Natalie Stadler

Fachbereich Musik- und Tanzwissenschaft 
Hauptbetreuer Prof. Dr. Nils Grosch
Nebenbetreuer Prof. Dr. Nicole Haitzinger
Beginn WS 2018/2019
Kontakt natalie.stadler@stud.sbg.ac.at
Thema der Dissertation Musik und Tanz in den Salzburger Inszenierungen des Schauspiels Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes.

Abstract

Die Produktion Jedermann ist bei den Salzburger Festspielen seit seiner Erstaufführung im Sommer 1920 ein Beispiel der Interdisziplinarität der Künste im Schauspiel. Seit der ersten Inszenierung von Max Reinhardt wurde das Stück unter der Regie von dreizehn weiteren Regisseurinnen und Regisseuren aufgeführt und stand, mit wenigen Ausnahmen, fast jährlich auf dem Festspielprogramm. Obgleich die Künste Musik und Tanz von Anfang an ein fester Bestandteil der Bühneninszenierungen waren, so ist deren diskursive Betrachtung bis heute dennoch eine Leerstelle der musik- und tanzwissenschaftlichen Forschung.

Dieser Lacuna will das vorliegende Dissertationsprojekt mit einer fundierten und umfassenden Forschungsarbeit – unter anderem – im Archiv der Salzburger Festspiele, im Bernhard Paumgartner Archiv der Universität Salzburg, am Krenekinstitut in Krems sowie in anderen Wiener Archiven, entgegenwirken. Durch diese archivbasierte Forschung werden nicht nur neue Erkenntnisse zu Schauspielmusik und -tanz im Allgemeinen und zum Jedermann im Spezifischen generiert werden, sondern es wird zum ersten Mal die Arbeit der federführenden Künstlerinnen dieser Schauspielproduktion wissenschaftlich beleuchtet werden. Helene Timing war bis jetzt die einzige weibliche Regisseurin. Hede Nilson-Schaffgotsch, Tilly Proschko, Tamara Rauser, Grete Wiesenthal, Rosalia Chladek sowie Elizabeth Clarke waren die sechs federführenden Choreografinnen. Eine Bühnenmusik einer weiblichen Komponistin gab es nie. Auch auf diesen Genderaspekt und die Zuschreibung der weiblichen Künstlerin als „ewige Schauspielerin“ will die vorliegende Arbeit am Beispiel der Salzburger Inszenierungen des Jedermann Bezug nehmen und damit die erste umfassende Abhandlung der einhundertjährigen Aufführungsgeschichte der Disziplinen Musik und Tanz in diesem Schauspiel erarbeiten.

  • ENGLISH English
  • News
    Die weltpolitischen Veränderungen der letzten Jahre lassen erneut die Brisanz von Fragestellungen erkennen, die mit (massen-)medialer Kommunikation verbunden sind: Wahrheit, Erfindung und Fiktion, Repräsentation und Manipulation, Interesse und Objektivität.
    Am 9. Oktober 2020 findet die Lange Nacht der Forschung erstmals digital statt.
    Der Africa-UniNet Projekt-Call 2020 ist ab sofort geöffnet (Projektstart: 01. März 2021)!
    Arbeitsgruppen der Didaktik Physik und Schulentwicklung, Mathematik und Stadt- und Landschaftsökologie an der PLUS und Pädagogischen Hochschule Salzburg sind am interdisziplinären Projekt „CO2BS - Coole Bäume und Sensoren“ beteiligt.
    Die Salzburger Biologinnen Anja Hörger und Stephanie Socher werden im Rahmen des neuen „1000-Ideen-Programms“ des Wissenschaftsfonds FWF für ihre mutige Projektidee mit 150.000 Euro gefördert. In ihrem Projekt „Unsterbliche Titanen“ wollen die Nachwuchswissenschaftlerinnen in den nächsten zwei Jahren das riesige Genom der Titanenwurz, der größten Blume der Welt, analysieren. Mit dem „1000-Ideen-Programm“ soll Hochrisiko - Forschung unterstützt werden, um Österreichs Innovationskraft zu steigern.
    Farid Hafez, Senior PostDoc Fellow an der Abteilung Politikwissenschaft, erhielt den ‘Islam on the Edges’-Grant der Shenandoah University/USA.
    Die Fachwerkstätte der Naturwissenschaftlichen Fakultät hat mit Roman Wild einen neuen Leiter. Herr Wild hat bereits 5 ½ Jahre in der Fachwerkstätte mitgearbeitet und war zuvor als Produktzuständiger (im Bereich Kundendienst und Reparaturbearbeitung) bei Fa. Hale electronic tätig.
    Wir laden Sie ganz herzlich zu unseren virtuellen Sprechstunden am Fachbereich Slawistik ein. In diesen Sprechstunden, die online als Webex-Meetings abgehalten werden, können Sie alle Fragen zu den am Fachbereich Slawistik angebotenen Studien - BA Slawistik, BA Sprache-Wirtschaft-Kultur (Polnisch, Russisch, Tschechisch) und Lehramt Unterrichtsfach Russisch - stellen.
    Gerade in Zeiten von Corona hat sich gezeigt, wie wichtig die digitale Unterstützung der Studierenden im Uni-Alltag ist. Das Projekt „On Track“ – auf dem Weg bleiben vereinigt digitale und soziale Welten. Es startet zum richtigen Zeitpunkt!
    Sie wollen ein Lehramtsstudium an der Universität Salzburg beginnen und ziehen dabei in Betracht, eine (oder gar zwei) romanische Sprache(n) zu wählen, doch es beschäftigen Sie Fragen, Unklarheiten oder Zweifel hinsichtlich der Möglichkeiten und der universitären Ausbildung am Fachbereich Romanistik?
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Medizinische Biologie“ an. Der Studiengang will Inhalte der vielfältigen biowissenschaftlichen Fachdisziplinen vermitteln und ermöglicht daher ein facettenreiches, biologisches Verständnis für Themen, die für die Medizin wesentlich sind. Die Studieninhalte reichen vom kleinteiligen Aufbau der Zelle über Organe und Organsysteme bis hin zur Biologie von komplexen zwischenmenschlichen Interaktionen.
    150 Teilnehmerinnen haben die Chance schon genutzt und sich zu den über 50 Lehrveranstaltungen rund um die IT und Digitalisierung der ditact_womens IT summer studies der Universität Salzburg, welche von 01.09.-12.09.2020 stattfindet, angemeldet. Die Anmeldung ist noch bis 12. Juli möglich. Danach ist die Restplatzbörse geöffnet.
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg