Abgeschlossene Arbeiten – Betreuung durch Univ.-Prof.in Dr.in Angelika Walser

Laufende Arbeiten – Betreuung durch Univ.-Prof.in Dr.in Angelika Walser

ANNA TIEFENTHALER

Abstract: Die Frage nach der Identität des Menschen, die Frage „Wer bin ich?“ beschäftigt nicht nur den Menschen als Individuum. Auch für Geistes- und Naturwissenschaften ist dies eine zentrale Thematik. Bei dem Versuch, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen, lassen sich viele unterschiedliche Antwortmöglichkeiten finden. Das Spektrum reicht von psychologischen über soziologische und philosophische, bis hin zu theologischen Anschauungen. In einem ersten Schritt soll ein Überblick über einige ausgewählte Theorien der Identitätsbildung gegeben werden, die aktuell in der theologischen Ethik eine Rolle spielen. In einem zweiten Schritt soll auf die Entstehung der neuzeitlichen Identität nach Charles Taylor eingegangen werden. Die Ausarbeitung soll auch Problemfelder aufzeigen, in denen die verschiedenen Identitätskonzeptionen in die Krise führen können, um dann schließlich der Frage nachzugehen, wie in Anbetracht der Problemschilderung ein authentisch gelebtes Leben möglich ist. Schlussendlich soll auf das Ziel der Arbeit eingegangen werden: Die Antwort auf die Frage, wie der Beitrag der Kirche und vor allem der Theologischen Ethik zu einer geglückten Identitätsarbeit aussieht.

DONALD NNAMDI ODOM

Arbeitstitel: Restoring degraded Earth for Children through Christian Theological Ethics: The Case of Niger Delta

Abstract: This thesis discusses the new eco ethics needed to secure a healthier environment for the children of Niger Delta. A new eco ethics has become necessary after procedural law, policy approach and other measures proved unworkable in Niger Delta. This research will interrogate and compare different models of theology and philosophy in the light of Laudato si and the church’s magisterium to formulate values for “Eco-Care”.  

fr. EWALD ELISEI KILASARA
Doktorand der Doctorate School PLUS, Kolleg "geschlecht_transkulturell"

Arbeitstitel: Domestic violence against women in Tanzania. The contribution of Moral Theology to encounter the challenge

ELISABETH EBERHARDT

Abstract: Die Diplomarbeit befasst sich mit der Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Auswirkungen auf die Betroffenen und ihr soziales Umfeld. Anhand der Forschungsfrage „Zwischen Stigmatisierung, Empowerment und sozialer Inklusion – der (ge)rechte Umgang mit psychisch kranken Menschen“ soll erarbeitet werden, welche Folgen psychische Erkrankungen und speziell deren Stigmatisierung als sogenannte „zweite Erkrankung” auf das Leben von Betroffenen und ihre gesellschaftliche Teilhabe haben.
Im ersten Teil werden zunächst einige wesentliche Begriffserklärungen vorgenommen und ein kurzer Überblick über die am häufigsten auftretenden Erkrankungen gegeben. Im nächsten Schritt wird auf das Problem der Stigmatisierung und ihre Erscheinungsformen, speziell im gesellschaftlichen Leben, eingegangen. Auf dieser Grundlage werden im Hauptteil die sozialethischen Problemfelder und Fragestellungen im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen und deren Stigmatisierung erarbeitet.
Darauf aufbauend folgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem (ge)rechten Umgang mit psychischen Erkrankungen und es sollen Möglichkeiten der Stigmabewältigung unter Einbeziehung sozialethischer Prinzipien aufgezeigt werden. Ziel dieser Arbeit ist ein verstärktes Bewusstsein für das Problem der Stigmatisierung von psychisch erkrankten Menschen zu schaffen und Möglichkeiten einer Stigmabewältigung sowie Perspektiven für einen (ge)rechteren Umgang mit Betroffenen im Sinne einer sozialen Inklusion aufzuzeigen.

ANNA BACHER

Arbeitstitel: Die Voraussetzungen, um heute von der Willensfreiheit des Menschen sprechen zu können

Abstract: Der freie Wille gilt als die Grundlage der moralischen Verantwortbarkeit des Menschen. Im ersten Teil wird die Debatte um Freiheit und Determinismus im Laufe der Geschichte erläutert. Dabei werden wichtige Eckpfeiler der Kontroverse hervorgehoben und die unterschiedlichen Positionen, welche sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, aufgezeigt. Dieser erste Teil bildet die Grundlage für den aktuellen Diskurs des Themas. Weiters wird der Blick in einem zweiten Teil auf die aktuelle Lage, speziell auf die Hirnforschung gelenkt. Hierbei werden unterschiedliche Herangehensweisen und divergierende Interpretationen der Determiniertheit des Menschen aufgezeigt. Das Feld der Neurowissenschaft ist breit und erstreckt sich über radikale Freiheitsleugnung bis hin zu offeneren und vorsichtigen Meinungen, welche den freien Willen in einem gewissen Maß in ihre Überlegungen einbeziehen. In einem letzten Teil wird die Bedeutung der Willensfreiheit für die Frage der moralischen Verantwortung des Menschen erarbeitet. Mithilfe eines Perspektivendualismus werden die Voraussetzungen geklärt, um heute von der Willensfreiheit des Menschen sprechen zu können.

ANNA ALABD

Arbeitstitel: Die Autonomie von Frauen als Herausforderung für theologische Ethik im Christentum und Islam

Abstract: Die Masterarbeit befasst sich mit der Frage nach der Autonomie von Frauen im interreligiösen Kontext. Anhand der Forschungsfragen "Wie kann die Autonomie von Frauen im Christentum und Islam begründet werden?" sowie "Welchen Beitrag kann eine interreligiöse Perspektive zu dieser Thematik beitragen?" soll erarbeitet werden, inwiefern die Autonomie von Frauen in den Religionen begründet werden kann und welche historische, rechtliche, moraltheologische bzw. philosophische Argumente es gibt. Anhand von persönlichen Erfahrungen von Christinnen und Musliminnen soll ein Einblick in das Leben von Frauen und damit eine Teilnehmerinnenperspektive gewährleistet werden und ihre Teilhabe und Fragen kritisch beleuchtet werden.

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