenaktivität und – andererseits – sozialpolitisch gerahmter und staatlich alimentierter Profession für die Soziale Arbeit historisch konstitutiv ist. Doch wissen wir wenig darüber, wie sich Formen des Organisierens sozialer Hilfe und unterschiedliche Institutionalisierungen in der sozialen Problembearbeitung konkret widerspiegeln – und umgekehrt.

Dies nimmt die Tagung der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik, die alle zwei Jahre zu aktuellen Themen stattfindet, heuer in einer historischen, gegenwarts- und zukunftsorientierten Perspektive in den Blick. Anlass dafür sind aktuelle gesellschaftspolitische Dynamiken und Entwicklungen im Praxisfeld: Wo zeigen sich Tendenzen einer Desorganisation sozialer Hilfe? Wo und wie entstehen neue Institutionalisierungsformen? Und wo deuten sich Entinstitutionalisierungen an?

Wir laden Sie herzlich ein, sich an unserer Konferenz zu beteiligen und daran teilzunehmen!

Den Call for Papers zur Tagung der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik und des Fachbereichs Erziehungswissenschaft der Paris Lodron Universität Salzburg finden Sie auf Englisch und Deutsch hier: PDF.

Deadline für Einreichungen ist der 31. März 2018. Eine Rückmeldung zu den Vorschlägen erfolgt Mitte April 2018.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier:www.sektion-sozialpaedagogik.at.

Ausgewählte Beiträge auf der Tagung werden im Anschluss in der Schriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik beim Verlag Barbara Budrich publiziert (Print plus Open Access ein Jahr nach Erscheinen).

Das lokale Organisationskomitee bilden Univ.-Prof. Birgit BÜTOW und Ass.-Prof. Eberhard RAITHELHUBER.

Rückfragen bitte an sozialpaedagogik(at)sbg.ac.at

  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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