Lehrveranstaltungsangebote im Sommersemester 2021

 

 

Für BachelorStudierende (Und für Masterstudierende als Freie Wahlfächer)

  • Theorien der Erziehung und Bildung

    Diese Vorlesung versteht sich als eine Grundorientierung im Fach Pädagogik, die den Zugang zum Studium über die Vermittlung grundlegender Theorien der Erziehung und Bildung wählt. Da Erziehung und Bildung eine spezifisch menschliche Praxis ("Der Mensch wird nur Mensch durch Erziehung") darstellt, bedarf jedes Erziehungs- und Bildungshandeln der theoretischen Begründung in einem Denken, das dieses Handeln maßgebend anleitet und kritisch reflektiert. Die Vorlesung spannt einen historischen Bogen von der griechischen Antike bis in die unmittelbare Gegenwart und eröffnet dabei gleichzeitig das breite Spektrum unterschiedlicher wissenschaftstheoretischer Zugänge zu Erziehung und Bildung.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter

  • Historisch-systematische Aspekte der Pädagogik

    Diese Vorlesung wird einige grundlegende Aspekte des pädagogischen Denkens und erzieherischen Handelns behandeln, und sie tut das, indem sie diese jeweils in einem historischen Kontext veranschaulicht. Dabei beruht diese Vorlesung auf der methodologischen Prämisse, dass sich diese Aspekte genealogisch in einem langen geschichtlichen Prozess entwickelt und differenziert haben. Zu jedem der einzelnen Aspekte wird jeweils auch ein/e repräsentative/r Autor/in vorgestellt, die/ der den jeweiligen Aspekt in besonders konziser und innovativer Weise diskutiert und im pädagogischen Diskurs etabliert hat. Zu den hier zu erörternden Aspekten gehören v.a. jene der Kritikfähigkeit und Mündigkeit. Person, Identität, Generation, Geschlecht, Gesellschaft, Demokratie, Sprache.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter

  • Was heißt „wissenschaftlich pädagogisch Denken“?

    Aus wissenschafts- und erkenntnistheoretischer Perspektive will das Seminar problematisierend in das wissenschaftlich-pädagogische Denken einführen und Studierende dazu befähigen, disziplinrelevante Begriffe zu kennen, und hinsichtlich dessen, die pädagogische Praxis kritisch zu reflektieren. Dazu gilt es sich z.B. mit Theorien und Modellen der Erziehungswissenschaft, mit der Geschichte der Pädagogik, mit Pädagogischen Institutionen und Arbeitsfeldern und mit der Pädagogischen Anthropologie auseinanderzusetzen. Lust am Lesen und Freude an der Argumentation sind nicht nur erwünscht, sondern werden ausdrücklich begrüßt!

    Vortragender: Abdyl Veseli, MA

  • Praxis bildungstheoretischen Forschens

    Dieses Proseminar bietet Orientierung im Prozess der Erarbeitung von Forschungs- bzw. Seminararbeiten. Alle Teilnehmenden am Seminar können eine bildungstheoretische Forschung durchführen, um ihr pädagogisches Problembewusstsein (weiter) zu kultivieren. Zum Aufbau: Ausgehend vom Video-Podcast der Allgemeinen Pädagogik zur Frage: „Was heißt bildungstheoretisches Forschen?“ wird in den einführenden Sitzungen geklärt, was bildungstheoretisches Forschen sein könnte. Es folgen Präsentationen von (eigenen) Versuchen historisch-systematischer Problematisierung. Die gemeinsame Diskussion von theoretischen Zugängen und methodologischen Überlegungen steht im Zentrum des PS Praxis bildungstheoretischen Forschens. - „Besonders Gewitzte sagen, Theorie sei […] repressiv; und welche Tätigkeit inmitten des status quo wäre es nicht auf ihre Weise. Aber das unmittelbare Tun, das allemal ans Zuschlagen mahnt, ist unvergleichlich viel näher an Unterdrückung als der Gedanke, der Atem schöpft. Der Archimedische Punkt: wie eine nicht repressive Praxis möglich sei, wie man durch die Alternative von Spontaneität und Organisation hindurchsteuern könne, ist, wenn überhaupt, anders als theoretisch nicht aufzufinden.“ (Adorno 1969, S. 186)

    Vortragende: Theresa Lechner, MA

  • Zum Problembewusstsein (in) der Pädagogik
    Themen und Grundbegriffe von Erziehung und Bildung

