Projektbeschreibung

Wie geht das Bildungssystem mit Mehrsprachigkeit um? Kann diese Kompetenz aufgefangen und genutzt werden? Findet Herkunftssprachlicher Unterricht Anerkennung und trägt dieser zur Förderung von Mehrsprachigkeit bei? Angelehnt an die Studie (HUBE) Herkunftssprachlicher Unterricht in Hamburg – Eine Studie zur Bedeutung des herkunftssprachlichen Unterrichts aus Elternsicht -, wird von der Projektgruppe Empirische Migrationsforschung (Schwerpunkt Bildungsforschung, Universität Salzburg) eine Elternbefragung zum Thema Herkunftssprachlicher Unterricht bei in Bayern lebenden Eltern griechischer Abstammung durchgeführt. Die Hauptfrage fokussiert auf die Meinung der Eltern zum Bedarf von herkunftssprachlichem Unterricht (HU). Dazu wurden die Eltern nach Sichtweisen und Einstellungen, der Informationslage, sowie nach Gründen der Teilnahme oder Nicht-Teilnahme am Herkunftssprachlichen Unterricht befragt. Insgesamt konnten mit dem Fragebogen ca. 100 Personen erreicht werden. Dieses Teilprojekt befindet sich derzeit in der Phase der Auswertung.

Anlage der Hamburger Studie

Die empirische Studie des HUBE-Projekts (Universität Hamburg, Leitung: Prof. Drorit Lengyel und Prof. Ursula Neumann) richtete sich an Eltern mit Migrationshintergrund, deren Kinder in Hamburg mehrsprachig aufwachsen und die Sekundarstufe besuchen. Es liegen mit der deskriptiv-statistischen Auswertung der Stichprobe (N=3.110) erstmals gesicherte Erkenntnisse dazu vor. Die Ergebnisse der Studie zeigen u.a., dass die Mehrheit der Eltern HU wichtig findet und sich ein solches Angebot wünscht, wenngleich weniger als ein Fünftel der Kinder an diesem Unterricht teilnimmt. Zudem haben Eltern einen eingeschränkten Zugang zu Informationen über das herkunftssprachliche Angebot an Hamburger Schulen, Vereinen und Gemeinden. Auch ist die Teilnahme am HU nicht vom Bildungsgrad der Eltern oder vom Geschlecht des Kindes abhängig.  

Projektmitarbeiter*innen

Aida Delic, M.A.

Themistoklis Moutsisis, M.A

Melanie Schober

Kilian Trinkl, BA

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    Der Fachbereich Anglistik und Amerikanistik der Universität Salzburg freut sich, über eine wegweisende Publikation unseres Kollegen Ass.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Görtschacher gemeinsam mit Prof. David Malcolm von der SWPS University of Social Sciences and Humanities in Warschau informieren zu dürfen.
    Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat Mag. Dr. Daniel Ehrmann, Universitätsassistent und Promovent am Fachbereich Germanistik, ein vierjähriges APART-Stipendium zuerkannt, das er am 1. 3. 2021 antreten wird. Er wird in dieser Zeit sein Habilitationsprojekt „Aggregation. Relationalität und die Konstellationen der Literatur (1650 – 1950). Für ein literarhistorisches Modell mittlerer Reichweite“ bearbeiten.
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    Das Projektförderprogramm für Forschungen zwischen PLUS und südostasiatischen Partneruniversitäten, ASEA-UNINET Call 2021-2022 (Projektdurchführungszeitraum: 1. Oktober 2021 - 30. September 2022) ist ab sofort geöffnet!
    Prof. Dr. Jude Lal Fernando, Assistenzprofessor an der Irish School of Ecumenics am Trinity College Dublin, wird im SS 2021 Lehrveranstaltungen zum Thema "Interreligious Relations in Asia" am Zentrum Theologie Interkulturell bzw. im Bereich Religious Studies anbieten.
    Der Projektantrag BioMat-TEM mit dem Gesamtvolumen von 1,948 Mio € im Rahmen der Infrastrukturförderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) wurde bewilligt.
    Sechs Forscher*innen aus Europa und den USA wurden kürzlich mit dem renommierten IFIP TC13 Pioneer Award für weltweit herausragende Beiträge zum Thema Human-Computer Interaction ausgezeichnet. Darunter der Leiter des HCI an der PLUS, Prof. Manfred Tscheligi.
    Das Semesterprogramm für das Sommersemester ist nun online, und die Lehrveranstaltungen werden in Kürze freigegeben. Wir haben die Angebote im Bereich Entrepreneurship gestärkt. Melde dich bis 14. März 2021 an!
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    Aufgrund der aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens wird der Lehr- und Prüfungsbetrieb im gesamten Sommersemester im Distanzmodus durchgeführt.
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  • 04.03.21 Grenzgänge - Folgen von neuen Grenzen für Arbeit und Unternehmen 4.3.2021
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