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Das war der Tag der Universität 2018

IMPRESSIONEN

Die Paris Lodron Universität Salzburg beging am Mittwoch, den 6. Juni 2018 den Tag der Universität.

Fotos finden Sie hier.

KEYNOTE PROF. REINHARD HALLER

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller hielt die Eröffnungskeynote zum Thema"Narzissmus als Zeitgeist".

Dieser Vortrag ist hier zum Nachhören verfügbar: https://echo360.org.uk/media/b8aa57f4-d138-42c9-aa2e-8267b6881993/public

 

EXCELLENCE IN TEACHING AWARD

Gewinner/innen des Preises für hervorragende Lehre

von links nach rechts: Ass.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, Univ.-Prof. Dr. Erik Schleef, Pascale Lötscher, MA , Mag. Alice Krenn. Foto: Kolarik

Der Excellence in Teaching Award wurde heuer an folgende vier Siegerlehrveranstaltungen vergeben:

Unter insgesamt 19  Einreichungen wählte die Jury folgende Lehrveranstaltungen aus:

Der erste Platz ging an Univ.-Prof. Dr. Erik Schleef für die Vorlesung „Introduction to English Linguistics” am Fachbereich Anglistik und Amerikanistik.

Der zweite Platz an Ass.-Prof. Dr. Martin Dürnberger für die Vorlesungen "Theologie und Glaube I (Grundkurs I)" und "Theologie und Glaube II (Grundkurs II)" am Fachbereich Systematische Theologie.

Den dritten Platz belegt Pascale Lötscher, MA mit Ihrer Übung " Sprachphilosophie" am Fachbereich Philosophie an der KGW und

der vierte Platz ging an Mag. Alice Krenn für Ihr Seminar " Aktuelle Forschungsfelder der Psychologie (Zivilcourage)" am Fachbereich Psychologi.

Die prämierten Lehrveranstaltungen zeichnen sich durch Lernanforderungen aus, die über die reine Faktenvermittlung hinaus kritisches, kreatives und problemlösendes Denken fordern, durch die Förderung der Studierenden zu einem aktiven Lernen und durch eine konsequente Orientierung der Lehr-/Lernaktivitäten an den jeweiligen Lernzielen.

Die Präsentationen der Gewinner/innen zum Nachhören über Echo360 finden Sie hier: https://echo360.org.uk/media/7fdfc614-6b77-4362-a5df-50d0ce10b140/public

Weitere Informationen finden Sie hier.

YOUNG INVESTIGATOR AWARD

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet.

1. Platz

Themengruppe PreisträgerIn Titel der Arbeit
Arts & Humanities Mag. Patrick Kutschar Datenqualität standardisierter Umfragen bei alten und hochaltrigen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen: Interviewereffekte und Konsequenzen für gemessene Schmerzoutcomes.
Law & Economics MMag. Markus Tiefenbacher Labor supply responses and second-order distributional effects of the Austrian parental tax deduction.
Natural & Life Sciences Georg Zimmermann, MSc Statistical analyses of data from studies on rare diseases: Just re-inventing the wheel, or is there really need for refinements?
Young Investigators Award: Erstplatzierte

Markus Tiefenbacher, Georg Zimmermann, Patrick Kutschar  (Foto: Kolarik)

 

2. Platz

Themengruppe PreisträgerIn Titel der Arbeit
Arts & Humanities Mag. Robert Obermair Oswald Menghin – Politicisation of science in the 1930s and beyond.
Law & Economics Dr. Ulrich Ernst Palma Alternative Finanzierung – Crowdinvesting in Österreich.
Natural & Life Sciences Dr. Julia Reichenberger, MSc How negative can positivity be? – When positive evaluations are feared.
Natural & Life Sciences Mag. Ovidiu Csillik Spatio-temporal object-based image analysis for mapping agriculture.
Young Investigators Award: Zweitplatzierte

Ovidiu Csillik, Robert Obermair, Rektor Heinrich Schmidinger, Julia Reichenberger, Ulrich Palma (Foto: Kolarik)

 

3. Platz

Themengruppe PreisträgerIn Titel der Arbeit
Arts & Humanities Pia Schoknecht, MA Interferenz während des Sprachverstehens
Law & Economics Markus Ellmer, MSc What do multinational companies (MNCs) expect from their (future) employees? An exploration of employer branding messages on Facebook.
Young Investigators Award: Drittplatzierte

Markus Ellmer, Rektor Heinrich Schmidinger, Pia Schoknecht (Foto: Kolarik)

 

FESTAKT - Erfolge feiern

Ehrendoktorat für Mikis Theodorakis

Theodorakis

von links nach rechts: Univ.-Prof. Dr. Wasilios Baros, Mikis Theodorakis, Rektor Heinrich Schmidinger. Foto: Kolarik

Der griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis hat die Ehrendoktorwürde der Paris-Lodron-Universität Salzburg erhalten. Der 93jährige wurde für seine herausragenden künstlerischen und politischen Leistungen entlang der Verbindungs- und Kooperationslinien „Zeitlose Musik und transnationaler Widerstand – Kampf für die Menschenrechte – Politische Bildung“ ausgezeichnet.

