PSYCHO-, NEURO- UND KLINISCHE LINGUISTIK, MASTERSTUDIUM

Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Dauer / ECTS 4 Semester / 120 ECTS
Akademischer Grad Master of Science (MSc)
Fakultät Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Linguistik
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl D 066 867
Voraussetzung Facheinschlägiges Bachelorstudium, Fachhochschul-
Bachelorstudiengang oder ein anderes gleichwertiges
Studium an einer anerkannten inländischen oder
ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung,
sofern zum BA-Studium Linguistik  inhaltlich
gleichwertige Voraussetzungen gegeben sind.

Was lerne ich?

Das Masterstudium Psycho-, Neuro- & Klinische Linguistik führt an den aktuellen Forschungsstand der Disziplin heran. Studierende können sich in einem von zwei Schwerpunkten (Psycho-/Neurolinguistik oder Klinische Linguistik) spezialisieren. AbsolventInnen verfügen über Expertise in der Beurteilung sprachlicher Fakten, in der Anwendung adäquater Methoden, in der Datengewinnung und Datenanalyse, in Sprachtechnologie, sowie in der theoretischen Modellierung. Ziel des Schwerpunkts Klinische Linguistik ist die Vermittlung grundlegender theoretischer und berufspraktisch ausgerichteter fachlicher Kenntnisse, Methoden und Fertigkeiten, die die Basis einer wissenschaftlich begründeten Sprachtherapie im Bereich spezifischer Störungsbilder bilden. Dabei werden grundlegende Fähigkeiten erworben, die auf ein verantwortliches, evidenzbasiertes sprachtherapeutisches Handeln sowie eine eigenständige berufliche Weiterbildung abzielen.

Welche Berufsbilder gibt es für mich?

Die Arbeitsbereiche und Tätigkeitsfelder von LinguistInnen sind wegen der großen Anzahl an sprachlichen Forschungs- und Anwendungsbereichen vielfältig. Ein einheitliches Berufsbild kann daher nicht abgeleitet werden. AbsolventInnen stehen u.a. folgende Berufsfelder offen: Wissenschaftliche Laufbahn, Erwachsenenbildung, Sprach- und Kommunikationstechnologie, ExpertInnen für Sprach- und Kommunikationsprobleme (e.g. in staatlichen/privaten Bildungseinrichtungen, in Verlagen, Unternehmen der Medizintechnik), Sprachförderung. Der Schwerpunkt Klinische Linguistik führt in Kombination mit dem Bachelorstudium Linguistik (Schwerpunkt Klinische Linguistik) zu einem berufsqualifizierenden Abschluss, der den Mindestanforderungen für eine Kassenzulassung zur Sprachtherapie in Deutschland gemäß den vom Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) abgegebenen Zulassungsempfehlungen für Leistungserbringer von Heilmitteln (in der Fassung vom 07.03.2016) entspricht.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Masterstudium Linguistik

Grund- und Aufbaumodul Linguistik16 ECTS
Aufbaumodul Statistik6 ECTS
Vertiefungsmodul Psycho-/Neurolinguistik14 ECTS
Wahlmodule Klinische Linguistik & Psycho-/Neurolinguistik24 ECTS
offenes Wahlmodul (Nachbardisziplinen)18 ECTS
Freie Wahlfächer12 ECTS
Masterarbeit/-prüfung30 ECTS
Summe120 ECTS

Ansprechperson

Bild Dietmar Roehm
Univ.-Prof. Dr. Dietmar Roehm FB-Leiter & Vorsitzender der Curricularkommission Linguistik
  • Erzabt-Klotz-Straße 1
  • 5020 Salzburg
Tel:
+43 662 8044-4271
Fax:
+43 662 8044-0001
dietmar.roehm@sbg.ac.at
  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der EPU Projekt Call 2020 ist ab sofort geöffnet! Einreichtermin ist der 17. November 2020 (12:00 Uhr).
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Impressum
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg