Das internationale Forschungsprojekt Osservatorio degli Italianismi nel Mondo (OIM) ist an der Accademia della Crusca in Florenz, der nationalen Sprachakademie Italiens angesiedelt. Es wird seit 2014 von M. Heinz (Salzburg) und L. Serianni (Rom) koordiniert und untersucht in einem internationalen Forschungsnetzwerk (der Universitäten Florenz, Rom, Salzburg, Dresden, Warschau, Budapest, Malta, Lissabon, Barcelona, Sevilla, Toronto u.a.) die Auswirkungen des Sprachkontakts zwischen dem Italienischen und anderen Sprachen im Spiegel historischer und aktueller sprachlicher Entlehnungen (Italianismen). In einer online verfügbaren Wörterbuchdatenbank sind derzeit bereits Italianismenkorpora für die drei Sprachen Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar. Aktuell ist die Erweiterungsphase um die Sprachen Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch, Polnisch und Ungarisch in der finalen Phase (digitale Datenaufbereitung), Vorarbeiten für die digitale Erfassung der Italianismen in Sprachen wie Maltesisch und Mandarin laufen bereits.

Am Institut für Realienkunde wurde die Bedeutung des World Wide Web für Forschung, Lehre und Unterricht früh erkannt:  Bereits seit 2002 und einem Relaunch im Jahr 2017 ist die mittlerweile mehr als 22.500 Datensätze zählende digitale Bild- und Forschungsdatenbank REALonline frei über das Web zugänglich und stellt einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des kulturellen Erbes dar. Die Bildsammlung REALonline kann über das zentrale österreichische Kulturerbe-Portal 'Kulturpool' und  über die gesamteuropäische digitale Bibliothek 'Europeana' übergreifend durchsucht werden.

Online-Version der NÖ-Burgendatenbank, eines seit 1999 laufenden Inventarisations-Projekts zur Erfassung der auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Niederösterreich zwischen 1000 und 1550 errichteten Adelssitze. Ein interdisziplinäres Team aus WissenschafterInnen der Fachbereiche Archäologie, Architektur, Geschichte und Kunstgeschichte garantieren qualitativ hochwertige Texte zur Besitz- und Baugeschichte von über 2.600 Sitzen. Die Informationen bieten einerseits seriöse Erstinformationen zum aktuellen Forschungsstand für Wissenschaft und Denkmalpflege, aber auch für alle kulturhistorisch Interessierten. Dem tragen auch Daten zur touristischen Infrastruktur Rechnung.

Die Objekt-Datenbank des IMAREAL setzt Dinge des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit in Beziehung zu Räumen, Personen und Handlungen. Die "work in progress Datenbank" enthält derzeit Informationen über 13768 Objekte aus archäologischen, historischen und literarischen Quellen. Erweiterungen und Korrekturen werden laufend eingearbeitet.

Nachdem das Internet für Jugendliche längst zum Medium Nummer eins geworden ist, wurde im Jahr 2006 mit dem "Virtuellen Altar"  eine eLearning-Anwendung entwickelt, bei der Schülerinnen und Schüler der HAK Krems am Beispiel des Michael Pacher Altars von St. Wolfgang am Wolfgangsee auf das Lesen der spätmittelalterlichen Bildsprache hingeführt werden.
In einem aktuell laufenden Projekt wird an einer Augmented Reality Anwendung gemeinsam mit Schülern der HTL-Krems gearbeitet.

In diesem Projekt geht es um die Erfassung aller Druckwerke mit musikalischer Notation, von den allerersten Anfängen in den 1470er Jahren bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Materialsammlung wird in einer Datenbank organisiert, die in Hinblick auf verschiedenste Forschungsfragen aufbereitet wurde. Das Verzeichnis deutscher Musikfrühdrucke (vdm) ermöglicht eine differenzierte Abfrage und wird von einem Mapping tool ergänzt, das ausgewählte Drucksorten in ihrer zeitlichen Entwicklung auf einer Landkarte dynamisch darstellt. Mithilfe dieser digitalen Werkzeuge können Netzwerke erfasst sowie die Entwicklungen von Drucktechniken, die Verbreitung von Repertoires und die Etablierung von Druckzentren erforscht werden.

FWF-Projekt P 24075-G23 und P 28353-G26

Computerunterstützte Aufarbeitung von kulturhistorischen Quellenkorpora gezeigt anhand von Kochbuchliteratur der Frühen Neuzeit wurde eine historische Rezeptdatenbank entwickelt.

Das Projekt, das in Kooperation mit der Universität Graz und der Universität Szeged durchgeführt wird, untersucht die Kommunikation habsburgischer Diplomaten in Konstantinopel mit dem Kaiserhof in Wien. Das Wissen, das man in der Habsburgermonarchie und im Heiligen Römischen Reich über die Osmanen hatte, entstammte maßgeblich diesen Kontakten. Im Mittelpunkt stehen die beiden wichtigsten Medien: zum einen die von der Forschung bislang kaum beachteten Briefe der Gesandten, in denen diese über die politischen Verhandlungen, aber auch sehr detailliert über das Leben in der Stadt sowie die Kultur und Gesellschaft der Osmanen berichteten. Untersucht werden zum anderen Reiseberichte, die im Zug diplomatischer Missionen entstanden. Dabei gelangen computergestützte Verfahren der Textanalyse zur Anwendung. Gleichzeitig wir eine digitale Quellenedition erstellt, die online und open access zur Verfügung steht.

Förderer: FWF (2018-2021)  

Im Mittelpunkt des Projekts stehen Theateraktivitäten in der „Neuen Welt“ zur Zeit der Amerikanischen Revolution. Ein Großteil der Stücke, die in der zweiten Hälfte des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts verfasst und aufgeführt wurden, sind in Vergessenheit geraten. Spezielles Augenmerk wird auf die Arbeit und den Einfluss von Dramatikerinnen gelegt. Darüber hinaus werden heteronormative Lesarten früher amerikanischer Stücke hinterfragt und durch ein „queer reading“ neu verhandelt.

(Amerikanistik, Februar 2015 - November 2018)

Um die Geschichten von Auswanderern/innen zu bewahren, sammelt ein Forschungsteam am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg biografische Schriftstücke zur Migrationsgeschichte vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die gesammelten Quellen zur Migrationsgeschichte werden digitalisiert, ausgewertet und in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Salzburg archiviert.

Die MHDBDB ermöglicht den Zugriff auf die wichtigsten Werke der mittelhochdeutschen Dichtung von den verschiedensten Blickwinkeln aus über eine äußerst vielseitige Suchfunktionalität. Die BenutzerInnen können nicht nur nach Wörtern, Zeichenketten und Begriffen aus verschiedenen Quellen suchen, sondern auch so gut wie jede linguistische oder semantische Fragestellung an die Textbasis auswerten. Die Datenbank wird derzeit einem kompletten methodischen sowie technischen Redesign und einer Migration unterzogen. Die vorhandenen Texte werden in das XML-TEI-Format konvertiert, Annotationen über RDF und Ontologien an das Semantic Web angeschlossen. Bis 2019 wird die Oberfläche vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik und Usability gebracht.

Als digitale Hilfsmittel für die Erforschung ernährungsgeschichtlicher Fragestellungen stehen am Zentrum für Gastrosophie des FB Geschichte eine öffentlich zugängliche gastrosophische Literaturdatenbank, ein Glossar im Wiki-Format für ProjektmitarbeiterInnen sowie eine historische Rezeptdatenbank zur Verfügung. Die Rezeptdatenbank bietet umfangreiche Analysemöglichkeiten und beinhaltet mehrere Tausend Einträge aus Kochbuchhandschriften wie auch gedruckten Kochbüchern vor allem aus der Barockzeit.

Anleihe und Zitat monophoner Melodien in weltlicher und geistlicher Mehrstimmigkeit um 1500.

