Banner: Kulturgeschichte

Die Kulturgeschichte geht von einem denkbar umfassenden Verständnis von Kultur aus, das alle Leistungen des Menschen umschließt, egal ob sie materieller oder intellektueller Art sind. Dabei werden die subjektiven Seiten betont, etwa die Wahrnehmungen, Erfahrungen und Deutungen der zeitgenössischen AkteurInnen, aber auch die kontextuellen Prägungen der HistorikerInnen. Innerhalb dieses Denkansatzes ergeben sich verschiedene Richtungen. Als „Historische Anthropologie“ interpretiert sie Kultur als Netz von Bedeutungen. Lebensweltliche Analysen betonen den Prozess der Sinnstiftung in der Auseinandersetzung von Individuen und Erfahrungsgruppen mit strukturellen Gegebenheiten. Dabei wird der Handlungsdimension ein besonderer Stellenwert eingeräumt, und zwar auch in Formen symbolischer Interaktionen. Zur Kulturgeschichte zählen im weiteren Sinn außerdem Alltagsgeschichte, Erfahrungsgeschichte und Mentalitätsgeschichte sowie Geschichte der Kunst als Reflexion und Verarbeitung von Wahrnehmungen. Konkrete Schwerpunkte in Forschung und Lehre, die sich in den letzten Jahren im Fachbereich herausgebildet haben sind: Kulturgeschichte der Diplomatie und des Reisens, der Geschlechterbeziehungen, der interethnischen Kontakte, der topographisch-sozialen Mikrowelten sowie von Herrschaftsverhältnissen und bei Problemen der Friedenssicherung.

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    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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    05.11.20 Scientrepreneur Compact 2020
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