DIGITAL HUMANITIES

Salzburger Kulturlexikon 3.0
EAGLE
FACEM II

Das FWF-geförderte “Urban Emotions” Projekt bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Geoinformatik, Psychologie und Stadtsoziologie. Es erforscht mit Hilfe von tragbaren Sensoren, eDiary Apps und (frei verfügbaren) Daten aus sozialen Medien, wo sich Menschen wie fühlen und warum. So können Reaktionen von BürgerInnen auf unterschiedliche städtische Umgebungen quantifiziert werden (z.B. stressverursachende Punkte im Radwegenetz) und so zu einer bürgerInnenzentrierteren Stadtplanung beitragen.

Das HUMAN+ Projekt soll mit Hilfe intelligenter Analyse von sozialen Medien und Bilddaten zur Gewährleistung von humanitärer Sicherheit und einer besseren Vorbereitung auf Fluchtbewegungen beitragen, unter gleichzeitiger umfassender Berücksichtigung von rechtlichen, ethischen und soziologischen Rahmenbedingungen. Dies geschieht in Zusammenarbeit von Forschern aus der Geoinformatik, der Soziologie und der Rechtswissenschaften mit einer Reihe von Bedarfsträgern wie Rotem Kreuz, THW, Johannitern oder der UNO.

Anleihe und Zitat monophoner Melodien in weltlicher und geistlicher Mehrstimmigkeit um 1500.

Der Computer "liest" eine Menge von russischer Literatur von vielen Autoren und lernt dadurch Autoren zu unterscheiden.

Das internationale Forschungsprojekt Osservatorio degli Italianismi nel Mondo (OIM) ist an der Accademia della Crusca in Florenz, der nationalen Sprachakademie Italiens angesiedelt. Es wird seit 2014 von M. Heinz (Salzburg) und L. Serianni (Rom) koordiniert und untersucht in einem internationalen Forschungsnetzwerk (der Universitäten Florenz, Rom, Salzburg, Dresden, Warschau, Budapest, Malta, Lissabon, Barcelona, Sevilla, Toronto u.a.) die Auswirkungen des Sprachkontakts zwischen dem Italienischen und anderen Sprachen im Spiegel historischer und aktueller sprachlicher Entlehnungen (Italianismen). In einer online verfügbaren Wörterbuchdatenbank sind derzeit bereits Italianismenkorpora für die drei Sprachen Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar. Aktuell ist die Erweiterungsphase um die Sprachen Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch, Polnisch und Ungarisch in der finalen Phase (digitale Datenaufbereitung), Vorarbeiten für die digitale Erfassung der Italianismen in Sprachen wie Maltesisch und Mandarin laufen bereits.

Ferdinand Ebner Online präsentiert den österreichischen Sprachphilosophen und Mitbegründer der Dialogphilosophie Ferdinand Ebner (1882-1931) in einer kritischen Ausgabe gesammelter Werke als zeitgemäße Online Edition.

Die mittlerweile ca. 22.500 Einträge umfassende digitale Bilddatenbank REALonline stellt einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des kulturellen Erbes dar.

Online-Version der NÖ-Burgendatenbank, eines seit 1999 laufenden Inventarisations-Projekts zur Erfassung der auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Niederösterreich zwischen 1000 und 1550 errichteten Adelssitze, mit qualitativ hochwertigen Texten zur Besitz- und Baugeschichte von über 2.600 Sitzen.

Die neue Datenbank des IMAREAL setzt Objekte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit in Beziehung zu Räumen, Personen und Handlungen.

Im Jahr 2006 wurde mit dem "Virtuellen Altar" eine eLearning-Anwendung entwickelt, bei der Schülerinnen und Schüler am Beispiel des Michael Pacher Altars von St. Wolfgang am Wolfgangsee auf das Lesen der spätmittelalterlichen Bildsprache hingeführt werden.

Die App module.org bringt Modulhandbücher in eine übersichtliche Form und ermöglicht eine einfache und verständliche Lern- und Studienplanung.

