Der Computer "liest" eine Menge von russischer Literatur von vielen Autoren und lernt dadurch Autoren zu unterscheiden.

Das internationale Forschungsprojekt Osservatorio degli Italianismi nel Mondo (OIM) ist an der Accademia della Crusca in Florenz, der nationalen Sprachakademie Italiens angesiedelt. Es wird seit 2014 von M. Heinz (Salzburg) und L. Serianni (Rom) koordiniert und untersucht in einem internationalen Forschungsnetzwerk (der Universitäten Florenz, Rom, Salzburg, Dresden, Warschau, Budapest, Malta, Lissabon, Barcelona, Sevilla, Toronto u.a.) die Auswirkungen des Sprachkontakts zwischen dem Italienischen und anderen Sprachen im Spiegel historischer und aktueller sprachlicher Entlehnungen (Italianismen). In einer online verfügbaren Wörterbuchdatenbank sind derzeit bereits Italianismenkorpora für die drei Sprachen Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar. Aktuell ist die Erweiterungsphase um die Sprachen Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch, Polnisch und Ungarisch in der finalen Phase (digitale Datenaufbereitung), Vorarbeiten für die digitale Erfassung der Italianismen in Sprachen wie Maltesisch und Mandarin laufen bereits.

EbnerOnline bietet eine repräsentative Auswahl aus Ebners Texten, die mit umfangreichen Kommentaren (Stellenkommentare, Quellennachweise, Biographien), Faksimiles, editorischen Berichten und einer Volltextsuche über die diplomatische und redigierte Fassung der Texte ergänzt werden.

Das Projekt, das in Kooperation mit der Universität Graz und der Universität Szeged durchgeführt wird, untersucht die Kommunikation habsburgischer Diplomaten in Konstantinopel mit dem Kaiserhof in Wien. Das Wissen, das man in der Habsburgermonarchie und im Heiligen Römischen Reich über die Osmanen hatte, entstammte maßgeblich diesen Kontakten. Im Mittelpunkt stehen die beiden wichtigsten Medien: zum einen die von der Forschung bislang kaum beachteten Briefe der Gesandten, in denen diese über die politischen Verhandlungen, aber auch sehr detailliert über das Leben in der Stadt sowie die Kultur und Gesellschaft der Osmanen berichteten. Untersucht werden zum anderen Reiseberichte, die im Zug diplomatischer Missionen entstanden. Dabei gelangen computergestützte Verfahren der Textanalyse zur Anwendung. Gleichzeitig wir eine digitale Quellenedition erstellt, die online und open access zur Verfügung steht.

Förderer: FWF (2018-2021)  

Im Mittelpunkt des Projekts stehen Theateraktivitäten in der „Neuen Welt“ zur Zeit der Amerikanischen Revolution. Ein Großteil der Stücke, die in der zweiten Hälfte des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts verfasst und aufgeführt wurden, sind in Vergessenheit geraten. Spezielles Augenmerk wird auf die Arbeit und den Einfluss von Dramatikerinnen gelegt. Darüber hinaus werden heteronormative Lesarten früher amerikanischer Stücke hinterfragt und durch ein „queer reading“ neu verhandelt.

(Amerikanistik, Februar 2015 - November 2018)

Das Projekt erforscht die hauptsächlich griechischen Lehnwörter im Midrasch Genesis Rabba (GenR).
GenR ist der früheste rabbinische Kommentar zum Buch Genesis, der im  5. Jh. u.Z. im römischen Palästina endredigiert wurde. Es handelt sich dabei um den ältesten aggadischen (narrativen) Midrasch. GenR ist als fortlaufende Auslegung des Buches Genesis (mit wenigen Auslassungen) aufgebaut und entwickelt aus dem biblischen Text zentrale  Konzepte des rabbinischen Denkens.
Gegenstand des Projekts ist die Erstellung einer Datenbank und eines  Wörterbuchs dieser Lehnwörter, sowohl digital (in TEI-Format) als auch in Buchformat. Damit soll ein Instrument für weiterführende kulturelle und sprachliche Analysen zur Verfügung gestellt werden, das nicht nur für das Studium der rabbinischen Literatur von Nutzen sein soll, sondern darüber hinaus die Erforschung der Interaktionen  der jüdischen Textüberlieferung mit anderen Kulturen der griechisch-römischen Spätantike.

