Nikolaus Krausler wurde 1993 in Innsbruck geboren. Nach mit Auszeichnung bestandener Matura am Privatgymnasium Borromäum in Salzburg 2011, nahm er das Diplomstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg auf und schloss es im Juni 2015 ab. In seiner Diplomarbeit befasste er sich mit der relativen Erbunwürdigkeit im österreichischen, deutschen und schweizer Privatrecht.

Neben der Tätigkeit als Praktikant in mehreren Rechtsanwaltskanzleien in Salzburg während des Studiums und nach Absolvierung seiner Gerichtspraxis am Bezirksgericht, Landesgericht und Arbeits- und Sozialgericht Salzburg arbeitet er seit März 2017 als Projektassistent am Fachbereich Privatrecht unter Dekan o.Univ.-Prof. DDr. DDr. h.c. J. Michael Rainer.

Im Februar 2019 schloss er mit Auszeichnung sein Doktoratsstudium ab, in welchem er sich mit der Schenkungsanrechnung im österreichischen, deutschen und französischen Pflichtteilsrecht auseinandergesetzt hat. Im Zuge seiner rechtsvergleichenden Untersuchungen absolvierte er im November 2016 sowie Februar 2018 jeweils einen einmonatigen Forschungsaufenthalt an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Rechtsvergleichung, insbesondere des österreichischen, deutschen und französischen Erbrechts sowie des Europäischen Privatrechts. Zusätzlich ist er Mitwirkender an den FWF-Forschungsprojekten „Montesquieu und das Römische Recht“ und „Migration und Bürgerrechte im Römischen Reich“ sowie Mitglied der internationalen Forschungsgruppe „Casi controversi in materia di diritto delle successioni“. Weiters ist er Mitarbeiter und Vortragender an der jährlich im Juli abgehaltenen „Summer School of European Private Law“ an der Universität Salzburg.

Im Februar 2019 wurde er vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung zum stellvertretenden Vorsitzenden der Wahlkommission der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Salzburg bestellt.

 

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    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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