JÜDISCHE KULTURGESCHICHTE, MASTERSTUDIUM

Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Dauer / ECTS 4 Semester / 120 ECTS
Akademischer Grad Master of Arts (MA)
Fakultät Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl D 066 839
Voraussetzung Voraussetzung für das Masterstudium ist ein abgeschlossenes
Bachelor- Diplom- oder Lehramtsstudium im Bereich der
Kultur- und Geisteswissenschaften, Jura oder Theologie.
Details siehe: Zulassungsvoraussetzungen
Unterrichtssprache Deutsch Sprachnachweise

Was lerne ich?

Das Masterstudium Jüdische Kulturgeschichte ist ein vielfältiges, interdisziplinäres Studium, das sich mit der Religion, der Literatur und der Geschichte des Judentums von der Antike bis zur Gegenwart beschäftigt. Schwerpunkte sind die jüdische Traditionsliteratur, die jiddische und deutsch-jüdische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts und die Antisemitismus- und Holocaustforschung sowie Sprachkurse in Modernem Hebräisch und Jiddisch über jeweils drei Semester. Ziel des Studiums ist der Erwerb von Wissen und analytischen Kompetenzen hinsichtlich jüdischer Kulturen und Identitäten der verschiedenen Epochen und Regionen. Dahinter stehen gesellschaftspolitische Fragestellungen zu politischen und religiösen Identitäten, zu Integration und Migration sowie zum Thema Antisemitismus, Erinnerungspolitik und Diskriminierung. Das Masterstudium befähigt dazu, jüdische Kulturgeschichte als wichtigen Baustein europäischer Kultur und Identität zu begreifen.

Welche Berufsbilder gibt es für mich?

Durch die Interdisziplinarität des Studiums, das sich mit der jüdischen Kultur in den verschiedensten Facetten (Religion, Geschichte, Literatur und Sprachen) beschäftigt, stehen den Absolventinnen und Absolventen eine Reihe von Berufsfeldern zu Verfügung: die wissenschaftliche Laufbahn an Universitäten und Forschungsinstituten, pädagogische Arbeit im Bereich Jugend- und Erwachsenenbildung, Ausstellungs- und Dokumentationswesen in Gedenkstätten, Museen, Bibliotheken, Verlagen und Archiven, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit sowie Politik und Kulturmanagement.

Warum soll ich in Salzburg studieren?

Der spezifische Ansatz des Salzburger Masterstudiums Jüdische Kulturgeschichte besteht in der interdisziplinären Vernetzung der Judaistik / Jüdischen Studien mit anderen kulturwissenschaftlichen Fragestellungen und Forschungsfeldern. Eine Kombination mit dem Masterstudiengang Religious Studies ist möglich. Teilstipendien für Sprachkurse Modernes Hebräisch und Jiddisch im Ausland können vergeben werden. Eine Teilnahme an verschiedenen Sommerkursen (zum Beispiel an der Europäischen Sommeruniversität für Jüdische Studien in Hohenems) wird ebenfalls angeboten.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Masterstudium Jüdische Kulturgeschichte

Modul 1: Einführung, Theorien und Methoden13 ECTS
Modul 2: Modernes Hebräisch 1-39 ECTS
Modul 3: Jiddisch 1-39 ECTS
Modul 4: Jüdische Religion, ihre Geschichte und Reflexion15 ECTS
Modul 5: Jüdische Kulturen und Literaturen7 ECTS
Modul 6: Jüdische Geschichte, Antisemitismus-,
Holocaust- und Genozidforschung
7 ECTS
Forschungsseminar6 ECTS
Wahlfächer und freie Wahlfächer24 ECTS
Masterarbeit24 ECTS
Masterprüfung6 ECTS
Summe120 ECTS

