Raphaela Behounek

Fachbereich Anglistik und Amerikanistik
Hauptbetreuer Univ.-Prof. Dr. Ralph Poole MA
Nebenbetreuer Ass.-Prof. Mag. Dr. Markus Oppolzer
Beginn WS 18/19
Kontakt raphaela.behounek@stud.sbg.ac.at
Thema der Dissertation Modernity Has Failed Us: Contemporary Gothic Fiction Aimed at Young Adult Audiences as an Interpretive Framework for Dealing with the Crises of Modernity

Abstract

Ausgehend vom 18. Jahrhundert, hat gothic fiction, oder der Schauerroman, immer schon eine wichtige soziale Rolle gespielt. Vor allem für Frauen oder andere an den Rand gedrängte Gruppen, sei es wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion, ist das ‚gothic Other‘, ein bestimmtes furchteinflößendes Anderes, immer schon entscheidend gewesen und diente den Autoren und Autorinnen als Möglichkeit ihre soziale Kritik anzutreiben. Obwohl das Genre eine reiche Geschichte hat, erfreut es sich gerade im späten 20. und 21. Jahrhundert einer großen Beliebtheit, die vor allem auf die wachsenden sozialen Probleme zurückzuführen ist. Gerade das 21. Jahrhundert zeichnet sich vor allem durch seine sozialen und politischen Umbrüche und Entwicklungen aus, aber auch was die Wissenschaft angeht, sind die Erkenntnisse nicht weniger bahnbrechend und für ein Laienpublikum unverständlich als die Entdeckungen des 19. Jahrhunderts.

Gerade für ein junges Publikum haben diese Umwälzungen gravierende Folgen, die mitunter sogar ein Gefühl der Verzweiflung auslösen können. Viele Menschen der schwer zu definierenden Altersgruppe ‚young adults‘ fliehen sich vor diesen Neuerungen in fiktive Welten, die immer dystopischer werden und sich vorwiegend mit autoritären Regimen und immer aggressiver werdender religiöser Organisationen beschäftigen.

Dieses Dissertationsvorhaben möchte die Entwicklung der ‚gothic fiction‘ und der dystopischen ‚young adult‘ Romane beleuchten und zeigen, wie diese immer schon als Kritik für religiöse und politische Systeme gewirkt haben. Des Weiteren möchte dieses Projekt anhand einiger ausgewählter Fallstudien zeigen, dass diese fiktiven Welten nicht nur als Fluchtziel der jungen LeserInnen dienen soll, sondern auch als Beispiele, wie jeder und jede Einzelne einen Unterschied im eigenen System machen kann.

  • News
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Die 6. Jahrestagung zur Migrations- und Integrationsforschung in Österreich fand heuer vom 16.9. bis 18.9. an der Universität Salzburg – teilweise in Präsenz, teilweise online - statt. Verabschiedet wurde eine Resolution für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria.
    Im Rahmen seines Profils „Räume und Identitäten“ wurde am 30. Jänner 2020 am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht der Universität Salzburg die dritte Jahrestagung abgehalten. Die Tagung mit dem Titel „Lebensende in Institutionen“ griff eine brisante soziale Thematik auf.
    Der Orientierungstag ist eine Informations- und Welcome-Veranstaltung, die Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium erleichtert.
    In diesem Semester gibt es ab 28.09.2020 keine persönliche Anmeldung zu den USI-Kursen, um eine unnötige Menschenansammlung zu vermeiden.
    Die armenische Religionsanthropologin Dr. Yulia Antonyan (Staatliche Universität Jerevan) und die österreichische Armenologin und Leiterin des ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, Univ.Doz.Dr.Dr.h.c. Jasmine Dum-Tragut Bakk.rer.nat., gehören zu den Siegern eines internationalen Forschungswettbewerb in Armenien.
    Die Starting Grants werden seit 2007 jährlich vergeben und ermöglichen herausragenden Forscher/innen die Durchführung innovativer Forschungsvorhaben. Die Förderpreise werden in hochkompetitiven Wettbewerben vergeben und stellen für die geförderten Forscher/innen eine bedeutende wissenschaftliche Auszeichnung dar. Dieses Jahr gingen 11 ERC Starting Grants nach Österreich, Forster erhielt den einzigen im Bereich Informatik. 13,3% aller Einreichungen wurden heuer vom ERC gefördert.
    Bereits zum 10. Mal vergab die PLUS in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 6600 Euro. Zum Jubiläum betonte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert: „Mit einer Dekade Nachwuchsförderung im MINT-Bereich setzte die PLUS früh einen richtungsweisenden Maßstab, der aktuell mit den MINT-Labs ausgebaut wird. Wegbereiter und Jurykoordinator Maurizio Musso hat neben vielen anderen die Kooperation fruchtbar mitgestaltet.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2020/21
    Auch historioPLUS musste sich, so wie viele andere auch, an die veränderten Umstände aufgrund von Covid-19 anpassen. Aus diesem Grund erscheint heuer der aktuelle Jahrgang etwas später als in den vergangenen Jahren.
    Seit fast 20 Jahren ist das Sprachenzentrum im Bereich Interkomprehensionsdidaktik tätig – Anlass genug, um namhafte Expert*innen im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik zu vereinen, um den aktuellen Forschungsstand im Bereich Interkomprehension darzustellen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Sammelband „Lehr- und Lernkompetenzen für die Interkompehension. Perspektiven für die mehrsprachige Bildung“ (Band 10 der Salzburger Reihe zur Lehrer/innen/bildung).
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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