GENDER MAINSTREAMING

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Gender

kommt aus dem Englischen und bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechterrollen von Frauen und Männern. Diese sind anders als das biologische Geschlecht (sex) erlernt und anerzogen.

Mainstreaming

bedeutet, dass eine inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zum zentralen Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht wird.

Gender Mainstreaming

heißt somit, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.

Gender Mainstreaming

ist eine relativ junge Strategie zur Erreichung eines mittlerweile schon alten Zieles: der Gleichstellung.

Gleichstellungspolitische Forderungen zur Erreichung dieses Ziels, sind 

     

  • der Abbau von Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts 
  • gleiche Teilhabe von Männern und Frauen in ihrer Vielfalt (diversity) an gesellschaftlichen Positionen, Einflüssen und Ressourcen
  • eine von tradierten Rollenmustern und geschlechtsbezogenen Rollenzwängen freie und individuelle Lebensplanung beider Geschlechter.

    Gender Mainstreaming ersetzt nicht Frauenförderung oder Frauenpolitik, wie oft irrtümlich angenommen wird.
    Mit Gender Mainstreaming werden Maßnahmen der Frauenpolitik systematischer auf ihre Auswirkungen hin überprüft und in den größeren  Kontext der Gleichstellungspolitik gestellt.

    Frauenförderungsmaßnahmen sind gleichstellungspolitische Anstrengungen vorwiegend von unten. (bottom up - Ansatz).
    Gender Mainstreaming hingegen berücksichtigt die Geschlechterperspektive von Seiten der Führung. (top down - Ansatz).

    Gender Mainstreaming ist die Strategie,
    Frauenförderung ist die Maßnahme,
    Gleichstellung ist das Ziel.

Publikationen zu Chancengleichheit des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit

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    Tom Rosenstiel, einer der anerkanntesten Denker zur Zukunft der Medien, spricht am 23. Mai um 19.00 Uhr im HS 380 der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät (Rudolfskai 42) über die Zukunft der Demokratie im Zeitalter von Fake News, den Aufstieg der russischen Trolle im Internet und wie Journalismus in Zukunft aussehen wird.
    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
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  • 23.05.18 Polemik zwischen Kunst und Religion bei Luis Buñuel
    24.05.18 Detection of periodicity in functional time series
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