KLASSISCHE ARCHÄOLOGIE, MASTERSTUDIUM

Banner Klassische Archäologie
Dauer / ECTS 4 Semester / 120 ECTS
Akademischer Grad Master of Arts (MA)
Fakultät Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Altertumswissenschaften
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl D 066 885
Voraussetzung Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium
Klassische Archäologie ist der Abschluss eines
facheinschlägigen Bachelorstudiums, Fachhochschul-
Bachelorstudiengangs oder eines anderen gleichwertigen
Studiums an einer anerkannten inländischen oder
ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung

Was lerne ich?

Als Wissenschaft vom materiellen Erbe der antiken Kulturen im Mittelmeerraum und den angrenzenden Teilregionen befasst sich die Klassische und Frühägäische Archäologie als historische und kulturanthropologische Disziplin mit der Erforschung und Interpretation der materiellen Hinterlassenschaften (einschließlich aller Denkmälergattungen wie Architektur, Skulptur, Malerei, Keramik, Mosaiken sowie aller Artefakte des antiken täglichen Lebens) von der Ägäischen Frühzeit über das klassische Altertum bis zum Ausgang der Antike und darüber hinaus  dem Mittelalter. Das Masterstudium Klassische Archäologie bildet ein auf die künftige berufliche Laufbahn der Archäologin/des Archäologen bezogenes Studium und orientiert sich an qualitativ hochwertigen Standards wissenschaftlicher und praxisbezogener Ausbildung und Arbeit.

Welche Berufsbilder gibt es für mich?

Wissenschaftliche Forschung und Lehre im universitären Bereich oder an außeruniversitären Forschungseinrichtungen; Mitarbeit an Projekten auf dem Feld der ‚Digital Humanities‘; Erwachsenenbildung und betriebliche und außerbetriebliche Fortbildung im Bereich der Kulturwissenschaften; Museen, Einrichtungen der Bundes- oder Landesdenkmalpflege im Rahmen der Grabungspraxis und Vermessung, der Dokumentation und Fundaufnahme sowie der wissenschaftlichen Auswertung archäologischer (Be)funde; Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit im Bereich des Bildungs- und Ausstellungswesens, von Kursen, Exkursionen, Führungen und Vorträgen; Wissenschaftlich fundierte journalistische Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Klassische Archäologie sowie zu Kulturen mit einem Anteil an der Rezeption der Antike; Kulturmanagement in Freizeitindustrie und Tourismusbranche (Archäologische Parks, Erlebniswelten etc.).

Warum soll ich in Salzburg studieren?

Die Klassische Archäologie erforscht Kunst- und Bodendenkmäler, Architektur und Siedlungsgeschichte des Altertums und des Mittelalters. Das Fach weist an der Universität Salzburg neben Griechischer, Römischer und Provinzialrömischer Archäologie traditionell einen Schwerpunkt in der Frühägäischen Archäologie auf, welcher eng mit der Mykenologie in der Alten Geschichte und der Linear B-Forschung in der Indogermanistik verbunden ist. Zur Klärung chronologischer und materialspezifischer Fragestellungen werden naturwissenschaftliche, archäometrische Methoden integriert, die in Salzburg besonders durch die enge Zusammenarbeit mit der forensischen Medizin und Untersuchungen zu alter DNA geprägt sind. Ausgrabungen auf Ägina (Griechenland), im Land Salzburg (Neumarkt-Pfongau) sowie Übungen zur Fundaufnahme und -dokumentation bilden einen praxisorientierten Schwerpunkt. Regelmäßige Gelände- und Museumsexkursionen dienen der Vertiefung der theoretischen Grundlagen.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Masterstudium Klassische Archäologie

Fächerübergreifende Forschungsorientierung12 ECTS
Wahlpflichtmodul Kultur- und Literaturwissenschaft12 ECTS
Spezialisierungsmodul Griechische Archäologie und Ägäische Frühzeit12 ECTS
Spezialisierungsmodul Römische und Mittelalterarchäologie12 ECTS
Angewandte Archäologie - Material und Gattung6 ECTS
Grabungen12 ECTS
Offenes Wahlmodul12 ECTS
Freie Wahlfächer12 ECTS
Masterarbeit24 ECTS
Masterprüfung6 ECTS
Summe120 ECTS