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    Am 22.10.2019, 17:00 – 20:00 Uhr, findet im Europasaal auf der Edmundsburg die Tagung "Erosion der Rechtsstaatlichkeit" statt. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenrechte zählen zu den tragenden Säulen der europäischen Ordnung. In den letzten Jahren kommen diese Werte jedoch in einigen Staaten zunehmend unter Druck.
    Auf der 122. Jahrestagung in Paderborn wurde die Salzburger Erziehungswissenschaftlerin Sabine Seichter in den Vorstand der interdisziplinären und internationalen Görres-Gesellschaft gewählt.
    „Die Paris-Lodron-Universität Salzburg gratuliert ihrem Ehrendoktor Peter Handke sehr herzlich zur Verleihung des Literaturnobelpreises 2019“, betont Rektor Hendrik Lehnert. Ihre Verbundenheit mit Leben und Werk des bedeutenden österreichischen Autors dokumentiere sich auf mehrfacher Ebene, insbesondere mit den Salzburger Germanisten und dem Literaturarchiv, so Lehnert.
    Die BatterieforscherInnen vom Fachbereich Chemie und Physik der Materialien der PLUS gratulieren herzlichst und freuen sich mit den drei frischgekürten Nobellaureaten John B. Goodenough, M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino!
    An seinem 39. Hochzeitstag hat die Universität Salzburg Universitätsprofessor Heinrich Schmidinger als Rektor verabschiedet. Er freue sich nun auf etwas mehr Verantwortungslosigkeit, sagte er im Rahmen des Festakts in der Großen Universitätsaula.
    Am 18. September 2019 startete der zweite Durchgang von Karriere_Mentoring III, dem Karriereentwicklungsprogramm für Wissenschafterinnen (Dissertantinnen und Habilitandinnen) der Universitäten Krems, Linz und Salzburg.
    Geschichte in Regionalmuseen, aber wie? Eine Ringvorlesung in Kooperation mit dem Landesverband der Salzburger Museen und Sammlungen diskutiert Konzepte und Praxis.
    Der Mond als hellstes Nachtgestirn mit seiner im Laufe des Monats wechselnden Gestalt, seinem Verschwinden bei Neumond oder dem Ausnahmeereignis einer Finsternis hat Menschen aller Zeiten, so auch im Alten Ägypten, zur Reflektion über Ursachen und Wirkungen dieser Phänomene angeregt.
    Der Fachbereich Slawistik möchte Sie zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO sehr herzlich zum vierten Teil unserer erfolgreichen Kinoreihe der ost- und mittelosteuropäischen Filme einladen. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Become an expert in EU politics, law and economics
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
    Am Dienstag, den 22. Oktober 2019 findet im Salzburg Congress das Karriereforum, die große Jobmesse der Salzburger Nachrichten mit Workshop-Programm statt. Die Universität Salzburg ist zum 13. Mal Partner dieser in Salzburg größten Karriereplattform.
    Am 24.10.2019 finden zum zweiten Mal die im Vorjahr in Kooperation zwischen dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und dem Fachbereich für Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg ins Leben gerufenen Salzburger Sozial- und Medizinrechtstage statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist die Diskussion aktueller Fragen der Sozialversicherung aus dem Blickwinkel von Wissenschaft und Praxis.
    Dr. Beate Apfelbeck hält am 25. Oktober 2019 um 14:00 Uhr im Hörsaal 413 der NW-Fakultät einen Gastvortrag zum Thema "Maternal investment strategies of a cooperatively breeding forest specialist in degraded cloud forest fragments". Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    Am 25. Oktober findet in der Großen Aula das Auftaktfest zum 20-jährigen Jubiläum des Chinazentrums statt. Es werden verschiedene Aufführungen stattfinden, unter anderem chinesischer Tanz, traditionelle chinesische Akrobatik und chinesische Musik. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei freiem Eintritt dabei zu sein.
    Am 31.10.2019 veranstaltet das WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt der Universität Salzburg ein Symposium zur Ertragsbesteuerung von Personengesellschaften (Mitunternehmerschaften).
    DONNERSTAG, 21.11.: VORTRÄGE (8.30-19.00h) bei Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, KunstQuartier, Atelier 1.OG // FREITAG, 22.11.: EXKURSION (8.30-16.00h) Gedenkstätte Konzentrationslager Ebensee, Gedenkstätte Mauthausen. Abfahrt: 8.30 Uhr Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1
  • Veranstaltungen
  • 21.10.19 Dr. Gilles R. Bourret Venia: „Materialwissenschaft“
    22.10.19 Dr. Roland Geisberger Venia: „Molekulare Biologie“
    23.10.19 Praxisdialog im Steuerrecht
    24.10.19 Salzburger Sozial- und Medizinrechtstage "Umsetzung der Neuorganisation der Sozialversicherung"
    24.10.19 Effects of short-wavelength light on non-visual re-sponses: The role of S cones and rods
    24.10.19 Salzburger Museen und Sammlungen - Geschichte vor Ort. Turmmuseum Zell am See. Die Neugestaltung eines Regionalmuseums mit internationalem Publikum
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