Lehrveranstaltungsangebote im Sommersemester 2020

 

Für Bachelorstudierende (und für Masterstudierende als Freie WahlfÄcher)

  • Theorien der Erziehung und Bildung

    Diese Vorlesung versteht sich als eine Grundorientierung im Fach Pädagogik, die den Zugang zum Studium über die Vermittlung grundlegender The-orien der Erziehung und Bildung wählt. Da Erziehung und Bildung eine spezifisch menschliche Praxis ("Der Mensch wird nur Mensch durch Erzie-hung") darstellt, bedarf jedes Erziehungs- und Bildungshandeln der theore-tischen Begründung in einem Denken, das dieses Handeln maßgebend anleitet und kritisch reflektiert. Die Vorlesung spannt einen historischen Bogen von der griechischen Antike bis in die unmittelbare Gegenwart und eröffnet dabei gleichzeitig das breite Spektrum unterschiedlicher wissen-schaftstheoretischer Zugänge zu Erziehung und Bildung.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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  • Historisch-systematische Aspekte der Pädagogik

    Diese Vorlesung wird einige grundlegende Aspekte des pädagogischen Denkens und erzieherischen Handelns behandeln, und sie tut das, indem sie diese jeweils in einem historischen Kontext veranschaulicht. Dabei beruht diese Vorlesung auf der methodologischen Prämisse, dass sich diese Aspekte genealogisch in einem langen geschichtlichen Prozess entwickelt und differenziert haben. Zu jedem der einzelnen Aspekte wird jeweils auch ein/e repräsentative/r Autor/in vorgestellt, die/ der den jeweiligen Aspekt in besonders konziser und innovativer Weise diskutiert und im pädagogischen Diskurs etabliert hat. Zu den hier zu erörternden Aspekten gehören v.a. jene der Kritikfähigkeit und Mündigkeit. Person, Identität, Generation, Geschlecht, Gesellschaft, Demokratie, Sprache.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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  • Pädagogik und problematisierendes Denken (Themen und Grundbegriffe von Erziehung und Bildung)

    Begibt man sich heute auf die Suche nach einem geeigneten Einstieg in pädagogische Fragestellungen, trifft man auf vielfältige Einführungen, Handbücher und Nachschlagewerke, in denen Themen und Grundbegriffe von Erziehung und Bildung mithilfe unterschiedlicher Zugänge mal so und mal ganz anders in den Blick genommen werden. Auch wenn dies die vielfältigen Zugänge zum Gegenstand von Pädagogik widerspiegeln mag, deswegen in eine Beliebigkeit im Sinne eines anything goes zu verfallen, würde der Sache der Pädagogik vermutlich nicht unmittelbar gerecht werden. Das Seminar will an dieser Stelle ansetzen und Themen und Grundbegriffe nicht im Sinne eines abgeschlossen ausbuchstabierten Wissenskanon begreifen, den man - im Sinne eines Verfügungswissens - nur noch auswendig zu lernen hätte. Vielmehr wollen die pädagogischen Fragestellungen und Grundprobleme selbst zum Thema gemacht werden, wodurch es möglich wird, jene Themen und Grundbegriffe von Erziehung und Bildung problematisierend selbst zu durchdenken. Ziel des Seminars ist also weniger ein abgeschlossenes Wissen, sondern vielmehr ein kritisches Problembewusstsein hinsichtlich pädagogischer Themen und Grundbegriffe generell.

    Vortragender: Matthias Steffel, MA
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  • Kulturelle und ästhetische Bildung (Geschichte der Ästhetischen Bildung: Schlüsselpositionen des 20.Jh.)

    Anhand ausgewählter aktueller Beiträge in Fachzeitschriften und -büchern und anhand von Performances, Filmen usw. werden historische Zugänge und aktuelle Probleme in den Erziehungswissenschaften zum Thema "kulturelle und ästhetische Bildung" theoretisch und metatheoretisch analysiert. Darüber hinaus stehen über die Forschungsarbeiten Studierender und die Präsentation der Ergebnisse konkrete Modelle und Praktiken aktueller kultureller und ästhetischer Bildung zur Diskussion.

    Vortragende: HProf. Univ.-Doz. Dr. Andrea Bramberger
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  • Allgemeine Pädagogik - wozu und für wen?

    Unter Studierenden herrscht oft Unklarheit über Inhalt, Aufgaben und Ziele der Allgemeinen Pädagogik. Fälschlicherweise wird sie dann für zu abstrakt, zu theorielastig oder für praxisfern gehalten. In dieser Lehrveranstaltung wird der Versuch einer ‚Gegenprobe‘ unternommen. Ausgehend von der These, dass in der Pädagogik keine Theorie tatenlos sowie keine Praxis besinnungslos sei (Ballauff), werden Möglichkeiten und Grenzen allgemeinpädagogischer Theoriebildung thematisiert – v.a. hinsichtlich ihrer Bedeutung für Erziehungs- und Unterrichtspraxis. Dazu zählt sowohl die Vorstellung von Konzepten Allgemeiner Pädagogik als auch die Skepsis ihnen gegenüber.

