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Wann dürfen personenbezogene Daten verarbeitet werden?

Die Verarbeitung ist nur rechtmäßig, wenn mindestens eine der nachstehenden Bedingungen erfüllt ist:

a) Einwilligung (durch eindeutige bestätigende Handlung)

b) Erfüllung eines Vertrages oder vorvertragliche Tätigkeiten

c) Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung

d) Schutz lebenswichtiger Interessen der betroffenen Person

e) Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse oder in Ausübung öffentlichen Gewalt erfolgt

f) Wahrung der Berechtigten Interessen des Verantwortlichen

Anonymisierung

Werden personenbezogene Daten anonymisiert, dürfen diese, auch nach Wegfall des Zweckes der Verarbeitung und über die maximale Speicherdauer hinweg, verarbeitet werden. Die Anonymisierung muss sicherstellen, dass aus den verbleibenden Informationen bzw. dem verbleibenden Sachverhalt keine Rückschlüsse mehr auf personenbezogenen Daten möglich sind.

Wie lange darf ich personenbezogene Daten speichern?

Grundsätzlich gilt, sobald der Zweck/das Gesetz/die Verpflichtung zur Speicherung erlischt, müssen die Daten unverzüglich gelöscht werden. D.h. Sie dürfen eine Personenliste, die Sie beispielsweise für eine Veranstaltung erhoben haben nicht ohne Zustimmung speichern, nur weil Sie diese in einem Jahr wieder benötigen könnten. Hier gilt "Sicherheit geht vor Komfort" und die Liste muss gelöscht und für den neuen Zweck neu erhoben werden. Der gleiche Grundsatz gilt für Doppelspeicherungen.

Gibt es im Datenschutzgesetz einen Unterschied zwischen digital und analog?

Nein - egal ob digital oder analog - die Regeln sind überall gleich.

Wer ist für Auskunftsanfragen (z.B. "Welche Daten hat die Universität/der Fachbereich von mir?") zuständig?

Beantworten Sie diese Fragen nie selbst. Leiten Sie Anfragen an datenschutz@sbg.ac.at weiter.

Darf ich mehr Daten sammeln/einsehen als notwendig, weil diese vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt notwendig sein könnten?

Es dürfen nur so viele Daten im Sinne der Datenminimierung erhoben werden, wie für den aktuellen (und eindeutigen) Zweck nötig sind. Ebenso dürfen nicht mehr als notwendige Daten aus zentralen Verwaltungssystemen (PLUSonline...) verwendet werden.

Behandeln Sie sämtliche personenbezogenen Daten vertraulich (nicht offen am Schreibtisch liegen lassen...).

Welche Programme und Anwendungen darf ich außer jenem am Dienstrechner vorinstallierten verwenden?

Im IT-Info Wiki finden Sie eine Liste von Programmen inkl. Beschreibungen, die seitens der IT freigegeben sind (z.B. LimeSurvey für Umfragen). Die Verwendung dieser Programme wurde aus Datenschutzsicht geprüft und ist zulässig.

Ich habe bisher andere Anwendungen (z.B. für Umfragen) verwendet - kann ich diese weiterhin verwenden?

Hier gilt "Sicherheit vor Komfort" - die erlaubten Programme finden Sie im IT-Ifo Wiki. Sollten Sie sich unsicher sein, hilft Ihnen gerne das Datenschutzteam weiter. Der Einsatz von nicht geprüfter Software ist nicht zulässig, da vor Allem beim Einsatz von Cloud Lösungen, eine Vereinbarung mit dem Anbieter notwendig ist.

Was gilt als Datenverlust - Data Breach?

Als Data-Breach ist Verlust von Vertraulichkeit zu verstehen. Diese könne zum Beispiel der Verlust von Datenträgern wie Festplatten oder USB-Sticks, Diebstahl von Notebooks sowie Mobiltelefonen oder der E-Mail Versand an falsche Empfänger sein. Im Falle eines Data-Breach: Bei Bekanntwerden eines Sicherheitsvorfalls muss umgehend eine Meldung an den Datenschutzkoordinator oder Datenschutzbeauftragten erfolgen. Diese werden den Sachverhalt aufarbeiten und bei Notwendigkeit eine fristgerechte Meldung an die Datenschutzbehörde übermitteln.

Darf einem externen Lehrenden seitens des Sekretariats eine Anwesenheitsliste per Email zugesendet werden?

Ja, da es für den Zweck der Abhaltung von Lehrveranstaltungen und für die Protokollierung des Studienerfolges notwendig ist.

Können Benutzer/Kursteilnehmer in der elearning Plattform verwaltet werden?

Benutzer können nur noch vom Zentrum für Flexibles Lernen und Neue Medien verwaltet werden. Sollte ein/e Tutor/in o.ä. manuell zu einem Kurs hinzugefügt werden, bitte ein Mail mit Kursnummer an elearn@sbg.ac.at.

Was heißt Pseudonymisierung?

Bei der Pseudonymisierung werden die Merkmale, die eine Person eindeutig identifizierbar machen, durch andere Identifikationsmerkmale (Pseudonyme) ersetzt. Die Identifikation einer Person ist dann nur mehr möglich, wenn die Zuordnung von Person zu Pseudonym bekannt ist, wie zum Beispiel an Hand einer Referenztabelle. Die Vertraulichkeit der Referenztabelle muss durch technische und organisatorische Maßnahmen sichergestellt werden.

Die Matrikelnummer stellt keine ausreichende Form der Pseudonymisierung dar!