Die MHDBDB ermöglicht den Zugriff auf die wichtigsten Werke der mittelhochdeutschen Dichtung von den verschiedensten Blickwinkeln aus über eine äußerst vielseitige Suchfunktionalität. Die BenutzerInnen können nicht nur nach Wörtern, Zeichenketten und Begriffen aus verschiedenen Quellen suchen, sondern auch so gut wie jede linguistische oder semantische Fragestellung an die Textbasis auswerten. Die Datenbank wird derzeit einem kompletten methodischen sowie technischen Redesign und einer Migration unterzogen. Die vorhandenen Texte werden in das XML-TEI-Format konvertiert, Annotationen über RDF und Ontologien an das Semantic Web angeschlossen. Bis 2020 wird die Oberfläche vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik und Usability gebracht.

Seit dem 1. März 2019 arbeitet das Projektteam von ONAMA an der Erstellung eines computergestützten Systems von Relationen mittelalterlicher narratologischer Entitäten in Texten und Bildern. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms ‚go!digital Next Generation‘ von der ‚Österreichischen Akademie der Wissenschaften‘ gefördert. In Kooperation der MHDBDB und des IMAREAL schaffen Katharina Zeppezauer-Wachauer, Isabella Nicka, Peter Hinkelmanns, Manuel Schwembacher und Miriam Landkammer eine Verbindung beider Datenbanken, um so die fachlichen Grenzen zwischen bildlicher und textlicher Überlieferung zu überwinden.

Die „Variantengrammatik des Standarddeutschen“ ist Ergebnis eines langjährigen trinationalen Projekts von drei Forschungsgruppen aus Zürich, Graz und Salzburg (vorher Augsburg) (s. www.variantengrammatik.net). Es handelt sich um das erste Nachschlagewerk zur arealen Variation in der Grammatik des Standarddeutschen. In einem Online-Wiki beschrieben und kartographisch illustriert wird der standardsprachliche Gebrauch im zusammenhängenden deutschsprachigen Gebiet Mitteleuropas, also in Ostbelgien, Luxemburg, Deutschland, der Deutschschweiz, Liechtenstein, Österreich und Südtirol. Bis November 2018 erscheint zunächst eine Beta-Version des Wikis, danach die Endfassung der Variantengrammatik.

D-A-CH-Projekt  SNF 100015L_134895; DFG EL 500/3-1; FWF I 716-G18 und SNF 100015L_156613; FWF I 2067-G23

Auf dieser Seite werden fünf ,sprechende‘ Sprachatlanten präsentiert: „Deutsche Dialekte im Alpenraum“,  „Drent und herent. Dialekte im salzburgisch-bayerischen Grenzgebiet“, „Austriazismen und Germanismen im Kroatischen“, „Salzburger Dialektlandschaften“ und „Dialekte des Salzkammerguts“.

Das Projekt STEFAN ZWEIG DIGITAL ist eine am Literaturarchiv Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Informationsmodellierung der Universität Graz entstandene Informations- und Forschungsplattform. Hier wird der weltweit verstreute Nachlass Stefan Zweigs virtuell zusammengeführt und erschlossen. Die wissenschaftlich von Oliver Matuschek und Lina Maria Zangerl betreute Plattform bietet ein Verzeichnis der Originalhandschriften aus den Salzburger Sammlungen und aus der Stefan Zweig Collection der Daniel A. Reed Library in Fredonia (USA). Hinzu kommen digitale Faksimiles wichtiger Archivbestände, der Katalog der heute noch nachweisbaren Bücher aus Zweigs Bibliothek, eine detaillierte Biographie sowie Register und Nachschlagewerke.

