GENDER MAINSTREAMING

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Gender

kommt aus dem Englischen und bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechterrollen von Frauen und Männern. Diese sind anders als das biologische Geschlecht (sex) erlernt und anerzogen.

Mainstreaming

bedeutet, dass eine inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zum zentralen Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht wird.

Gender Mainstreaming

heißt somit, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.

Gender Mainstreaming

ist eine relativ junge Strategie zur Erreichung eines mittlerweile schon alten Zieles: der Gleichstellung.

Gleichstellungspolitische Forderungen zur Erreichung dieses Ziels, sind 

     

  • der Abbau von Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts 
  • gleiche Teilhabe von Männern und Frauen in ihrer Vielfalt (diversity) an gesellschaftlichen Positionen, Einflüssen und Ressourcen
  • eine von tradierten Rollenmustern und geschlechtsbezogenen Rollenzwängen freie und individuelle Lebensplanung beider Geschlechter.

    Gender Mainstreaming ersetzt nicht Frauenförderung oder Frauenpolitik, wie oft irrtümlich angenommen wird.
    Mit Gender Mainstreaming werden Maßnahmen der Frauenpolitik systematischer auf ihre Auswirkungen hin überprüft und in den größeren  Kontext der Gleichstellungspolitik gestellt.

    Frauenförderungsmaßnahmen sind gleichstellungspolitische Anstrengungen vorwiegend von unten. (bottom up - Ansatz).
    Gender Mainstreaming hingegen berücksichtigt die Geschlechterperspektive von Seiten der Führung. (top down - Ansatz).

    Gender Mainstreaming ist die Strategie,
    Frauenförderung ist die Maßnahme,
    Gleichstellung ist das Ziel.

Publikationen zu Chancengleichheit des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit

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    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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