GERMANISTIK, MASTERSTUDIUM

Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Dauer / ECTS 4 Semester / 120 ECTS
Akademischer Grad Master of Arts (MA)
Fakultät Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Germanistik
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl D 066 817
Voraussetzung Abschluss eines facheinschlägigen Bachelorstudiums,
Fachhochschul-Bachelorstudiengangs oder eines anderen
gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen
oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung.

Was lerne ich?

Das Studium befähigt dazu, die Gegenstandsbereiche der Germanistik systematisch zu überblicken, nach wissenschaftlichen und professionsorientierten Gesichtspunkten zu reflektieren und sie selbständig weiterzuentwickeln sowie professionell anwenden zu können. Die AbsolventInnen sind dazu befähigt, die deutsche Sprache in ihren Produktions- und Rezeptionsdimensionen zu analysieren und zu verwenden. Sie haben umfassende Kenntnisse der Literatur in ihren historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen sowie der Kategorien, Methoden und Theorien ihrer wissenschaftlichen Erschließung. Sie können fachspezifische Probleme bearbeiten und darstellen. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sprache und Literatur vermittelt ihnen zentrale Einsichten in kulturelle, soziale und politische Entwicklungsprozesse, befähigt sie zur kritischen Reflexion und zu einer differenzierten Kenntnis kultureller Phänomene, Prägungen und Distinktionsprozesse.

Welche Berufsbilder gibt es für mich?

Das Studium bietet eine fundierte geisteswissenschaftliche Bildung. Die erworbenen Qualifikationen eröffnen zahlreiche Berufsfelder: Im Bereich des Literatur- und Kulturlebens sind etwa Kulturmanagement, Verlagswesen oder Dramaturgie zu nennen. Darüber hinaus bieten sich für Master-AbsolventInnen der Germanistik Anstellungen in den Zweigen Öffentlichkeitsarbeit, Medien, Bibliotheken, Kommunikationstraining, technische Redaktion, aber auch in verschiedenen anderen Bereichen der Wirtschaft. Ein Studienschwerpunkt in "Deutsch als Zweit- und Fremdsprache" befähigt zur Lehre der deutschen Sprache und Kultur an NichtmuttersprachlerInnen im In- und Ausland. Er eröffnet insbesondere die Möglichkeit, sich für Lektorate an ausländischen Universitäten (z.B. über den OeAD) zu bewerben. Für besonders qualifizierte AbsolventInnen besteht die Chance, an germanistischen Forschungsprojekten mitzuwirken und/oder eine universitäre Laufbahn einzuschlagen.

Warum soll ich in Salzburg studieren?

Die Studierenden des MA-Studiums Germanistik in Salzburg finden einen vergleichsweise kleinen und damit überschaubaren Fachbereich, wissenschaftsgeleitete Lehre, ein international vernetztes Kollegium mit sehr guter fachlicher Reputation sowie ein qualitativ und quantitativ sehr gutes Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden vor. Neben international relevanten Forschungsthemen und -paradigmen im Bereich der Sprach- und Literaturwissenschaft liegen besondere Schwerpunkte in der Forschung und Lehre in Salzburg in den Bereichen ,Literatur aus Österreich‘ sowie ,Deutsch in Österreich‘. Der Fachbereich ist national wie international gut vernetzt; Studierenden eröffnet sich dadurch u.a. die Möglichkeit von Studienaufenthalten im – auch deutschsprachigen – Ausland.  Darüber  hinaus bestehen Möglichkeiten der Mitarbeit am Fachbereich in Forschung und Lehre durch Studienassistenzen, Tutorials, Projektmitarbeit etc.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Masterstudium Germanistik

Grundmodul 1: zu einem der drei Teilfächer (Ältere deutsche Sprache
und Literatur, Neuere deutsche Literatur, Deutsche Sprache)
16 ECTS
Grundmodul 2: zu einem von Grundmodul 1 abweichenden Teilfach16 ECTS
Grundmodul 3: zu einem der drei Teilfächer16 ECTS
Wahlmodul Vertiefung18 ECTS
Freie Wahlfächer24 ECTS
Begleitseminar Masterarbeit4 ECTS
Masterarbeit20 ECTS
Masterprüfung6 ECTS
Summe120 ECTS

Ansprechperson

Bild Peter Mauser
Ass.-Prof. Mag. Dr. Peter Mauser Vorsitzender der Curricularkommission Germanistik
  • Erzabt-Klotz-Straße 1
  • 5020 Salzburg
Tel:
+43 662 8044-4351
Fax:
+43 662 8044-0001
peter.mauser@sbg.ac.at
  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der EPU Projekt Call 2020 ist ab sofort geöffnet! Einreichtermin ist der 17. November 2020 (12:00 Uhr).
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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