In diesem Projekt geht es um die Erfassung aller Druckwerke mit musikalischer Notation, von den allerersten Anfängen in den 1470er Jahren bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Materialsammlung wird in einer Datenbank organisiert, die in Hinblick auf verschiedenste Forschungsfragen aufbereitet wurde. Das Verzeichnis deutscher Musikfrühdrucke (vdm) ermöglicht eine differenzierte Abfrage und wird von einem Mapping tool ergänzt, das ausgewählte Drucksorten in ihrer zeitlichen Entwicklung auf einer Landkarte dynamisch darstellt. Mithilfe dieser digitalen Werkzeuge können Netzwerke erfasst sowie die Entwicklungen von Drucktechniken, die Verbreitung von Repertoires und die Etablierung von Druckzentren erforscht werden.

FWF-Projekt P 24075-G23 und P 28353-G26

Computerunterstützte Aufarbeitung von kulturhistorischen Quellenkorpora gezeigt anhand von Kochbuchliteratur der Frühen Neuzeit wurde eine historische Rezeptdatenbank entwickelt.

In mehrjähriger Forschung wurden die Grundlagen für ein multi-mediales digitales Archiv zur systematischen Erschließung kultureller Produktionen erarbeitet. Mit CORE® – Cultural Online Ressource for Education entsteht eine öffentlich zugängliche Forschungs- und Lern-Datenbank für kulturelle Bildung, innovative Wissensproduktion, Outreach und Wissenstransfer.

Das Projekt, das in Kooperation mit der Universität Graz und der Universität Szeged durchgeführt wird, untersucht die Kommunikation habsburgischer Diplomaten in Konstantinopel mit dem Kaiserhof in Wien. Das Wissen, das man in der Habsburgermonarchie und im Heiligen Römischen Reich über die Osmanen hatte, entstammte maßgeblich diesen Kontakten. Im Mittelpunkt stehen die beiden wichtigsten Medien: zum einen die von der Forschung bislang kaum beachteten Briefe der Gesandten, in denen diese über die politischen Verhandlungen, aber auch sehr detailliert über das Leben in der Stadt sowie die Kultur und Gesellschaft der Osmanen berichteten. Untersucht werden zum anderen Reiseberichte, die im Zug diplomatischer Missionen entstanden. Dabei gelangen computergestützte Verfahren der Textanalyse zur Anwendung. Gleichzeitig wir eine digitale Quellenedition erstellt, die online und open access zur Verfügung steht.

Förderer: FWF (2018-2021)  

Im Rahmen des FWF-Projekts "Gender and Comedy in the Age of the American Revolution" wurde über die Projekthomepage auch eine kleine Online-Datenbank früher amerikanischer Theaterstücke mit Genderschwerpunkt erstellt.

Um die Geschichten von Auswanderern/innen zu bewahren, sammelt ein Forschungsteam am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg biografische Schriftstücke zur Migrationsgeschichte vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die gesammelten Quellen zur Migrationsgeschichte werden digitalisiert, ausgewertet und in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Salzburg archiviert.

Erstellung  einer Datenbank an der PLUS.

Die MHDBDB ermöglicht den Zugriff auf die wichtigsten Werke der mittelhochdeutschen Dichtung von den verschiedensten Blickwinkeln aus über eine äußerst vielseitige Suchfunktionalität. Die BenutzerInnen können nicht nur nach Wörtern, Zeichenketten und Begriffen aus verschiedenen Quellen suchen, sondern auch so gut wie jede linguistische oder semantische Fragestellung an die Textbasis auswerten. Die Datenbank wird derzeit einem kompletten methodischen sowie technischen Redesign und einer Migration unterzogen. Die vorhandenen Texte werden in das XML-TEI-Format konvertiert, Annotationen über RDF und Ontologien an das Semantic Web angeschlossen. Bis 2019 wird die Oberfläche vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik und Usability gebracht.

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    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
  • Veranstaltungen
  • 24.05.18 Detection of periodicity in functional time series
    25.05.18 KREATIV: Wissenschaft
    29.05.18 Was bedeutet freie Kultur-, Medienarbeit und Projektarbeit?
    29.05.18 Entrepreneurship ABC: Innovationen in Ökosystemen
    29.05.18 Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive
    29.05.18 Kanonische Texte
    29.05.18 Democracy in the EU: How much has changed?”
    30.05.18 Habilitationskolloquium Dr. Roland Reischl (Analytische Chemie)
    30.05.18 Kommunikationsprozesse zwischen Kunstschaffen und Öffentlichkeiten
    30.05.18 Give That Old Time Religion: Das Kunstverständnis des US-amerikanischen Fundamentalismus
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