Lehrveranstaltungsangebote im Wintersemester 2019/2020


Für Bachelorstudierende

  • Theorien der Erziehung und Bildung

    Diese Vorlesung versteht sich als eine Grundorientierung im Fach Pädagogik, die den Zugang zum Studium über die Vermittlung grundlegender Theorien der Erziehung und Bildung wählt. Da Erziehung und Bildung eine spezifisch menschliche Praxis ("Der Mensch wird nur Mensch durch Erziehung") darstellt, bedarf jedes Erziehungs- und Bildungshandeln der theoretischen Begründung in einem Denken, das dieses Handeln maßgebend anleitet und kritisch reflektiert. Die Vorlesung spannt einen historischen Bogen von der griechischen Antike bis in die unmittelbare Gegenwart und eröffnet dabei gleichzeitig das breite Spektrum unterschiedlicher wissenschaftstheoretischer Zugänge zu Erziehung und Bildung.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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  • Themen und Grundbegriffe von Erziehung und Bildung - Einführung in das wissenschaftliche pädagogische Denken

    Aus Auseinandersetzung mit erziehungswissenschaftlichen Zugängen (Theorien und Modelle der Erziehungswissenschaft, Geschichte der Pädagogik, Pädagogische Institutionen und Arbeitsfelder und Pädagogische Anthropologie) will das Seminar aus wissenschaftstheoretischer Perspektive in das wissenschaftliche pädagogische Denken einführen und eine in ihren Grundzügen und Grundbegriffen verstandene Pädagogik zum Ausdruck bringen. Rege Diskussionen, Lust am Lesen und Freude an der Argumentation werden erwünscht und ausdrücklich begrüßt!

    Vortragender: Abdyl Veseli, MA
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  • Praxis der qualitativen Sozialforschung - Von der Verwendung eines einfachen Wortes zur "Arbeit am Begriff"

    Im Rahmen von methodologischen und wissenschaftstheoretischen Grundlagen qualitativer Forschung wollen verstehende, hermeneutische Methoden in den Blick genommen und geübt werden. Zweifelsohne hat es die pädagogische Forschung mit Sprache (im weitesten Sinne) zu tun und ist darauf angewiesen für ihre vielfältigen Forschungsinteressen auf bestehende Begrifflichkeiten zurückzugreifen. Gäbe es beispielsweise für Phänomene wie "Erziehung" und "Bildung" keine einschlägigen Begriffe, würde es schwerfallen, den Gegenstand der Pädagogik überhaupt zu fassen. Das Seminar will diesen Umstand methodologisch zum Thema machen, d.h. die Frage danach stellen, woher wir wissen und wie wir begründen können, was mit verwendeten Begriffen gemeint ist und wie deren Bedeutung im Forschungsprozess historisch-systematisch erarbeitet werden kann.

    Vortragender: Matthias Steffel, MA
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  • Grundprobleme pädagogischer Ethik

    Kein pädagogisches Handeln ohne Ethik – keine Ethik ohne pädagogisches Handeln (vgl. Kesselring 2014): Erzieher, Lehrer oder Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit sind angehalten, ihre Bezugspersonen fair, gerecht und menschlich zu behandeln. Förderung und Unterstützung des Gegenübers ist gleichzeitig Arbeit an der Verwirklichung und Erhaltung humaner Prinzipien wie Gerechtigkeit, Fairness, Achtung vor der Welt und dem Anderen. Umgekehrt ist Ethik aber auch von Pädagogik abhängig: Nur im Rahmen einer ethischen Bildung und Erziehung können verbindliche Orientierungen gewonnen und in die Praxis überführt werden. In dieser Veranstaltung sollen die wichtigsten Positionen von Kants Pflichtenethik, über Max Weber (Gesinnungs- vs. Verantwortungsethik) und Georg Lind (Dilemmadiskussion) bis hin zu aktuellen Forschungsergebnissen aus der Neurobiologie (Spitzer) und Verhaltensforschung (de Waal) erarbeitet, kritisch reflektiert und im Hinblick auf ihre Praxisrelevanz diskutiert werden.