Beschäftigt man sich heute mit ›Themen und Grundbegriffen von Erziehung und Bildung‹, stößt man auf einen Fundus vielfältiger Konzeptionen und Lösungsvorschläge - etwa in einschlägiger wissenschaftlicher Literatur, in diversen Ratgebern, oder aber auch in alltäglichen, gut gemeinten Binsenweisheiten. All diese Angebote versprechen pädagogisch Denkenden und Handelnden ein Wissen an die Hand zu geben, mithilfe dessen sich pädagogische Probleme bearbeiten oder gar lösen lassen. Um wissenschaftlich beurteilen zu können, welche Ansätze zielführend sein könnten, müssen jedoch erst einmal die zugrundeliegenden Probleme erkannt und benannt werden, mit denen man es hier zu tun hat.
Das Seminar will an dieser Stelle ansetzen und der Frage nachgehen, was man im Allgemeinen als ›Problem‹ (in) der Pädagogik bezeichnen kann. Genauer gefasst: Was sind überhaupt die Fragen, auf die Begriffe wie ›Erziehung‹ und ›Bildung‹ antworten sollen? Ziel des Seminars wird sein, diesen Fragen aus historisch-systematischer Perspektive nachzuspüren und im Zuge dessen ein kritisches pädagogisches Problembewusstsein zu erarbeiten.

Vortragender: Matthias Steffel, MA



Für Masterstudierende

  • "Der Mensch wird nur Mensch durch Erziehung. Er ist nichts, als das was die Erziehung aus ihm macht."

    Angesichts einer offenen und ungewissen Zukunft und im Hinblick auf den nicht mehr vorgegebenen, sondern von der einzelnen Person selbst zu bestimmenden Lebenssinn, wird Erziehung immer fragwürdiger, die den Menschen in erster Linie für Zwecke abrichten und auf Funktionen vorbereiten will. Daher erscheint es notwendig, Erziehung von der mündigen Person her neu zu denken und zu entwerfen. Das Seminar erörtert zehn wichtige Grundfragen der Erziehung und versteht sich als Aufforderung zu eigenem kritischen Nachdenken, welche Möglichkeiten und Grenzen Erziehung hat.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter
  • Begleitseminar (Masterarbeit) I und II

    Begleitung und Beratung (bildungstheoretischer und bildungsphilosophischer) Masterarbeit im Bereich der Allgemeinen Erziehungswissenschaft.

    Vortragende: Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter

 

 

Für Dissertant/Innen

  • DissertantInnenseminar -  Präsentation und Diskussion laufender Forschungsarbeiten (Theorie-Macht-Bildung)

    Das Dissertantenseminar möchte eine Plattform zur Diskussion des eigenen Arbeits- und Forschungsprozesses im Kontext der Dissertation bieten. Dabei steht der gemeinsame Austausch sowie die thematische Präsentation der Arbeiten im Vordergrund.Vor allem Arbeiten mit empirisch qualitativer oder bildungstheoretischer bzw. bildungsphilosophischer Ausrichtung sollen im Fokus stehen. Die Themen sollten sich entweder in Bereiche der Allgemeinen Erziehungswissenschaft oder der Sozialpädagogik einordnen lassen.

    Vortragende:
    Univ.-Prof. Dr. Sabine Seichter und Univ.-Prof. Dr. Birgit Bütow
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  • News
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst im Jänner und Februar 2021 insgesamt drei Online-Vorträge:
    Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Change- Nachrichten im Kontext von Politik, Wirtschaft und Technik“ unter der Leitung von Josef Trappel und Stefan Gadringer findet am Montag, den 25.01.2021 um 18 Uhr, die Online-Veranstaltung "Infizierte Demokratie" statt.
    Herausforderungen gibt es im elementarpädagogischen Alltag zahlreiche, nicht nur in Coronazeiten. Die Kunst liegt im konstruktiven Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Dem Thema „Lösungsorientiert mit Herausforderungen – kompetent und sicher – umgehen“ widmet sich der vierte Tag der Elementarbildung in Salzburg 22.01.2021, der aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen in digitaler Form stattfinden wird.
    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Hiermit möchten wir an den Call for Lectures erinnern, welcher noch bis 28.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 23.08.- 04.09.2021 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Mit dem „Award of Excellence“ werden die besten Dissertationen eines Studienjahres an österreichischen Hochschulen ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist Marina Pagano, Mitarbeiterin des FB Romanistik und Mitglied des Doktoratskollegs "Ästhetische Kommunikation".
    Knochen haben die außergewöhnliche Eigenschaft sich an äußere mechanische Einflüsse anzupassen und gezielt dort neues Material aufzubauen, wo es am dringendsten benötigt wird. Bereiche, die nur schwachen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, werden hingegen abgebaut.
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
  • Veranstaltungen
  • 20.01.21 Das doing menstruation in der Gesellschaft der Nachhaltigkeit
    20.01.21 Wie wirkt Musik?
    21.01.21 Friderike ›Zweig‹ und weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert
    22.01.21 Friderike ›Zweig‹ und weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert
    22.01.21 Update GmbH-Recht
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