Im Alter von 12 Jahren hörte der griechische Bub Mikis Theodorakis zu ersten Mal die Geschichte des Salzburger Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, der nach seinem Tod vom Müllwagen aufgesammelt und in einem Massengrab bestattet wurde. Das führte zu einem Rückzug, dessen Einsamkeit einzig die Violine erhellen konnte. Doch während dieser Jahre wurde ihm klar, dass „ich schließlich als Teenager meine Augen vor dem Leben und der Gesellschaft nicht mehr verschließen durfte und meine eigenen Flügel ausbreiten sollte.“ Mozart habe, betonte Theodorakis in seiner Dankesrede, die aufrührerische Seite seines Charakters maßgeblich mitgestaltet, „sodass ich all die Labels wie 'Anarchist', 'Linker', 'Sozialist' und 'Kommunist' sowie alle dazu gehörigen Theorien bezüglich meiner Person seither in einem einzigen Wort zusammenfassen würde: antiautoritär.“

Sein Lebenswerk sei als grenzüberschreitender Einsatz für Freiheit und Frieden anzusehen, der sich nicht nur in seinem sozialen und politischen Wirken, sondern ebenso in seinen musikalischen Werken widerspiegle, betonte Wassilios Baros, Universitätsprofessor für Bildungsforschung an der Universität Salzburg, in seiner Laudatio. Baros war maßgeblich an der Ernennung des Künstlers und Politikers beteiligt. Eingereicht worden war der Vorschlag von den drei Fachbereichen Erziehungswissenschaft, Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft sowie Politikwissenschaft und Soziologie.

Mikis Theodorakis entwickelte in seiner Dankesrede dann auch eine persönliche Vision für eine neue Ära der Aufklärung: „Alle wissenschaftlichen Mitteln sind einzusetzen, um die produktiven Kräfte weltweit zu fördern“, hält er für nötig, um die Menschheit vor dem Ende der Ära der Vielfalt zu bewahren. Und die einzige Lösung sieht er in der Wiedergewinnung der Einzigartigkeit: „Der Mensch ist einzigartig in seiner Eigenschaft, geistige Schöpfungen hervorzubringen und sich an diesen zu laben. Gerade das ist es, was außer dem Menschen kein anderes Lebewesen zu tun vermag.“

Mikis Theodorakis hat über 1.000 Lieder und knapp 100 verschiedene Musikwerke komponiert, darunter Opern, Filmmusiken und Hymnen. Nicht fehlen durfte beim Festakt die „Mauthausen Kantate“, vorgetragen von der griechischen Sängerin Maria Farantouri. Das Stück basiert auf den Texten des griechischen Autors Iakovos Kambanellis, eines Überlebenden des KZ-Mauthausen. Bis heute wird dieses Werk bei Veranstaltungen zur österreichischen Gedenkkultur aufgeführt und leistet somit einen Beitrag zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus sowie zur politischen Bewusstseinsbildung in Österreich. Ein Streichquartett mit vorrangig griechischen Musikern des Mozarteums Salzburg umrahmte das Programm mit Sätzen aus Theodorakis String Quartets No.1, No. 2 und No. 3.

Habilitationen 2017 - 2018

Gruppenfoto

Gruppenfoto einiger Habiliterter, Foto: Kolarik

Prof. Dr. Anja Middelbeck-Varwick, Venia docendi: „Theologie Interkulturell und Studium der Religionen“, Titel der Habilitation: „Cum Aestimatione. Konturen einer christlichen Islamtheologie“

Ass.-Prof. MMag. Dr. Katharina Anna Kaltenbrunner, Venia docendi: „Betriebswirtschaftslehre“, Titel der Habilitation: „Dynamisierung des Nonprofit-Managements: Ein führungsorientierter Bezugsrahmen zur Mikrofundierung von Dynamic Capabilities in der Leistungserstellung großer fremdleistungsorientierter Nonprofit-Organisationen “

Univ.-Ass. Dr. Daniele Mattiangeli, LL.M. (Rom), Venia docendi: „Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte“, Titel der Habilitation: „Societas und corpus: auf den Spuren einer Handelsgesellschaft als juristische Person im römischen Recht“