    Vortragender: Dr. Thomas Mikhail
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Für Masterstudierende

  • Einblicke in die Geschichte der Kindheit-ein Forschungsseminar

    Seit den Anfängen kindlicher Erziehung geht es um die Herstellung des "normalen", des angepassten, des schönen, des nützlichen Kindes. Als Gehilfin von Ökonomie, Medizin und Psychologie hat die Pädagogik spätestens seit dem 18. Jahrhundert dazu beigetragen, das Kind für gesellschaftliche und wirtschaftliche Zwecke brauchbar zu machen – unter Anwendung von Kontrolle, Steuerung und Demütigungen und auf Kosten seiner Selbstständigkeit sowie kreativen und autonomen Handelns.Das Seminar wirft einen neuen Blick auf die Geschichte der "schwarzen Pädagogik" und soll aufzeigen, wie das Kind im Verlauf seiner Entwicklung zur standardisierten Ware wurde. Im Seminar werden tabuisierte Facetten von Kindheit beleuchtet und es soll analysieren, wie sich die schwarze Pädagogik historisch und aktuell in erzieherischer Absicht in Schule, Kindergarten und anderen Erziehungsinstitutionen sowie in kulturellen Praktiken kontinuierlich ausgebreitet und verfestigt hat.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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  • Begleitseminar (Masterarbeit) I und II

    Belgleitung und Beratung (bildungstheoretischer und bildungsphilosophischer) Masterarbeit im Bereich der Allgemeinen Erziehungswissenschaft.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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Lehrveranstaltungsangebote im Wintersemester 2019/2020


Für Bachelorstudierende

  • Theorien der Erziehung und Bildung

    Diese Vorlesung versteht sich als eine Grundorientierung im Fach Pädagogik, die den Zugang zum Studium über die Vermittlung grundlegender Theorien der Erziehung und Bildung wählt. Da Erziehung und Bildung eine spezifisch menschliche Praxis ("Der Mensch wird nur Mensch durch Erziehung") darstellt, bedarf jedes Erziehungs- und Bildungshandeln der theoretischen Begründung in einem Denken, das dieses Handeln maßgebend anleitet und kritisch reflektiert. Die Vorlesung spannt einen historischen Bogen von der griechischen Antike bis in die unmittelbare Gegenwart und eröffnet dabei gleichzeitig das breite Spektrum unterschiedlicher wissenschaftstheoretischer Zugänge zu Erziehung und Bildung.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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  • Themen und Grundbegriffe von Erziehung und Bildung - Einführung in das wissenschaftliche pädagogische Denken

    Aus Auseinandersetzung mit erziehungswissenschaftlichen Zugängen (Theorien und Modelle der Erziehungswissenschaft, Geschichte der Pädagogik, Pädagogische Institutionen und Arbeitsfelder und Pädagogische Anthropologie) will das Seminar aus wissenschaftstheoretischer Perspektive in das wissenschaftliche pädagogische Denken einführen und eine in ihren Grundzügen und Grundbegriffen verstandene Pädagogik zum Ausdruck bringen. Rege Diskussionen, Lust am Lesen und Freude an der Argumentation werden erwünscht und ausdrücklich begrüßt!

    Vortragender: Abdyl Veseli, MA
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  • Praxis der qualitativen Sozialforschung - Von der Verwendung eines einfachen Wortes zur "Arbeit am Begriff"

    Im Rahmen von methodologischen und wissenschaftstheoretischen Grundlagen qualitativer Forschung wollen verstehende, hermeneutische Methoden in den Blick genommen und geübt werden. Zweifelsohne hat es die pädagogische Forschung mit Sprache (im weitesten Sinne) zu tun und ist darauf angewiesen für ihre vielfältigen Forschungsinteressen auf bestehende Begrifflichkeiten zurückzugreifen. Gäbe es beispielsweise für Phänomene wie "Erziehung" und "Bildung" keine einschlägigen Begriffe, würde es schwerfallen, den Gegenstand der Pädagogik überhaupt zu fassen. Das Seminar will diesen Umstand methodologisch zum Thema machen, d.h. die Frage danach stellen, woher wir wissen und wie wir begründen können, was mit verwendeten Begriffen gemeint ist und wie deren Bedeutung im Forschungsprozess historisch-systematisch erarbeitet werden kann.

    Vortragender: Matthias Steffel, MA
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  • Grundprobleme pädagogischer Ethik

    Kein pädagogisches Handeln ohne Ethik – keine Ethik ohne pädagogisches Handeln (vgl. Kesselring 2014): Erzieher, Lehrer oder Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit sind angehalten, ihre Bezugspersonen fair, gerecht und menschlich zu behandeln. Förderung und Unterstützung des Gegenübers ist gleichzeitig Arbeit an der Verwirklichung und Erhaltung humaner Prinzipien wie Gerechtigkeit, Fairness, Achtung vor der Welt und dem Anderen. Umgekehrt ist Ethik aber auch von Pädagogik abhängig: Nur im Rahmen einer ethischen Bildung und Erziehung können verbindliche Orientierungen gewonnen und in die Praxis überführt werden. In dieser Veranstaltung sollen die wichtigsten Positionen von Kants Pflichtenethik, über Max Weber (Gesinnungs- vs. Verantwortungsethik) und Georg Lind (Dilemmadiskussion) bis hin zu aktuellen Forschungsergebnissen aus der Neurobiologie (Spitzer) und Verhaltensforschung (de Waal) erarbeitet, kritisch reflektiert und im Hinblick auf ihre Praxisrelevanz diskutiert werden.

