Studien-ABC

ABC

A wie...

  • Akademische Viertelstunde: siehe C.t. (Cum tempore)

B wie...

  • Blackboard: Blackboard ist die Online-Lernplattform der Universität Salzburg. Dort werden Kursunterlagen zur Verfügung gestellt oder auch Hausaufgaben abgegeben. Es obliegt prinzipiell immer dem jeweiligen Lehrveranstaltungsleiter/der jeweiligen Leiterin, wofür und wie intensiv Blackboard genutzt wird; es gibt nach wie vor auch einige DozentInnen, die komplett auf diese Plattform verzichten. Den Zugang zu Blackboard erhältst du bei der erstmaligen Zulassung zu deinem Studium, die jeweiligen Kurse werden oft erst nach einiger Zeit freigeschaltet.

C wie...

  • Cluster Mitte: Das Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung wird seit dem Studienjahr 2016/17 im Verbund diverser Salzburger und Linzer Hochschulen angeboten. Diese Hochschulen werden zum sogenannten „Cluster Mitte“ zusammengefasst. Beteiligt sind folgende Hochschule bzw. Universitäten: Paris-Lodron-Universität Salzburg, Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig, Universität Mozarteum Salzburg, Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Johannes-Kepler-Universität Linz, Anton-Bruckner-Privatuniversität, Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Katholische Privatuniversität Linz und Kunstuniversität Linz. Im Laufe deines Studiums kannst du, wenn du möchtest, an all diesen Hochschulen Lehrveranstaltungen absolvieren; genauso ist es derzeit aber auch möglich, alle deine Lehrveranstaltungen an den Salzburger Hochschulen zu besuchen.
    Die erstmalige Zulassung zu einem Studium ist an folgenden Universitäten möglich:
    Alle Fächer außer Mediengestaltung: Universität Salzburg
    Alle Fächer außer Französisch, Griechisch, Latein, Italienisch, Spanisch und Russisch: JKU Linz
  • C.t. (Cum tempore): Dir wird relativ schnell auffallen, dass die im PLUSonline eingetragenen Beginnzeiten von Lehrveranstaltungen von den tatsächlichen Beginnzeiten oft abweichen. So stehen zweistündige Lehrveranstaltungen oft beispielsweise zwischen 10:00 und 12:00 im PLUSonline, starten aber eigentlich erst um 10:15 und werden bereits um 11:45 wieder beendet. Dies ergibt sich aufgrund der Tatsache, dass eine Lehrveranstaltungseinheit nicht volle 60 Minuten dauert, sondern nur 45 Minuten. Demnach dauern zweistündige Lehrveranstaltungen auch eigentlich nur 1,5 Stunden. Die Räume werden jedoch für volle zwei Stunden gebucht, was dem Dozenten/der Dozentin bzw. auch den Studierenden die Möglichkeit gibt, zeitlich etwas zu variieren. Oft wird gefragt, wem welche Uhrzeit am besten passen würde und die Mehrheit entscheidet dann, ob die Lehrveranstaltung um 10:00 (sine tempore) oder um 10:15 (cum tempore) beginnt. Diese 15 Minuten Spielraum nennt man übrigens die „akademische Viertelstunde“.
  • Curriculum: Das Curriculum ist sozusagen der Lehrplan deines Studiums. Du siehst im Curriculum, welche Lehrveranstaltungen du belegen musst und erhältst allgemeine Informationen zu diesen. Das Curriculum besteht aus vier Abschnitten, wobei du im ersten Abschnitt unter anderem Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen, zum Aufnahmeverfahren, zu den Learning Outcomes, den Bachelorarbeiten oder auch Auslandsstudien findest. Im zweiten Abschnitt wird die bildungswissenschaftliche und pädagogisch-praktische Ausbildung genauer beleuchtet sowie die Module, die im Rahmen der Bildungswissenschaften zu absolvieren sind, aufgelistet. Die Informationen des zweiten Abschnitts des Curriculums sind demnach für alle Studienfächer relevant! Der dritte Abschnitt des Curriculums beschäftigt sich schließlich mit den fachspezifischen Modulen bzw. Lehrveranstaltungen. Am einfachsten ist es, die eigenen Unterrichtsfächer mithilfe der Suchfunktion zu suchen und sich die Bestimmungen bezüglich dieser zumindest einmal genau durchzulesen. Der vierte Abschnitt ist für dich nur dann von Bedeutung, wenn du ein Erweiterungsstudium (also ein drittes Unterrichtsfach) aufnehmen möchtest.

D wie...

  • DekanIn: Der Dekan oder die Dekanin ist der/die LeiterIn einer Fakultät.

E wie...

  • ECTS (European Credit Transfer System): Jede Lehrveranstaltung an der Uni hat eine bestimmte Anzahl an ECTS-Punkten. Die ECTS-Punkte sind ein Maß für den Arbeitsaufwand, den du im Rahmen einer Lehrveranstaltung zu erbringen hast. Ein ECTS-Punkt steht für ungefähr 25 Vollstunden (zu 60 Minuten) Aufwand, wobei hierbei nicht nur die Anwesenheit in Lehrveranstaltungen eingerechnet wird, sondern auch die Zeit, die du für Vor- und Nachbereitung des Stoffs sowie für das Lernen für Prüfungen oder das Vorbereiten von Referaten bzw. das Verfassen einer Abschussarbeit brauchst. Die ECTS-Punkte wurden im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführt und sollen für eine bessere internationale Vergleichbarkeit von Studien sorgen.
  • Erweiterungsstudium: Das Lehramtsstudium ist grundsätzlich kombinationspflichtig; das heißt, du musst zwei Fächer deiner Wahl miteinander kombinieren. Wenn du noch Interesse an einem dritten Fach hast, kannst du dieses im Rahmen eines Erweiterungsstudiums ebenfalls aufnehmen. Du hast dann ein sogenanntes Hauptstudium (also deine Kombination aus den zwei Fächern) und ein Erweiterungsstudium. Du kannst ein Erweiterungsstudium nur aufnehmen, wenn du bereits für ein Hauptstudium zugelassen bist oder eines abgeschlossen hast. Der Abschluss des Erweiterungsstudiums kann erst nach Abschluss des Hauptstudiums erfolgen. Du erwirbst durch den Abschluss eines Erweiterungsstudiums keinen zusätzlichen Titel, sondern nur eine Arbeitsberechtigung für dein Drittfach. Im Drittfach ist das Schreiben der Abschlussarbeit (also der Masterarbeit) daher auch nicht notwendig.
    AbsolventInnen eines dreijährigen PH-Studiums (damals für Hauptschulen bzw. NMS) können die Qualifikation für das höhere Lehramt durch Absolvierung zusätzlicher Kurse im Ausmaß von 60 ECTS erwerben. Damit ist der frühere PH-Bachelor dem früheren Uni-Bachelor gleichgestellt und PH-AbsolventInnen können anschließend für den Lehramts-Master inskribieren. Auch dies nennt man Erweiterungsstudium oder auch Upgrade.

F wie...

  • Freie Wahlfächer: Im Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe sind 6 ECTS an freien Wahlfächern zu belegen. Bei der Wahl dieser freien Wahlfächer ist es dir tatsächlich komplett freigestellt, welche Lehrveranstaltungen du belegen möchtest. Du kannst dich, wenn du das möchtest, für Lehrveranstaltungen anmelden, die mit deinen Studienfächern überhaupt nichts zu tun haben. Sämtliche Lehrveranstaltungen, die an den Hochschulen angeboten werden, können von dir besucht werden (sofern diese keine Voraussetzungen haben). Im Masterstudium darfst du wieder 4 ECTS frei wählen. Es bietet sich an, im Rahmen der freien Wahlfächer eine Studienergänzung oder ein Themenmodul zu absolvieren.

G wie...

H wie...

I wie...

  • Immatrikulation: Dieser Begriff wird eher selten verwendet, da die Bezeichnung „Inskription“ oft als äquivalent angesehen wird. Tatsächlich meinen diese beiden Dinge aber Unterschiedliches: Eine Immatrikulation geschieht – zumindest an einer österreichischen Hochschule – nur ein einziges Mal im Leben: Wenn du dich erstmalig für ein Studium anmeldest und zugelassen wirst, so erhältst du eine Matrikelnummer. Diese behältst du für immer, auch wenn du die Hochschule innerhalb Österreichs wechselst, so bleibt deine Matrikelnummer immer gleich. Die Immatrikulation ist also quasi die „Zulassung zum österreichischen Universitätssystem“. Die Inskription hingegen meint die Anmeldung/Einschreibung zu einem bestimmten Studium.
  • Inskription (Einschreibung): Die Ersteinschreibung hast du als StudienanfängerIn schon hinter dir (siehe hier). Damit bist du für das erste Semester gemeldet. Auch in den Folgesemestern musst du aber dafür sorgen, dass du weitergemeldet bist. Dazu ist erfreulicherweise nicht immer der Weg in die Kapitelgasse notwendig; du musst nur auf PLUSonline einen Blick auf den Studienbeitragsstatus werfen und den offen Betrag (siehe ÖH-Beitrag) rechtzeitig einzahlen. Mit Einzahlung des ÖH-Beitrags bist du automatisch für das nächste Semester weitergemeldet, also inskribiert. Die einzuhaltenden Fristen werden auf der Seite der Universität Salzburg ständig aktualisiert; für die Weitermeldung im Wintersemester galten beispielsweise folgende Fristen: 1. Juli – 5. September Allgemeine Zulassungsfrist sowie 6. September – 30. November Nachfrist, wobei sich in der Nachfrist der Studierendenbeitrag um 10 % erhöht.
    Wichtig: Vor Einzahlung des ÖH-Beitrags und damit der Weitermeldung für dein Studium ist keine Anmeldung zu Lehrveranstaltungen möglich!

J wie...

K wie...

L wie...

  • Lehrveranstaltungsfreie Zeit: An der Uni gibt es streng genommen keine Ferien, sondern nur lehrveranstaltungsfreie Zeiten. Zu dieser Zeit musst du zwar keine Lehrveranstaltungen besuchen, allerdings kann es durchaus vorkommen, dass du die ein oder andere Prüfung ablegen musst bzw. sollst. Auch Abgabefristen von Proseminarar- oder Seminararbeiten fallen häufig in lehrveranstaltungsfreie Zeiten. Die „Semesterferien“ sind immer von 1. Februar bis 28. bzw. allenfalls 29. Februar, die „Sommerferien“ von 1. Juli bis 30. September. Zusätzlich ist die Weihnachtszeit (meist parallel zu den Schulferien) lehrveranstaltungsfrei – genauso wie sämtliche Feiertage.
  • LV: LV ist die Abkürzung für Lehrveranstaltung. An der Universität gibt es verschiedene Typen von Lehrveranstaltungen, wobei die häufigsten folgende sind: Vorlesung (VO), Vorlesung mit Übung (VU), Übung mit Vorlesung (UV), Proseminar (PS), Seminar (SE), Konversatorium (KO), Praktikum (PR) sowie Exkursion (EX).
    Wie der Name bereits verrät, wird in Vorlesungen der Lehrstoff von einem Dozenten/einer Dozentin frontal vorgetragen. Besonders im ersten Semester wird in Vorlesungen oft ein Überblick über die Teildisziplinen des Studienfachs gegeben. Vorlesungen haben keine beschränkte TeilnehmerInnenzahl, was auch bedeutet, dass Vorlesungen zumeist in größeren Hörsälen abgehalten werden. In Vorlesungen herrscht keine Anwesenheitspflicht, trotzdem ist dringend anzuraten, die Vorlesungen trotzdem zu besuchen, da sehr viel Lehrstoff in recht kurzer Zeit vermittelt wird. Außerdem ist es sinnvoll, sich selbst eine Mitschrift anzufertigen, da nicht alle DozentInnen Lernunterlagen zur Verfügung stellen bzw. diese oft recht grob gehalten sind.
    Auch der Begriff Übung signalisiert bereits, was einen in dieser Art von Lehrveranstaltung erwartet. Übungen dienen der Festigung des – oft in der zugehörigen Vorlesung vermittelten – Lehrstoffes. Hierfür wirst du immer wieder Aufgaben zu erledigen haben bzw. diese in den Lehrveranstaltungen auch präsentieren. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass der genaue Ablauf von Übungen selbstverständlich von den jeweiligen ÜbungsleiterInnen abhängt. Gemeinsam ist allen Übungen jedenfalls die Anwesenheitspflicht; zumeist ist eine Anwesenheit von mind. 80 % erforderlich.
    Vorlesungen mit Übung sowie Übungen mit Vorlesung verknüpfen die Konzepte von Vorlesung und Übung miteinander; jedoch dominiert bei Vorlesungen mit Übung die Vorlesungskomponente, dementsprechend herrscht dort auch keine Anwesenheitspflicht, während  dies bei Übungen mit Vorlesung aufgrund der höheren Übungsfokussierung durchaus der Fall ist.
    Ebenso gibt es auch in Proseminaren und Seminaren Anwesenheitspflicht. Dort wird meist ein bestimmtes Thema genauer behandelt. Wie in Übungen erhältst du dort regelmäßig Aufgaben (oft Literaturstudium). Am Ende von Proseminaren bzw. Seminaren musst du in den allermeisten Fällen eine Proseminararbeit bzw. Seminararbeit verfassen, wobei die Länge der Arbeiten variiert. Proseminararbeiten sind in der Regel aber deutlich kürzer als Seminararbeiten.
    Exkursionen sind, wie in der Schule, fachbezogene Lehrausgänge. Im Unterschied zu Schulexkursionen wird die Ab- und Anreise nicht automatisch bei jeder Exkursion von den ExkursionsleiterInnen organisiert, sondern erfolgt manchmal auch privat.  

