DIGITAL HUMANITIES

Salzburger Kulturlexikon 3.0
EAGLE
FACEM II

Das FWF-geförderte “Urban Emotions” Projekt bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Geoinformatik, Psychologie und Stadtsoziologie. Es erforscht mit Hilfe von tragbaren Sensoren, eDiary Apps und (frei verfügbaren) Daten aus sozialen Medien, wo sich Menschen wie fühlen und warum. So können Reaktionen von BürgerInnen auf unterschiedliche städtische Umgebungen quantifiziert werden (z.B. stressverursachende Punkte im Radwegenetz) und so zu einer bürgerInnenzentrierteren Stadtplanung beitragen.

Das HUMAN+ Projekt soll mit Hilfe intelligenter Analyse von sozialen Medien und Bilddaten zur Gewährleistung von humanitärer Sicherheit und einer besseren Vorbereitung auf Fluchtbewegungen beitragen, unter gleichzeitiger umfassender Berücksichtigung von rechtlichen, ethischen und soziologischen Rahmenbedingungen. Dies geschieht in Zusammenarbeit von Forschern aus der Geoinformatik, der Soziologie und der Rechtswissenschaften mit einer Reihe von Bedarfsträgern wie Rotem Kreuz, THW, Johannitern oder der UNO.

Gerrymandering Impacts

Dieses Kleinprojekt beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen Gerrymandering-Prozesse auf die Wahlausgänge der letzten Jahrzehnte in den USA hatten. Dafür wird ein interdisziplinärer Ansatz aus Geoinformatik-, Statistik- und Politologie-Methoden entwickelt.

Diese Projektreihe analysiert Satellitenbilder für humanitäre Zwecke, wie z.B. die Abschätzung der Menschenanzahl in (afrikanischen) Flüchtlingscamps oder die Schadensquantifizierung nach Naturkatastrophen.

Hospital Catchment Areas from Mobile Phone Data

Dieses Projekt leitet mit Geoinformatik-Methoden Einzugsgebiete von Krankenhäusern aus Mobilfunkdaten ab, um so Ungleichheiten im Gesundheitssystem zu identifizieren und hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten.

Place-based GIS: Cconceptualising Functional Space

An der Nahtstelle zwischen Wahrnehmungspsychologie, Philosophie und Geoinformatik versucht dieses Projekt, menschliche Perzeptionen von Orten in formalisierte Modelle umzuwandeln, mit Hilfe derer subjektive Wahrnehmungen mit Hilfe von Geoinformatik-Methoden analysiert werden können. Vulnerabilitätsanalysen für afrikanische Länder (Malariarisiko, Disaster Resilience, etc.).

Anleihe und Zitat monophoner Melodien in weltlicher und geistlicher Mehrstimmigkeit um 1500.

Der Computer "liest" eine Menge von russischer Literatur von vielen Autoren und lernt dadurch Autoren zu unterscheiden.

Das internationale Forschungsprojekt Osservatorio degli Italianismi nel Mondo (OIM) ist an der Accademia della Crusca in Florenz, der nationalen Sprachakademie Italiens angesiedelt. Es wird seit 2014 von M. Heinz (Salzburg) und L. Serianni (Rom) koordiniert und untersucht in einem internationalen Forschungsnetzwerk (der Universitäten Florenz, Rom, Salzburg, Dresden, Warschau, Budapest, Malta, Lissabon, Barcelona, Sevilla, Toronto u.a.) die Auswirkungen des Sprachkontakts zwischen dem Italienischen und anderen Sprachen im Spiegel historischer und aktueller sprachlicher Entlehnungen (Italianismen). In einer online verfügbaren Wörterbuchdatenbank sind derzeit bereits Italianismenkorpora für die drei Sprachen Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar. Aktuell ist die Erweiterungsphase um die Sprachen Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch, Polnisch und Ungarisch in der finalen Phase (digitale Datenaufbereitung), Vorarbeiten für die digitale Erfassung der Italianismen in Sprachen wie Maltesisch und Mandarin laufen bereits.

EbnerOnline bietet eine repräsentative Auswahl aus Ebners Texten, die mit umfangreichen Kommentaren (Stellenkommentare, Quellennachweise, Biographien), Faksimiles, editorischen Berichten und einer Volltextsuche über die diplomatische und redigierte Fassung der Texte ergänzt werden.

Am Institut für Realienkunde wurde die Bedeutung des World Wide Web für Forschung, Lehre und Unterricht früh erkannt:  Bereits seit 2002 und einem Relaunch im Jahr 2017 ist die mittlerweile mehr als 22.500 Datensätze zählende digitale Bild- und Forschungsdatenbank REALonline frei über das Web zugänglich und stellt einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des kulturellen Erbes dar. Die Bildsammlung REALonline kann über das zentrale österreichische Kulturerbe-Portal 'Kulturpool' und  über die gesamteuropäische digitale Bibliothek 'Europeana' übergreifend durchsucht werden.