Ansprechperson

Bild Susanne Plietzsch
Univ.-Prof. Dr. Susanne Plietzsch Leiterin des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte
  • Residenzplatz 1
  • 5020 Salzburg
Tel:
+43 662 8044-2962
Fax:
+43 662 8044-0001
susanne.plietzsch@sbg.ac.at
  • News
    Diesjährige Gewinnerin des Jubiläumspreises des Böhlau Verlages Wien ist MMag. Dr. Doris Gruber (Senior Scientist, Fachbereich Geschichte), welche sich den Preis mit Eva Zehentner teilt.
    Im Rahmen des Masterstudiums Literatur- und Kulturwissenschaft wird im SS unter der Leitung von Prof. Eva Hausbacher und Prof. Susanne Winter die Ringvorlesung „Kanonische Texte von Frauen“ durchgeführt. Die Vorträge werden von den Lehrenden des Schwerpunktfachs Komparatistik gehalten. Sie stellen in exemplarischer Weise Hauptwerke kanonisierter Autorinnen verschiedener Literaturen vor und konfrontieren diese mit Fragen der Kanonbildung und Kanonkritik.
    Gerade die COVID-Zeit zeigt auf, dass der digitale Raum hinkünftig weit mehr zu bieten haben muss, als dies bisher in der regionalen Museumslandschaft zu beobachten war.
    Mit der Zusammenführung der Bereiche Career und Startup erweitern wir stetig unser Angebot, mit dem Ziel deinen Gründergeist zu wecken.
    In vielen Kursen des Sprachenzentrums gibt es noch freie Plätze. Die Anmeldung ist noch bis 12.03.2021 möglich. Bitte beachten Sie: Die Anmeldung erfolgt online und ist nur mit Termin möglich.
    Der Fachbereich Anglistik und Amerikanistik der Universität Salzburg freut sich, über eine wegweisende Publikation unseres Kollegen Ass.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Görtschacher gemeinsam mit Prof. David Malcolm von der SWPS University of Social Sciences and Humanities in Warschau informieren zu dürfen.
    Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat Mag. Dr. Daniel Ehrmann, Universitätsassistent und Promovent am Fachbereich Germanistik, ein vierjähriges APART-Stipendium zuerkannt, das er am 1. 3. 2021 antreten wird. Er wird in dieser Zeit sein Habilitationsprojekt „Aggregation. Relationalität und die Konstellationen der Literatur (1650 – 1950). Für ein literarhistorisches Modell mittlerer Reichweite“ bearbeiten.
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Das Projektförderprogramm für Forschungen zwischen PLUS und südostasiatischen Partneruniversitäten, ASEA-UNINET Call 2021-2022 (Projektdurchführungszeitraum: 1. Oktober 2021 - 30. September 2022) ist ab sofort geöffnet!
    Prof. Dr. Jude Lal Fernando, Assistenzprofessor an der Irish School of Ecumenics am Trinity College Dublin, wird im SS 2021 Lehrveranstaltungen zum Thema "Interreligious Relations in Asia" am Zentrum Theologie Interkulturell bzw. im Bereich Religious Studies anbieten.
    Anmeldung zur Online-Tagung: Corona - eine Katastrophe?
    Das Semesterprogramm für das Sommersemester ist nun online, und die Lehrveranstaltungen werden in Kürze freigegeben. Wir haben die Angebote im Bereich Entrepreneurship gestärkt. Melde dich bis 14. März 2021 an!
    Wie im Informationsschreiben von Bundesminister Faßmann vom 02.12.2020 angekündigt, findet vom 23.08. bis 03.09.2021 (Burgenland, Niederösterreich und Wien) bzw. 30.08. bis 10.09.2021 (Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg) jeweils von 8.00 bis 12.00 Uhr in den Räumen ausgewählter Schulen, wieder die Sommerschule 2021 statt.
    Prof. Dr. Hildegund Müller, Notre Dame University, Gastvortrag am Fachbereich Altertumswissenschaften, Klassische Philologie, 24. März 2021, 17.30 (Webex)
    Das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen veranstaltet gemeinsam mit der Universität Fribourg eine interdisziplinäre online-Tagung vom 16.-17. April 2021 (Start am 16. April 2021 um 14:15 Uhr).
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Daran interessiert, Lehrer*in zu werden? Informiere dich am virtuellen Tag der offenen Tür der Paris Lodron Universität Salzburg zu deinem Lehramtsstudium in Salzburg!
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  • 09.03.21 Storytelling in der alltäglichen und beruflichen Kommunikation
    11.03.21 Buchpräsentation: Identitäten – Zumutungen für Wissenschaft und Gesellschaft
    12.03.21 Update Bankrecht
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