Rückblick 2016

FUNDSTELLEArchiv
Anlässlich des 100. Geburtstags wurden am 12. Dezember 2016 Leben und Werk von Felicie Rotter (1916–1982) und Josef Hofmann (1916–2002) in der Reihe FUNDSTELLEArchiv präsentiert.
Felicie Rotter lebte seit 1947 in Salzburg, sie war bildnerisch tätig, schrieb Romane und Hörspiele, vor allem aber Gedichte.
Josef Hofmann, u.a. einige Jahre Leiter des Katholischen Bildungswerks Salzburg,verfasste Gedichte und Erzählungen. Neben einem Gespräch mit Zeitzeugen über die beiden Jubilare wurden deren Nachlässe auszugsweise vorgestellt: Die Schauspielerin Ulrike Arp las aus ihren Werken.
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Brita Steinwendtner: Der Welt entlang. Vom Zauber der Dichterlandschaften

Am 18. Oktober 2016 präsentierte Brita Steinwendtner ihr neues Buch Der Welt entlang. Vom Zauber der Dichterlandschaften in der Fachbibliothek Unipark.

Die Veranstaltung fand als Kooperation des LAS mit der Universitätsbibliothek Salzburg, dem Fachbereich Germanistik und den Freunden der Rauriser Literaturtage statt.

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22. Thomas-Bernhard-Tage St. Veit

Am 7. und 8. Oktober 2016 fanden in St. Veit im Pongau die 22. Thomas- Bernhard-Tage zum Thema Verlage, Redaktionen, Bücher statt.

Die Tagung wurde mit einer Lesung von Teresa Präauer eröffnet. Bei der als Zusammenarbeit des Literaturarchivs Salzburg mit dem Museumsverein St. Veit und der Universität Salzburg (Fachbereich Germanistik) organisierten Veranstaltung (Konzeption: Harald Gschwandtner) wirkten aus dem LAS Martin Huber und Manfred Mittermayer mit.

Lange Nacht der Museen 2016

Bei der Langen Nacht der Museen am 1. Oktober 2016 las im Literaturarchivs Salzburg Ulrike Arp aus Texten von Barbara Frischmuth, Peter Stephan Jungk und Peter Handke, deren Vorlass-Autographen im Archiv aufbewahrt sind.
In Ausstellungsvitrinen wurden Werkmaterialien gezeigt, ein Handschriften-Workshop machte mit einem zentralen Arbeitsbereich des Literaturarchivs bekannt; Führungen durch Depot und Arbeitsräume sowie ein Kinderprogramm rundeten das Angebot ab.

Dichter bei den Festspielen: Thomas Bernhard  –  Peter Handke

Bei den Salzburger Festspielen 2016 wurde Thomas Bernhards Stück Der Ignorant und der Wahnsinnige neu inszeniert.

Aus diesem Anlass zeigte das Literaturarchiv von 4. bis 31. August 2016 in Zusammenarbeit mit der Adolf Haslinger Literaturstiftung, dem Archiv der Salzburger Festspiele sowie den Freunden der Salzburger Festspiele die Ausstellung Dichter bei den Festspielen: Thomas Bernhard – Peter Handke. Kuratiert wurde die Ausstellung von Martin Huber und Manfred Mittermayer, künstlerisch gestaltet von Peter Karlhuber.

In der Ausstellung wurde neben Bernhards aktuellem Festspielstück besonders eine Komödie Der Theatermacher behandelt, die 1985 bei den Festspielen uraufgeführt wurde und mittlerweile zum meist inszenierten Drama des Autors avanciert ist.

Gegenübergestellt wurden den beiden Bernhard-Stücken zwei Theaterwerke Peter Handkes: Über die Dörfer (1982) und Immer noch Sturm (2011). Durch seine Freundschaft mit Adolf Haslinger, dem Gründer der (heute nach ihm benannten) Stiftung Salzburger Literaturarchiv, wurde in Salzburg die Grundlage für eine bedeutende Sammlung von Handke-Archivalien gelegt.

46. Rauriser Literaturtage 2016 | Geschichte.Erzählen

Von 30. März bis 3. April 2016 fanden die 46. Rauriser Literaturtage unter der Leitung von Ines Schütz und Manfred Mittermayer statt.

Hanna Sukare erhielt für ihren Roman „Staubzunge“ (Otto Müller Verlag 2015) den Rauriser Hauptpreis (vergeben vom Land Salzburg).

Für seinen Text „Willkommen und Abschied“ erhielt Carlos Peter Reinelt den Rauriser Förderungspreis 2016 zum Thema „Zeitraffer“ (vergeben von Land Salzburg und Marktgemeinde Rauris).

KOOP ‒  Litera :  20. Arbeitstagung der österreichischen Literaturarchive

Von 27. bis 29. April fand am Literaturarchiv die 20. Arbeitstagung der österreichischen Literaturarchive (KOOP-LITERA Österreich) statt. Zum Jubiläum widmete sich die Konferenz den Themen digitale Nachlasserschließung und Umgang mit digitalen Nachlässen von Autorinnen und Autoren.

Ausstellung :   1986. Politik  – Literatur

Aus Anlass der 20. Arbeitstagung von  KOOP-LITERA Österreich, dem Netzwerk der österreichischen Literaturarchive wurde eine Gemeinschaftsausstellung zum Thema „1986. Politik – Literatur“ der beteiligten Archive von 2. Mai bis 3. Juni 2016 gezeigt.