    Vortragender (externer Lehrbeauftragter):
    PD Dr. Erik Ode
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Für Masterstudierende

  • Person oder Sache? Anthropologische und bildungstheoretische Grundlagen pädagogischen Handelns

    In dieser Veranstaltung wird es darum gehen, zwei erziehungswissenschaftliche Grundpositionen einander gegenüber zu stellen und kritisch zu beurteilen. Der Differenzpunkt dieser beiden Positionen liegt in einer unterschiedlichen anthropologischen Auffassung vom Menschen, aus der sich jeweils eine unterschiedliche Erziehungs- und Bildungstheorie ergibt. Wird der Mensch nach Art der naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise "versächlicht", richtet sich die erziehungswissenschaftliche Forschung auf die Ermittlung von kausal-analytischen Wirkzusammenhängen und führt am Ende zu einer Erziehungs- und Bildungstheorie nach Art einer Sozialtechnologie. Wird dagegen der Mensch in der humanistischen Denktradition als autonome und mündige Person begriffen, wird eine darauf basierende Forschung v.a. die Heterogenität und Vielfalt des menschlichen Handelns untersuchen und von daher zu einer Erziehungs- und Bildungstheorie der Emanzipation und Selbstgestaltung führen.

    Vortragende:
    Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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  • Pädagogik und Gesellschaftskritik

    „Die materialistische Lehre von der Veränderung der Umstände und der Erziehung vergißt, dass die Umstände von den Menschen verändert und der Erzieher selbst erzogen werden muss. (…) Das Zusammenfallen des Änderns der Umstände und der menschlichen Tätigkeit oder Selbstveränderung kann nur als revolutionäre Praxis gefasst und rationell verstanden werden.“ Das Seminar nimmt seinen problemorientierten Ausgang bei Marx` dritter These über Feuerbach und versucht, den Gedanken von der Erziehung als einer „revolutionären Praxis“ in seinem historisch-systematischen Verlauf zu analysieren. Dabei werden Erziehungstheorien und -konzeptionen erarbeitet, die entgegen (neo-)kapitalistischen Entfremdungserscheinungen die Mündigkeit und Emanzipation des Kindes radikal ins Zentrum stellen. Sie alle eint die Überzeugung, dass über Erziehung und Bildung nicht ohne die Dimension des Politischen gedacht werden kann. Oder noch schärfer formuliert: Jede Erziehungsarbeit ist politisch und in ihrem (utopischen) Tätigsein wirkungsvoll: mitunter „revolutionär“. Theoretisch untermauert wird das Seminar v.a. mit Texten von Manacorda, Gramsci, Marcuse, Makarenko, Adorno, Freire, Neill, den Autorenkollektiven von 1968, McLaren u.a.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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  • Grundprobleme pädagogischer Ethik

    Kein pädagogisches Handeln ohne Ethik – keine Ethik ohne pädagogisches Handeln (vgl. Kesselring 2014): Erzieher, Lehrer oder Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit sind angehalten, ihre Bezugspersonen fair, gerecht und menschlich zu behandeln. Förderung und Unterstützung des Gegenübers ist gleichzeitig Arbeit an der Verwirklichung und Erhaltung humaner Prinzipien wie Gerechtigkeit, Fairness, Achtung vor der Welt und dem Anderen. Umgekehrt ist Ethik aber auch von Pädagogik abhängig: Nur im Rahmen einer ethischen Bildung und Erziehung können verbindliche Orientierungen gewonnen und in die Praxis überführt werden. In dieser Veranstaltung sollen die wichtigsten Positionen von Kants Pflichtenethik, über Max Weber (Gesinnungs- vs. Verantwortungsethik) und Georg Lind (Dilemmadiskussion) bis hin zu aktuellen Forschungsergebnissen aus der Neurobiologie (Spitzer) und Verhaltensforschung (de Waal) erarbeitet, kritisch reflektiert und im Hinblick auf ihre Praxisrelevanz diskutiert werden.

    Vortragender (externer Lehrbeauftragter): PD Dr. Erik Ode
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  • News
    Am 19. September 19 sprechen Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) und Johannes Koll (Wirtschaftsuniversität Wien) im Unipark (E.003) über die Entstehung des Buches und über problematische akademische Ehrungen.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
  • Veranstaltungen
  • 18.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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