Online-Version der NÖ-Burgendatenbank, eines seit 1999 laufenden Inventarisations-Projekts zur Erfassung der auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Niederösterreich zwischen 1000 und 1550 errichteten Adelssitze. Ein interdisziplinäres Team aus WissenschafterInnen der Fachbereiche Archäologie, Architektur, Geschichte und Kunstgeschichte garantieren qualitativ hochwertige Texte zur Besitz- und Baugeschichte von über 2.600 Sitzen. Die Informationen bieten einerseits seriöse Erstinformationen zum aktuellen Forschungsstand für Wissenschaft und Denkmalpflege, aber auch für alle kulturhistorisch Interessierten. Dem tragen auch Daten zur touristischen Infrastruktur Rechnung.

Die Objekt-Datenbank des IMAREAL setzt Dinge des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit in Beziehung zu Räumen, Personen und Handlungen. Die "work in progress Datenbank" enthält derzeit Informationen über 13768 Objekte aus archäologischen, historischen und literarischen Quellen. Erweiterungen und Korrekturen werden laufend eingearbeitet.

Nachdem das Internet für Jugendliche längst zum Medium Nummer eins geworden ist, wurde im Jahr 2006 mit dem "Virtuellen Altar"  eine eLearning-Anwendung entwickelt, bei der Schülerinnen und Schüler der HAK Krems am Beispiel des Michael Pacher Altars von St. Wolfgang am Wolfgangsee auf das Lesen der spätmittelalterlichen Bildsprache hingeführt werden.
In einem aktuell laufenden Projekt wird an einer Augmented Reality Anwendung gemeinsam mit Schülern der HTL-Krems gearbeitet.

Die App module.org bringt Modulhandbücher in eine übersichtliche Form und ermöglicht eine einfache und verständliche Lern- und Studienplanung.

In diesem Projekt geht es um die Erfassung aller Druckwerke mit musikalischer Notation, von den allerersten Anfängen in den 1470er Jahren bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Materialsammlung wird in einer Datenbank organisiert, die in Hinblick auf verschiedenste Forschungsfragen aufbereitet wurde. Das Verzeichnis deutscher Musikfrühdrucke (vdm) ermöglicht eine differenzierte Abfrage und wird von einem Mapping tool ergänzt, das ausgewählte Drucksorten in ihrer zeitlichen Entwicklung auf einer Landkarte dynamisch darstellt. Mithilfe dieser digitalen Werkzeuge können Netzwerke erfasst sowie die Entwicklungen von Drucktechniken, die Verbreitung von Repertoires und die Etablierung von Druckzentren erforscht werden.

FWF-Projekt P 24075-G23 und P 28353-G26

Computerunterstützte Aufarbeitung von kulturhistorischen Quellenkorpora gezeigt anhand von Kochbuchliteratur der Frühen Neuzeit wurde eine historische Rezeptdatenbank entwickelt.

In mehrjähriger Forschung wurden die Grundlagen für ein multi-mediales digitales Archiv zur systematischen Erschließung kultureller Produktionen erarbeitet. Mit CORE® – Cultural Online Ressource for Education entsteht eine öffentlich zugängliche Forschungs- und Lern-Datenbank für kulturelle Bildung, innovative Wissensproduktion, Outreach und Wissenstransfer.

Das Projekt, das in Kooperation mit der Universität Graz und der Universität Szeged durchgeführt wird, untersucht die Kommunikation habsburgischer Diplomaten in Konstantinopel mit dem Kaiserhof in Wien. Das Wissen, das man in der Habsburgermonarchie und im Heiligen Römischen Reich über die Osmanen hatte, entstammte maßgeblich diesen Kontakten. Im Mittelpunkt stehen die beiden wichtigsten Medien: zum einen die von der Forschung bislang kaum beachteten Briefe der Gesandten, in denen diese über die politischen Verhandlungen, aber auch sehr detailliert über das Leben in der Stadt sowie die Kultur und Gesellschaft der Osmanen berichteten. Untersucht werden zum anderen Reiseberichte, die im Zug diplomatischer Missionen entstanden. Dabei gelangen computergestützte Verfahren der Textanalyse zur Anwendung. Gleichzeitig wir eine digitale Quellenedition erstellt, die online und open access zur Verfügung steht.

Förderer: FWF (2018-2021)  

Im Mittelpunkt des Projekts stehen Theateraktivitäten in der „Neuen Welt“ zur Zeit der Amerikanischen Revolution. Ein Großteil der Stücke, die in der zweiten Hälfte des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts verfasst und aufgeführt wurden, sind in Vergessenheit geraten. Spezielles Augenmerk wird auf die Arbeit und den Einfluss von Dramatikerinnen gelegt. Darüber hinaus werden heteronormative Lesarten früher amerikanischer Stücke hinterfragt und durch ein „queer reading“ neu verhandelt.

