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Das Exzellenzprogramm „Kulturen – Religionen – Identitäten: Spannungsfelder und Wechselwirkungen“ befasst sich mit aktuellen Fragestellungen zu Religion im Kontext säkularisierter pluraler Gesellschaften. Die Spannungen im Prozess religiöser Identitätsentwicklung werden insbesondere in der Begegnung und im Austausch unterschiedlicher religiöser Traditionen deutlich. Der jüdisch-christliche Dialog bildet für die christliche Theologie einen paradigmatischen Rahmen für eine Auslotung solcher Prozesse. In den hermeneutischen und erkenntnistheologischen Herausforderungen der Israeltheologie und des jüdisch-christlichen Dialogs spiegelt sich der Schwerpunkt der Forschungsplattform. Das DOKTORATSKOLLEG II mit Schwerpunkt auf dem JÜDISCH-CHRISTLICHEN DIALOG fördert Projekte, die sich aus fundamentaltheologischer Perspektive dreier derzeit virulenter Fragestellungen innerhalb des jüdisch-katholischen Gesprächs annehmen. Die eingereichten Projekte verfolgen dabei besonders hermeneutische und erkenntnistheoretische Problemlinien. Während ELISABETH HÖFTBERGERS Projekt das Problem adäquater Traditionshermeneutik im Kontext der israeltheologischen Dynamiken des Zweiten Vatikanischen Konzils fokussiert, analysiert und verarbeitet das Projekt von ANDREA SCHMUCK erkenntnistheologische Motive für eine Erkenntnistheorie des jüdisch-christlichen Dialogs. Das Projekt von HENDRIK RUNGELRATH sucht nach Konturen einer messianisch bestimmten christlichen Theologie in Auseinandersetzung mit dem Werk des italienischen Philosophen Giorgio Agamben. Die Projekte beleuchten kulturelle und religiöse Zusammenhänge in Identitätsbildungsprozessen aus unterschiedlichen Perspektiven. Mit ihrer fundamentaltheologischen Ausrichtung, den hermeneutisch-erkenntnistheoretischen Fragestellungen und ihrem interdisziplinären Methodensetting leisten sie einen Beitrag zum Profil der Forschungsplattform.

 

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