Ansprechperson

Bild Felix Lang
Dr. Felix Lang Vorsitzender der Curricularkommission
  • Residenzplatz 1
  • 5020 Salzburg
Tel:
+43 662 8044-4559
Fax:
+43 662 8044-0001
felix.lang@sbg.ac.at
  • News
    Von 15.-21. Juni 2020 organisiert die PLUS (FB Erziehungswissenschaften) in Kooperation mit dem Stonehill College (USA) ein neues, attraktives Ausbildungsformat für PhD StudentInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen. Das „Action Research Summer Camp 2020“ ist Teil des Fulbright Specialist Programs von Fulbright Austria.
    The (English-language) seminar on “Transnational Supply Chains and Domestic Human Rights Litigation” deals with legal questions that arise when human rights abuses in transnational supply chains give rise to domestic law suits.
    ... with an excursion to the European Space Agency and a visit to the new VEGA observatory
    Dr. Alisauskiene bietet im SS 2020 eine Lehrveranstaltung zum Thema "Religionen in Mittel- und Osteuropa nach dem Fall der Berliner Mauer" an. Die LV wird auf englisch abgehalten.
    Die 3. Tagung junger Europarechtler*innen – 3rd Young European Law Scholars Conference (YELS) lädt junge Forscherinnen und Forscher im Europarecht und verwandten Disziplinen zu einer Diskussion über die Gestaltung der Zukunft Europas ein. Internationale Expertinnen und Experten werden dabei die Beiträge der Nachwuchsforscher*innen kommentieren.
    Das Sprachenzentrum der Paris-Lodron-Universität Salzburg hat im Auftrag der Österreichischen Gesundheitskasse – Landesstelle Salzburg Materialien für erwachsene Deutschlernende rund um das Thema „Zahngesundheitsvorsorge“ erstellt. Die Materialien sollen österreichweit in Deutsch-als-Zweitsprache-Kursen eingesetzt werden und können über die ÖGK – Landesstelle Salzburg bzw. online bezogen werden.
    Bereits zum dritten Mal fand die internationale Winter School für NachwuchswissenschaftlerInnen in der LehrerInnenbildungsforschung der drei Partner, der Universität Salzburg, der Pädagogischen Hochschule Sankt Gallen und der Universität zu Köln statt.
    Achtung: Die LV- und Workshopanmeldung für das Sommersemester-Programm des Career Centers startet am 10.02. um 12:00 Uhr. Begrenzte Kursplätze!
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Sommersemester 2020
    Fr 28. Februar, 14-20 Uhr und Sa 29. Februar 2020, 9-14 Uhr in der Abguss-Sammlung des FB Altertumswissenschaften, Residenzplatz 1, 5020 Salzburg
    Eine große Liebesgeschichte der Weltliteratur
    Dienstag, 10. März 2020, 19:30, ARGEkultur Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg
    Der Tag der offenen Tür findet am 11. März ab 9.00 Uhr an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    Am DO 12.03.2020 findet um 18:30 Uhr im Hörsaal 207 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Churfürststraße 1, 5020 Salzburg (Zugang beschildert) ein Vortrag zum Thema "Fünf Jahre EuErbVO: Neues aus dem internationalen Erbrecht".
    In diesem Workshop am FR 13./SA 14.3. geht es in erster Linie um die Vermittlung orientalischer, im Spezifischen iranischer Musik durch die Methode der freien Improvisation. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem westlichen Kulturkreis die persische Musik mit ihrer besonderen Klangfarbe und ihrer modalen Struktur näherzubringen, damit sie mit diesem Material nach östlichem Verständnis weiterimprovisieren können.
    Mit dem Thema "Künstliche Intelligenz als Gegner der Menschenrechte" geht die SchülerUNI in das 10. Jahr ihres Bestehens. Konstant besucht und von Medien vielfach im Blickfeld, hat sich das Format zum Erfolgsmodell entwickelt.
    Am 25.02. - 26.02.2020 findet die Tagung Public: Religion & Space (Öffentlich: Religion & Raum) an der Katholisch-Theologischen Fakultät im HS 104 statt. Die Tagung fragt nach theoretischen Grundlagen ebenso wie nach praktischen Beispielen. Wie reflektiert sich Religion im öffentlichen Raum? Gibt es vergleichbare oder unterschiedliche Formen moderner religiöser Raumproduktion im urbanen Raum und in der Natur?
    Dienstag 17. März 2020, 17:00, Wissenschaft und Kunst, Atelier 1. St. / Ausstellungsraum enter EG, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg Im Oktober 2019 startete am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst das interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Es wird von Nicole Haitzinger und Bartolo Musil geleitet und gemeinsam von der Universität Mozarteum und der Paris-Lodron-Universität Salzburg sowie vom Land Salzburg finanziert.
    Die weltbekannte Sängerin Maria Farantouri, wichtigste Interpretin der Lieder Mikis Theodorakis‘ und „Stimme Griechenlands“, ist im Rahmen des ersten Ernst-Bloch-Symposions live in Salzburg zu hören.
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