(Amerikanistik, Februar 2015 - November 2018)

Um die Geschichten von Auswanderern/innen zu bewahren, sammelt ein Forschungsteam am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg biografische Schriftstücke zur Migrationsgeschichte vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die gesammelten Quellen zur Migrationsgeschichte werden digitalisiert, ausgewertet und in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Salzburg archiviert.

Das Projekt erforscht die hauptsächlich griechischen Lehnwörter im Midrasch Genesis Rabba (GenR).
GenR ist der früheste rabbinische Kommentar zum Buch Genesis, der im  5. Jh. u.Z. im römischen Palästina endredigiert wurde. Es handelt sich dabei um den ältesten aggadischen (narrativen) Midrasch. GenR ist als fortlaufende Auslegung des Buches Genesis (mit wenigen Auslassungen) aufgebaut und entwickelt aus dem biblischen Text zentrale  Konzepte des rabbinischen Denkens.
Gegenstand des Projekts ist die Erstellung einer Datenbank und eines  Wörterbuchs dieser Lehnwörter, sowohl digital (in TEI-Format) als auch in Buchformat. Damit soll ein Instrument für weiterführende kulturelle und sprachliche Analysen zur Verfügung gestellt werden, das nicht nur für das Studium der rabbinischen Literatur von Nutzen sein soll, sondern darüber hinaus die Erforschung der Interaktionen  der jüdischen Textüberlieferung mit anderen Kulturen der griechisch-römischen Spätantike.

Die MHDBDB ermöglicht den Zugriff auf die wichtigsten Werke der mittelhochdeutschen Dichtung von den verschiedensten Blickwinkeln aus über eine äußerst vielseitige Suchfunktionalität. Die BenutzerInnen können nicht nur nach Wörtern, Zeichenketten und Begriffen aus verschiedenen Quellen suchen, sondern auch so gut wie jede linguistische oder semantische Fragestellung an die Textbasis auswerten. Die Datenbank wird derzeit einem kompletten methodischen sowie technischen Redesign und einer Migration unterzogen. Die vorhandenen Texte werden in das XML-TEI-Format konvertiert, Annotationen über RDF und Ontologien an das Semantic Web angeschlossen. Bis 2019 wird die Oberfläche vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik und Usability gebracht.

Die „Variantengrammatik des Standarddeutschen“ ist Ergebnis eines langjährigen trinationalen Projekts von drei Forschungsgruppen aus Zürich, Graz und Salzburg (vorher Augsburg) (s. www.variantengrammatik.net). Es handelt sich um das erste Nachschlagewerk zur arealen Variation in der Grammatik des Standarddeutschen. In einem Online-Wiki beschrieben und kartographisch illustriert wird der standardsprachliche Gebrauch im zusammenhängenden deutschsprachigen Gebiet Mitteleuropas, also in Ostbelgien, Luxemburg, Deutschland, der Deutschschweiz, Liechtenstein, Österreich und Südtirol. Bis November 2018 erscheint zunächst eine Beta-Version des Wikis, danach die Endfassung der Variantengrammatik.

D-A-CH-Projekt  SNF 100015L_134895; DFG EL 500/3-1; FWF I 716-G18 und SNF 100015L_156613; FWF I 2067-G23

Auf dieser Seite werden fünf ,sprechende‘ Sprachatlanten präsentiert: „Deutsche Dialekte im Alpenraum“,  „Drent und herent. Dialekte im salzburgisch-bayerischen Grenzgebiet“, „Austriazismen und Germanismen im Kroatischen“, „Salzburger Dialektlandschaften“ und „Dialekte des Salzkammerguts“.

Als digitale Hilfsmittel für die Erforschung ernährungsgeschichtlicher Fragestellungen stehen am Zentrum für Gastrosophie des FB Geschichte eine öffentlich zugängliche gastrosophische Literaturdatenbank, ein Glossar im Wiki-Format für ProjektmitarbeiterInnen sowie eine historische Rezeptdatenbank zur Verfügung. Die Rezeptdatenbank bietet umfangreiche Analysemöglichkeiten und beinhaltet mehrere Tausend Einträge aus Kochbuchhandschriften wie auch gedruckten Kochbüchern vor allem aus der Barockzeit.

Das Projekt STEFAN ZWEIG DIGITAL ist eine am Literaturarchiv Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Informationsmodellierung der Universität Graz entstandene Informations- und Forschungsplattform. Hier wird der weltweit verstreute Nachlass Stefan Zweigs virtuell zusammengeführt und erschlossen. Die wissenschaftlich von Oliver Matuschek und Lina Maria Zangerl betreute Plattform bietet ein Verzeichnis der Originalhandschriften aus den Salzburger Sammlungen und aus der Stefan Zweig Collection der Daniel A. Reed Library in Fredonia (USA). Hinzu kommen digitale Faksimiles wichtiger Archivbestände, der Katalog der heute noch nachweisbaren Bücher aus Zweigs Bibliothek, eine detaillierte Biographie sowie Register und Nachschlagewerke.

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    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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