Mobilizing Intimate Relationships

Der Forschungsbereich Mobilizing Intimate Relationship beschäftigt sich mit aktuellen Dynamiken der Herstellung und Interpretation von Intimität.  

Gegenwärtig beobachten wir tiefgreifende globale Entwicklungen, die Individuen ein hohes Maß an gesellschaftlich geforderter Mobilität und Flexibilität abverlangen. Das Konzept intimer Beziehungen kann sich diesen Veränderungen nicht entziehen:
Zum einen gibt es seit der Moderne immer weiter verbreitete Norm für erwachsene Personen , eine „stabile“ und als „intim“ kommunizierte Beziehung einzugehen. Intime Beziehungen werden dabei zu einem Ordnungsmuster, das auf einer spezifischen Form subjektiver Weltaneignung basiert. Zum anderen ist jedoch durch Mobilisierungstendenzen der Moderne diese Art der Beziehung immer komplexer auszuhandeln. Zu den Mobilisierungstendenzen zählen zum Beispiel Wanderungsbewegungen im Raum aufgrund politischer, touristischer, wirtschaftlicher oder beruflicher Gründe, neue Kommunikationswege, Reproduktionstechnologie oder Vermarktungsstrategien romantischer Erlebnisse.

Die Untersuchungsperspektive mobilisierter intimer Beziehungen basiert darauf:

  • dass eine intime Beziehung zwischen Individuen in einem mehr oder weniger hohen Grad „transkulturell“ ist und von dieser spezifischen Art der Transkulturalität ausgehandelt wird.
  • dass es vielfältige Muster der Aushandlung intimer Beziehungen gibt, die noch wenig untersucht worden sind und die jenseits herkömmlicher Kategorisierungen wie etwa homo- oder heterosexuellen intimen Beziehungen innerhalb des Mobilitätsparadigmas fruchtbar erfasst werden.
  • dass intime Beziehungen im Globalmaßstab zunehmend in der Interpretation und Aushandlung von einem Romantiknarrativ geprägt werden, das insofern eine oft unterschätzte, aber wirkmächtige politische Kraft darstellt.  

Kornelia Hahn & Mona Röhm

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