Jedes Archiv wählte aus den Beständen spezifische Archivalien, die das Zeitgeschehen 1986 (literarisch) dokumentieren und in einer Begelitbroschüre zur Ausstellung zusammengefasst sind (u.a. Atomkatastrophe von Tschernobyl, Diskussionen zur Waldheim-Wahl, 30 Jahre nach dem Ungarn-Aufstand 1956).

Thomas Bernhard:
Band 22: Journalistisches. Reden. Interviews

Im Literaturhaus Salzburg lasen und kommentierten am 15. Februar 2016, die Herausgeber Manfred Mittermayer, Martin Huber und Wolfram Bayer Ausschnitte aus dem 22. Band der Werkausgabe Thomas Bernhards. Darin liegen zum ersten Mal sämtliche zwischen 1950 und 1989 entstandenen Texte gesammelt vor, in welchen er sich  – abseits vom literarischen Werk im engeren Sinn  – in Form von journalistischen Arbeiten, Reden und Interviews an die Öffentlichkeit wandte.

Mehr erfahren (literaturhaus-salzburg.at)

Manfred Mittermayer:
Thomas Bernhard. Eine Biografie

Am 4. Februar 2016, präsentierte Manfred Mittermayer im Gespräch mit Hans Höller im StifterHaus sein Buch Thomas Bernhard. Eine Biografie (Wien-Salzburg: Residenz Verlag 2015). 

Die Schauspielerin Julia Gschnitzer las aus Texten Thomas Bernhards.

Mehr erfahren (stifter-haus.at)

Andrea Grill:
Das Paradies des Doktor Caspari

Am 19. Jänner 2016 wurde in der Fachbibliothek Unipark als Koproduktion zwischen Literaturarchiv und Universitätsbibliothek der neue Roman Das Paradies des Doktor Caspari von Andrea Grill präsentiert (Paul Zsolnay Verlag, Wien).

Manfred Mittermayer stellte Buch und Autorin vor und führte nach der Lesung ein Gespräch mit Andrea Grill.

Einladung

Pater Thomas Michels (1892-1979) – Mönch, Gelehrter, Politiker


Ausstellungseröffnung

Am 14. Jänner 2016 wurde im Literaturarchiv eine Ausstellung über den Salzburger Benediktinerpater Thomas Michels eröffnet, einen Salzburger Benediktiner, der zeitlebens zahlreiche Menschen stark beeindruckt hat.

Die von Alexander Pinwinkler kuratierte Schau, die bis 25. Februar zu sehen war, thematisierte das Eintreten von Thomas Michels für die katholische Universitätsidee im Austrofaschismus und in der Zweiten Republik ebenso wie sein US-Exil in den Jahren 1938 bis 1947. Sie vermittelte darüber hinaus neue Perspektiven auf Michels als einflussreichen Intellektuellen mit einem weit verzweigten Freundeskreis.

Weitere Informationen zur Ausstellung

Am 21. Jänner 2016 fand im Literaturarchiv ein Vortragsabend statt über Thomas Michels statt:

Helga Embacher: Flucht und Vertreibung in Europa von 1933 bis zur Gegenwart

Alexander Pinwinkler: Flucht, Exil und Remigration: Der Dollfuß-Anhänger Pater Thomas Michels zwischen Deutschland, Österreich und den Vereinigten Staaten

Abstracts
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  • News
    Bei der SchülerUNI „Syrienkonflikt. Was macht eine Lösung so schwierig?“ war schnell klar, wie komplex die Kriegsrealität in Syrien ist. Licht ins Dunkel brachte die Abt. für Politikwissenschaft der Universität Salzburg gemeinsam mit dem Friedensbüro Salzburg. Mit dabei an den 2 Terminen: PG St. Ursula, HLWM Salzburg-Annahof, BG Seekirchen, ABZ St. Josef, Sport Realgymnasium Salzburg.
    Im Juli 2018 wurde dem internationalen Forschungsprojekt "Processing Instruction for L3 English: Differences between balanced and unbalanced bilinguals? (PI-BI-L3)" die Finanzierung durch das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und das mazedonische Ministerium für Bildung und Forschung (MON) vom österreichischen Austauschdienst (OeAD) Wettbewerb für 24 Monate (Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2020) zugesprochen.
    Im Rahmen der Filmreihe "Filmclub Horizonte" zeigt das Salzburger Filmkulturzentrum "Das Kino" am Giselakai 11 in Salzburg am 13.12.18 und am 10.1.19 die beiden Filme "Leto" und "Breaking the Limits".
    zugunsten von DEBRA Austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder
    „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt: Am 24. Dezember 1818 stimmten Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber zum ersten Mal „Stille Nacht, heilige Nacht“ in Oberndorf bei Salzburg an. Von hier nahm das Lied seinen Weg rund um die Welt und wird heute zu Weihnachten von rund zwei Milliarden Menschen in über 300 Sprachen und Dialekten gesungen.
    Tagung "Gleichheit in Europa" aus Anlass des 100. Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechts in Zentral- und Westeuropa
  • Veranstaltungen
  • 19.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    19.12.18 zugunsten von DEBRA Austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder
    20.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    20.12.18 zugunsten von DEBRA Austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder
    20.12.18 "Probabilistic Laws from Deterministic Dynamics"
    21.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    21.12.18 zugunsten von DEBRA Austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder
    22.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    23.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    24.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    25.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
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