Ass.-Prof. Mag. Dr. Klaus Nowotny, Venia docendi: „Volkswirtschaftslehre“, Titel der Habilitation: „Economic Perspectives on the Regional and International Mobility of Labor in the Enlarged European Union“

Ass.-Prof. Dr. Eric Miklin, Venia docendi: „Politikwissenschaft“, Titel der Habilitation: „National Parliaments and European Union Affairs: Austria and Beyond“

Ass.-Prof. Dr. Zoe Lefkofridi, Venia docendi: „Politikwissenschaft einschließlich Politische Soziologie“, Titel der Habilitation: „Democratic Representation: Theory and Empirical Research“

Ass.-Prof. Dr. Josef Kröll, Venia docendi: „Bewegungswissenschaften“, Titel der Habilitation: „Interaction of Equipment and Human in sports: The Perspectives of Injury Prevention and Performance with a Focus on Alpine Ski Racing“

Ass.-Prof. Mag. Dr. Thomas Herdin, Venia docendi: „Kommunikationswissenschaft“, Titel der Habilitation: „Werte, Kommunikation und Kultur: Fokus China Kulturelle Transformationsprozesse in China aus der Perspektive der interkulturellen und transkulturellen Kommunikation“

Ass.-Prof. Dr. Sascha Trültzsch-Wijnen, Venia docendi: „Medienwissenschaft“ und „Kommunikations-wissenschaft“, Titel der Habilitation: „Identität, Orientierung und Lebenswelt:  Ein mehrdimensionaler Blick auf situatives Aushandeln von Privatheit vor dem Hintergrund von Kommunikation und Selbstpräsentation im Social Web“

Ass.-Prof. Mag. Dr. Sarah Herbe, Venia docendi: „Britische Literatur- und Kulturwissenschaft“, Titel der Habilitation: „Love the author, and me for bringing you acquainted”: Paratextual Life-Writing in English Poetry Books, 1563-1777

Ass.-Prof. Dr. Barbara Hofer, Venia docendi: „Geoinformatik“, Titel der Habilitation: „Leveraging Online Geoprocessing for Spatial Analysis Workflow Development“

Ass.-Prof. Dr. Gudrun Wallentin, Venia docendi: „Geoinformatik“ und „Ökologie“, Titel der Habilitation: „Spatial Simulation in Ecology“

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    Der diesjährige Dissertationspreis ging an den Mathematiker Dr. Markus Hittmeir für seine überragende Arbeit zum Faktorisierungsproblem.
    Die Österreichische Akademie der Wissenschaften vergab am 10. Dezember ihre diesjährigen Preise für exzellente Leistungen in der Forschung. Dipl. Ing. Dr. Volker Ziegler vom Fachbereich Mathematik wurde mit dem Edmund und Rosa Hlawka-Preis für Mathematik prämiert.
    Im Juli 2018 wurde dem internationalen Forschungsprojekt "Processing Instruction for L3 English: Differences between balanced and unbalanced bilinguals? (PI-BI-L3)" die Finanzierung durch das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und das mazedonische Ministerium für Bildung und Forschung (MON) vom österreichischen Austauschdienst (OeAD) Wettbewerb für 24 Monate (Laufzeit: 01.07.2018 - 30.06.2020) zugesprochen.
    Im Rahmen der Filmreihe "Filmclub Horizonte" zeigt das Salzburger Filmkulturzentrum "Das Kino" am Giselakai 11 in Salzburg am 13.12.18 und am 10.1.19 die beiden Filme "Leto" und "Breaking the Limits".
    Dienstag, 18. Dezember 2018, 12:15 - 15:00 Uhr, HS 101 der Katholisch-Theologischen Fakultät (Universitätsplatz 1, Salzburg, EG) - Thema: Praxis als Anstoß zur Erkenntnis
    zugunsten von DEBRA Austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder
    „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt: Am 24. Dezember 1818 stimmten Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber zum ersten Mal „Stille Nacht, heilige Nacht“ in Oberndorf bei Salzburg an. Von hier nahm das Lied seinen Weg rund um die Welt und wird heute zu Weihnachten von rund zwei Milliarden Menschen in über 300 Sprachen und Dialekten gesungen.
    Tagung "Gleichheit in Europa" aus Anlass des 100. Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechts in Zentral- und Westeuropa
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  • 16.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    17.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    17.12.18 zugunsten von DEBRA Austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder
    18.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    18.12.18 zugunsten von DEBRA Austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder
    19.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    19.12.18 zugunsten von DEBRA Austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder
    20.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
    20.12.18 zugunsten von DEBRA Austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder
    20.12.18 "Probabilistic Laws from Deterministic Dynamics"
    21.12.18 „Stille Nacht, heilige Nacht“ - ein Lied geht um die Welt
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