Anna-Lena Mützel

Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft
Hauptbetreuer Ao.Univ.-Prof. Dr. Manfred Bartmann
Nebenbetreuer Univ.-Prof. Dr. Nils Grosch
Beginn WS 14/15
Kontakt Anna-LenaCatherine.Muetzel@stud.sbg.ac.at
Thema der Dissertation Mura Dehns The Spirit Moves. Jazztänze der New Yorker Club-Szene im Spannungsfeld zwischen soziokultureller Praxis und tanztheatraler Bühnenkunst (1920–1950

Abstract

Amerikanische und afroamerikanische Gesellschafts- und Clubtänze treten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einer immensen Genre- und Typenvielfalt in Erscheinung. Die großen Hollywood-Filmmusicals und Musical Shorts der Jazz- und Swing-Ära dokumentieren bereits eine Fülle an künstlerischen Ausdrucksformen. Die Tänzerin, Filmemacherin und Tanzjournalistin Mura Dehn (1902-1987) zeigt durch ihre Filmreihe The Spirit Moves. A History of Black Social Dance on Film, was abseits der US-amerikanischen Filmindustrie in den Clubs und Ballrooms New Yorks tänzerisch dargeboten wurde. Das Anliegen dieser Dissertation ist eine kulturhistorische, inszenierungs- und bewegungsanalytische Auswertung des Filmmaterials Mura Dehns. Der Fokus liegt dabei auf der Ästhetik, Entwicklung, Entfaltung und Transformation der gezeigten Tänze sowie auf deren Fusionen mit Ausdrucksformen des Broadways und Hollywoods. Das Untersuchen der Filme und des Nachlasses Mura Dehns ist jedoch nicht nur im Hinblick auf die Analyse der Tanzformen und -stile von Bedeutung, sondern auch für einen Überblick über Dehns künstlerische Arbeit als Filmemacherin essentiell. Damit liegt der zweite Schwerpunkt dieses Projekts in der Verortung von Mura Dehns Œuvre in der Musik- und Tanzgeschichte. Inwieweit bestimmen eurozentrisch gefärbte Betrachtungsweisen die Machart der Filmreihe und den Blick Mura Dehns auf die tanzenden Körper? In diesem Kontext ist das Forschungsmaterial auch kritisch zu reflektieren. Das Dissertationsprojekt bewegt sich damit im Spannungsfeld zwischen dem Aufdecken künstlerischer Transfers und Verflechtungen einerseits und dem Sichtbarmachen kulturell verankerter Ordnungssysteme andererseits.

 

  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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