Dürfen bei Veranstaltungen Fotos oder Fotos für Werbezwecke (Homepage) erstellt werden?

Bei jeder Verarbeitung von Fotos oder Videos ist die betroffene Person darüber zu informieren. Dies kann z.B. durch einen Aushang bei der Veranstaltung erfolgen. Eine Mustervorlage für diesen Informationsaushang bekommen Sie beim Datenschutzkoordinator. Sollte eine vortragende Person gefilmt und/oder veröffentlicht werden, muss für jeden der beiden Verarbeitungen eine getrennte Einwilligung eingeholt werden.

Bitte beachten Sie diesbezüglich auch das Urheberrecht. Das Recht am eigenen Bild besagt, dass Bilder von Personen nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden dürfen, wenn dadurch berechtigte Interessen der/des Abgebildeten oder unter Umständen einer/eines nahen Angehörigen verletzt würden.

Bei Tagungen mit Anmeldung geben Sie schon bei der Anmeldung an, dass Fotos gemacht werden.

Vorlagen für Schilder ("Achtung Fotozone" in deutsch und englisch ) können Sie gerne beim Datenschutzkoordinator anfordern.

Was gibt es bei Emails zu beachten?

Für die offizielle Kommunikation mit der PLUS gilt: Es sind ausschließlich Bediensteten- sowie Studierendenadressen der Universität zu verwenden. Beantwortungen von Anfragen, die von privaten E-Mail Accounts abgeschickt wurden, hat immer an die Uni-E-Mailadresse zu erfolgen. Als Antwort zur privaten Emailadresse senden Sie am besten: "Die Antwort wurde an ihre Unimailadresse gesendet." Senden Sie ein E-Mail an mehrere Empfänger verwenden sie dazu bitte die Adressierung der Empfänger im BCC-Feld.

Anfragen von Studierenden und Externen, die abgeschlossen sind, sind nach sechs Monaten zu löschen. Sollten Emails länger gespeichert werden, muss ein eindeutiger Zweck vorliegen. Hier der gleiche Grundsatz wie bei der allgemeinen Datenspeicherung: sobald der Zweck/das Gesetz/die Verpflichtung zur Speicherung erlischt, müssen die Daten gelöscht werden.

Das Sammeln von Mustern ist kein Grund, der eine Aufbewahrung rechtfertigt. Dafür können Emails als Entwürfe erstellt werden.

Gibt es Vorlagen zu Einwilligungserklärungen ect.?

Der Datenschutzkoordinator berät Sie gerne bei Einwilligunserklärungen zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten.

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    Markus Ellmer BSc MSc, Universitätsassistent im Bereich Human Resource Management, wurde in Mailand im Rahmen der Internationalen E-HRM Conference für sein gemeinsam mit Astrid Reichel verfasstes Paper "An affordance approach to eHRM-based employee voice", mit dem Best PhD Paper Award ausgezeichnet.
    Bereits zum 6. Mal wurde am 3. Dezember in Salzburg der AK Wissenschaftspreis verliehen. Ausgezeichnet in der Kategorie "Wirtschaft und Recht" wurde Thomas Kukla, LLM oec. mit seiner Masterarbeit zum Thema "HR-Analytics im betriebswirtschaftlichen und datenschutzrechtlichen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der Datenschutz-Grundverordnung " (Hauptbetreuerin: Prof. Dr. Astrid Reichel, Nebenbetreuer: Markus Ellmer MSc).
    Univ.-Prof. Dr. Nicola Hüsing wurde für ihre bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet und für die EURASC nominiert.
    Dr. Lorenz Aglas, senior scientist der Arbeitsgruppe Ferreira im Fachbereich Biowissenschaften, ist Gewinner des AK-Wissenschaftspreises der Arbeiterkammer Salzburg.
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    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Kennst du den Spruch: "Praktikum im Ausland - das wird ja noch nichts. Außerdem zu kompliziert..." STIMMT GAR NICHT - es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht. Umfangreiche Informationen am 24.01. ab 15:00 Uhr im Unipark!
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Die Schriftstellerin Cécile Balavoine verbrachte ein Erasmusjahr an der Universität Salzburg. Ihre Begeisterung für die Stadt Salzburg und die Musik Mozarts ist auf jeder Seite ihres ersten Romans MAESTRO spürbar.
    Einladung zur Tagung NEUERE ENTWICKLUNGEN IM EUROPÄISCHEN ASYLRECHT
    Mo 28.1.2019, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Univ.-Prof. Dr. Christian Wiese (Frankfurt a.M.) - Zwiespalt und Verantwortung der Nähe: Raphael Straus und James Parkes über jüdisch-christliche Nachbarschaft
    Am 31. Januar 2019 kommt Professorin Nadine Marquardt (Bonn) für einen Gastvortrag zum Thema "Armut und Strafe" nach Salzburg.
  • Veranstaltungen
  • 23.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
    23.01.19 Lesung: Kathrin Röggla ('Revision')
    24.01.19 Pflege und Betreuung – Who cares?
    24.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
    24.01.19 "Go International" - Praktikum im Ausland
    24.01.19 W&K Forum: Podiumsdiskussion - Documentality!? Realitäten im Theater der Gegenwart
    24.01.19 8. Nachtschicht@UBS - Zurück zum Schreibtisch!
    25.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
    25.01.19 Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen. Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla
    26.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
    28.01.19 Neuere Entwicklungen im europäischen Asylrecht
    28.01.19 Psychotherapieausbildung in Deutschland
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