    Vortragender (externer Lehrbeauftragter):
    PD Dr. Erik Ode
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Für Masterstudierende

  • Person oder Sache? Anthropologische und bildungstheoretische Grundlagen pädagogischen Handelns

    In dieser Veranstaltung wird es darum gehen, zwei erziehungswissenschaftliche Grundpositionen einander gegenüber zu stellen und kritisch zu beurteilen. Der Differenzpunkt dieser beiden Positionen liegt in einer unterschiedlichen anthropologischen Auffassung vom Menschen, aus der sich jeweils eine unterschiedliche Erziehungs- und Bildungstheorie ergibt. Wird der Mensch nach Art der naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise "versächlicht", richtet sich die erziehungswissenschaftliche Forschung auf die Ermittlung von kausal-analytischen Wirkzusammenhängen und führt am Ende zu einer Erziehungs- und Bildungstheorie nach Art einer Sozialtechnologie. Wird dagegen der Mensch in der humanistischen Denktradition als autonome und mündige Person begriffen, wird eine darauf basierende Forschung v.a. die Heterogenität und Vielfalt des menschlichen Handelns untersuchen und von daher zu einer Erziehungs- und Bildungstheorie der Emanzipation und Selbstgestaltung führen.

    Vortragende:
    Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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  • Pädagogik und Gesellschaftskritik

    „Die materialistische Lehre von der Veränderung der Umstände und der Erziehung vergißt, dass die Umstände von den Menschen verändert und der Erzieher selbst erzogen werden muss. (…) Das Zusammenfallen des Änderns der Umstände und der menschlichen Tätigkeit oder Selbstveränderung kann nur als revolutionäre Praxis gefasst und rationell verstanden werden.“ Das Seminar nimmt seinen problemorientierten Ausgang bei Marx` dritter These über Feuerbach und versucht, den Gedanken von der Erziehung als einer „revolutionären Praxis“ in seinem historisch-systematischen Verlauf zu analysieren. Dabei werden Erziehungstheorien und -konzeptionen erarbeitet, die entgegen (neo-)kapitalistischen Entfremdungserscheinungen die Mündigkeit und Emanzipation des Kindes radikal ins Zentrum stellen. Sie alle eint die Überzeugung, dass über Erziehung und Bildung nicht ohne die Dimension des Politischen gedacht werden kann. Oder noch schärfer formuliert: Jede Erziehungsarbeit ist politisch und in ihrem (utopischen) Tätigsein wirkungsvoll: mitunter „revolutionär“. Theoretisch untermauert wird das Seminar v.a. mit Texten von Manacorda, Gramsci, Marcuse, Makarenko, Adorno, Freire, Neill, den Autorenkollektiven von 1968, McLaren u.a.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
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  • Grundprobleme pädagogischer Ethik

    Kein pädagogisches Handeln ohne Ethik – keine Ethik ohne pädagogisches Handeln (vgl. Kesselring 2014): Erzieher, Lehrer oder Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit sind angehalten, ihre Bezugspersonen fair, gerecht und menschlich zu behandeln. Förderung und Unterstützung des Gegenübers ist gleichzeitig Arbeit an der Verwirklichung und Erhaltung humaner Prinzipien wie Gerechtigkeit, Fairness, Achtung vor der Welt und dem Anderen. Umgekehrt ist Ethik aber auch von Pädagogik abhängig: Nur im Rahmen einer ethischen Bildung und Erziehung können verbindliche Orientierungen gewonnen und in die Praxis überführt werden. In dieser Veranstaltung sollen die wichtigsten Positionen von Kants Pflichtenethik, über Max Weber (Gesinnungs- vs. Verantwortungsethik) und Georg Lind (Dilemmadiskussion) bis hin zu aktuellen Forschungsergebnissen aus der Neurobiologie (Spitzer) und Verhaltensforschung (de Waal) erarbeitet, kritisch reflektiert und im Hinblick auf ihre Praxisrelevanz diskutiert werden.

    Vortragender (externer Lehrbeauftragter): PD Dr. Erik Ode
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    Die wichtigsten Informationen zur Umstellung des Forschungsbetriebs an der Universität Salzburg
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    Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Der ASEA-UNINET Projekt-Call 2020 (Projektdurchführungszeitraum: 1. Oktober 2020 - 30. September 2021) ist ab sofort geöffnet! Dieses Förderprogramm hat zum Ziel, Forschungs- und Lehraktivitäten (ab Doktoratsstudierende) zwischen den österreichischen Mitgliedsuniversitäten und Südostasien (Indonesien, Laus, Kambodscha, Malaysia, Myanmar, Pakistan, Philippinen, Thailand und Vietnam) zu fördern.
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