News/Aktuelles

21.07.20  Der letzte Tempelritter? ...

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Bild: Cemper-Kiesslich

... war Arnau de Torroja (gestorben 1184) zwar nicht aber bisher der Einzige, dessen mutmaßliches Grab bisher entdeckt wurde. Den Fund machte der Magister Templi è il Presidente dei Templari Cattolici d ́Italia Mauro Ferretti im Zuge von Renovierungsarbeiten in der Kirche San Fermo zu Verona. Unter der Leitung von Daniele Mattiangeli (FB Privatrecht) und Jan Cemper-Kiesslich (IFFB Gerichtsmedizin & FB Altertumswissenschaften) wurde im vergangenen Jahr ein interdisziplinäres, internationales Forschungsprojekt auf den Weg gebracht, dessen erstes Ziel mittlerweile fast erreicht ist: Neben einer Reihe von bioarchäologischen Basisdaten und archäometrischen Befunden ist die Analyse der in den Knochen enthaltenen DNA fast abgeschlossen. Die bisherigen Ergebnisse konnten jedoch bereits Geschlecht und Sterbealter feststellen, sowie mittels einer Radiocarbon-Datierung den vermuteten Todeszeitpunkt bestätigen. In der nächsten Projektphase ist geplant, verschiedene Verwandte des Arnau zu beproben, um Material für einen DNA-Abgleich zu gewinnen, was letztendlich zur Identifizierung Gebeine aus Verona führen soll. Für die dritte Projektphase - mit rechtshistorischem Schwerpunkt - ist die Aufarbeitung der Besitzverhältnisse der Grablege in Verona sowie eine rechtshistorische Evaluierung der historischen Epoche um die Auflösung des Templerordens zu Zeit der Großen Schismas im 12. Jahrhundert geplant, dessen letzter Großmeister Arnau gewesen ist. 

 

20.10.19 Schweine-Degradationsexperiment am IFFB

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Bilder: Janine Geißenberger

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des IFFB Gerichtsmedizin mit dem FB Biowissenschaften führen Wissenschaftler*innen ein fortführendes Experiment an abgetrennten Hinterextremitäten von Schweinen durch. Nach einem ersten Lagerversuch von ganzen Schweinen, sowie abgetrennten Hinterextremitäten bei Raumtemperatur, gingen nun die Untersuchungen in die zweite Runde. Hierbei wurden amputierte Schweineschlegel eine Woche lang bei 30 °C gelagert und zu definierten Zeitpunkten beprobt. Biochemische Analysen der entnommenen Muskelproben sollen Aufschluss über postmortale Veränderungen im Abbau von Muskelproteinen geben. Die Ergebnisse werden zur Entwicklung eines Modells von Proteinabbaumustern in Abhängigkeit von Temperatur und Zeit beitragen, um eine genauere Methode zur Todeszeitbestimmung entwickeln zu können.   

 

30.08.19 Besuch einer Forensischen Forschungseinrichtung in Amsterdam

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Bilder: Stefan Pittner

Im Zuge eines internationalen Kooperationsprojekts zwischen dem IFFB Gerichtsmedizin und Forschungsgruppen aus Großbritannien, Deutschland, Italien und den Niederlanden wurden bereits im Sommer 2018 zwei Leichen auf einem Forensischen Friedhof in Amsterdam vergraben. Nun wurden sie zu Forschungszwecken exhumiert, untersucht und es wurden Gewebeproben für verschiedene Forschungsprojekte entnommen. Die Kooperation mit dieser, in Europa einzigartigen forensischen Forschungseinrichtung und den assoziierten Forschungsgruppen dieses Projektes ist eine einzigartige Gelegenheit für den IFFB Gerichtsmedizin weitergehende, angewandte forensische Forschung zu betreiben.  

 

30.05.19 Forschungsreise zu forensischen Forschungseinrichtungen in den USA

USA

Bilder: Stefan Pittner

Wissenschaftler*innen des IFFB Gerichtsmedizin und des FB Biowissenschaften nehmen an einer Forschungsreise in die USA teil. Schwerpunkte sind der Besuch beim Chief Medical Examiner von Detroit/MI Dr. Carl Schmidt, dem Mikrobiom-Labor von Dr. Eric Benbow und Dr. Jennifer Petchal in East Lansing/MI, der "Forensic Research Outdoor Station" (FROST) in Marquette/MI unter der Leitung von Dr. Jane Wankmiller, sowie beim Coroner von Jackson County/WY Dr. Brent Blue. 

Ziel dieser Reise ist die Koordination der laufenden, und die Initiierung neuer Kooperationsprojekte, sowie die Abhaltung zweier öffentlicher Seminare zur Forschung in Salzburg.

Symposium an der North Michigan University

Fernsehbericht über das Symposium

 

15.05.19 Eröffnung der neuen Räumlichkeiten in Linz

Linz

Bild: Linz AG

Die neuen Obduktions- und Verwaltungsräumlichkeiten in der Johann-Metz-Straße in Linz wurden feierlich eröffnet. DI Werner Sonnleitner, Geschäftsführer LINZ SERVICE GmbH, Mag.a Karin Weilguny, Geschäftsbereichsleiterin LINZ AG BESTATTUNG, Univ. Prof. Dr. Rudolf Feik, Vizerektor der Universität Salzburg und Univ. Prof. Dr. Fabio Monticelli, Leiter der Gerichtsmedizin Salzburg-Linz, durchschnitten im Zuge der sehr gelungenen und sehr gut besuchten Veranstaltung das Eröffnungsband stilecht mit Skalpellen.

Presseaussendung der Linz Ag

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