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    Am 22.10.2019, 17:00 – 20:00 Uhr, findet im Europasaal auf der Edmundsburg die Tagung "Erosion der Rechtsstaatlichkeit" statt. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenrechte zählen zu den tragenden Säulen der europäischen Ordnung. In den letzten Jahren kommen diese Werte jedoch in einigen Staaten zunehmend unter Druck.
    Auf der 122. Jahrestagung in Paderborn wurde die Salzburger Erziehungswissenschaftlerin Sabine Seichter in den Vorstand der interdisziplinären und internationalen Görres-Gesellschaft gewählt.
    „Die Paris-Lodron-Universität Salzburg gratuliert ihrem Ehrendoktor Peter Handke sehr herzlich zur Verleihung des Literaturnobelpreises 2019“, betont Rektor Hendrik Lehnert. Ihre Verbundenheit mit Leben und Werk des bedeutenden österreichischen Autors dokumentiere sich auf mehrfacher Ebene, insbesondere mit den Salzburger Germanisten und dem Literaturarchiv, so Lehnert.
    Die BatterieforscherInnen vom Fachbereich Chemie und Physik der Materialien der PLUS gratulieren herzlichst und freuen sich mit den drei frischgekürten Nobellaureaten John B. Goodenough, M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino!
    An seinem 39. Hochzeitstag hat die Universität Salzburg Universitätsprofessor Heinrich Schmidinger als Rektor verabschiedet. Er freue sich nun auf etwas mehr Verantwortungslosigkeit, sagte er im Rahmen des Festakts in der Großen Universitätsaula.
    Am 18. September 2019 startete der zweite Durchgang von Karriere_Mentoring III, dem Karriereentwicklungsprogramm für Wissenschafterinnen (Dissertantinnen und Habilitandinnen) der Universitäten Krems, Linz und Salzburg.
    Geschichte in Regionalmuseen, aber wie? Eine Ringvorlesung in Kooperation mit dem Landesverband der Salzburger Museen und Sammlungen diskutiert Konzepte und Praxis.
    Der Mond als hellstes Nachtgestirn mit seiner im Laufe des Monats wechselnden Gestalt, seinem Verschwinden bei Neumond oder dem Ausnahmeereignis einer Finsternis hat Menschen aller Zeiten, so auch im Alten Ägypten, zur Reflektion über Ursachen und Wirkungen dieser Phänomene angeregt.
    Der Fachbereich Slawistik möchte Sie zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO sehr herzlich zum vierten Teil unserer erfolgreichen Kinoreihe der ost- und mittelosteuropäischen Filme einladen. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Become an expert in EU politics, law and economics
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
    Am Dienstag, den 22. Oktober 2019 findet im Salzburg Congress das Karriereforum, die große Jobmesse der Salzburger Nachrichten mit Workshop-Programm statt. Die Universität Salzburg ist zum 13. Mal Partner dieser in Salzburg größten Karriereplattform.
    Am 24.10.2019 finden zum zweiten Mal die im Vorjahr in Kooperation zwischen dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und dem Fachbereich für Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg ins Leben gerufenen Salzburger Sozial- und Medizinrechtstage statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist die Diskussion aktueller Fragen der Sozialversicherung aus dem Blickwinkel von Wissenschaft und Praxis.
    Dr. Beate Apfelbeck hält am 25. Oktober 2019 um 14:00 Uhr im Hörsaal 413 der NW-Fakultät einen Gastvortrag zum Thema "Maternal investment strategies of a cooperatively breeding forest specialist in degraded cloud forest fragments". Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    Am 25. Oktober findet in der Großen Aula das Auftaktfest zum 20-jährigen Jubiläum des Chinazentrums statt. Es werden verschiedene Aufführungen stattfinden, unter anderem chinesischer Tanz, traditionelle chinesische Akrobatik und chinesische Musik. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei freiem Eintritt dabei zu sein.
    Am 31.10.2019 veranstaltet das WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt der Universität Salzburg ein Symposium zur Ertragsbesteuerung von Personengesellschaften (Mitunternehmerschaften).
    DONNERSTAG, 21.11.: VORTRÄGE (8.30-19.00h) bei Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, KunstQuartier, Atelier 1.OG // FREITAG, 22.11.: EXKURSION (8.30-16.00h) Gedenkstätte Konzentrationslager Ebensee, Gedenkstätte Mauthausen. Abfahrt: 8.30 Uhr Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1
  • Veranstaltungen
  • 21.10.19 Dr. Gilles R. Bourret Venia: „Materialwissenschaft“
    22.10.19 Dr. Roland Geisberger Venia: „Molekulare Biologie“
    23.10.19 Praxisdialog im Steuerrecht
    24.10.19 Salzburger Sozial- und Medizinrechtstage "Umsetzung der Neuorganisation der Sozialversicherung"
    24.10.19 Effects of short-wavelength light on non-visual re-sponses: The role of S cones and rods
    24.10.19 Salzburger Museen und Sammlungen - Geschichte vor Ort. Turmmuseum Zell am See. Die Neugestaltung eines Regionalmuseums mit internationalem Publikum
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