M wie...

  • Matrikelnummer:  Die Matrikelnummer ist eine siebenstellige Identifikationsnummer, die du bei der Immatrikulation erhältst. Sie wird auch auf deinem Studierendenausweis vermerkt. Deine Matrikelnummer ändert sich auch bei einem Universitätswechsel innerhalb Österreichs nicht! Du behältst deine Matrikelnummer ein Leben lang. Wenn du mit Fachbereichssekretariaten oder anderen Verwaltungseinheiten zu tun hast, ist es sinnvoll, deine Matrikelnummer immer bereitzuhalten oder gleich bekanntzugeben.

N wie...

O wie...

  • ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft): Die ÖH ist die gesetzliche Vertretung aller Studierender an österreichischen Hochschulen, wobei man grob noch die Bundesvertretung (österreichweite Vertretung), die Hochschulvertretung (Vertretung deiner Hochschule) sowie die Studienvertretung (Vertretung deines Studienganges, siehe unter STV) unterscheiden kann. Als StudentIn hast du alle zwei Jahre im Mai die Möglichkeit, deine Vertretungen bei den ÖH-Wahlen selbst zu wählen. Du erhältst bei der Wahl drei Stimmzettel: einen für die Bundesvertretung, einen für die Hochschulvertretung und einen für die Studienvertretung. Die Wahl findet direkt an den Hochschulen statt und dauert drei Tage. Die ÖH ist in Fraktionen unterteilt, wobei diese Fraktionen oft politischen Parteien nahestehen bzw. Vorfeldorganisationen dieser sind. In der Bundesvertetung sind derzeit folgende Fraktionen vertreten (absteigend nach Mandatszahlen): Aktionsgemeinschaft (AG), Verband sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ), Grüne & Alternative Student_innen (GRAS), Junge liberale Studierende (JUNOS), Unabhängige Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ), Kommunistischer Student_innenverband-Linke Liste (KSV LiLi), Kommunistischer Studierendenverband (KSV KJÖ) sowie der Ring freiheitlicher Studenten (RFS). Mehr Informationen über die ÖH findest du auf ihrer Homepage.
  • ÖH-Beitrag: Du bist dazu verpflichtet, jedes Semester einen Studierendenbeitrag einzuzahlen. Der Studierendenbeitrag wird jährlich an den Verbraucherpreisindex angepasst und betrug im Wintersemester 2019/20 20,20 €. Der Studierendenbeitrag setzt sich zusammen aus dem ÖH-Beitrag (19,50 €) und einer Haftpflicht- und Unfallversicherung (0,70 €). 13 % des ÖH-Beitrags gehen an die Bundesvertretung und 87 % an die lokale Hochschulvertretung. Die Versicherung deckt die meisten Schäden, die im Laufe des Studiums an der Hochschule passieren können, ohne Selbstbehalt ab. Auch wenn du dich in einem USI-Kurs verletzt, bist du versichert. Mehr Informationen dazu, was im Schadensfall zu tun ist, findest du auf der ÖH-Homepage.

P wie...

  • Pädagogisch Praktische Studien: Klingt kompliziert, ist es aber nicht – darunter versteht man einfach die schulpraktische Ausbildung inklusive Begleitlehrveranstaltungen im Lehramtsstudium. Insgesamt sind sieben Praktika zu absolvieren: Das Einführungspraktikum (Fach A und B), das Praktikum (Fach A und B), das Vertiefungspraktikum (Fach A und B) sowie das Masterpraktikum (Fach A und/oder B). Zu Schulpraktika muss man sich rechtzeitig auf PLUS Online voranmelden.
  • PLUSonline: Dies ist die Online-Plattform der Universität Salzburg. Auf PLUSonline meldest du dich für Lehrveranstaltungen sowie Prüfungen an, kannst deine Prüfungsergebnisse einsehen und deinen Studienfortschritt checken. Außerdem lädst du dir hier selber deinen Studienerfolgsnachweis und die Inskriptionsbestätigungen herunter, die du, sofern du FamilienbehilfebezieherIn bist, dem Wohnsitzfinanzamt vorlegen musst. Deine Zugangsdaten für PLUSonline erhältst du bei der Inskription. Einen ausführlichen Leitfaden zum Umgang mit PLUSonline findest du hier.
  • Prüfungsimmanent: Sogenannte prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen sind Lehrveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht. Die Beurteilung, die du für prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen erhältst, setzt sich in den meisten Fällen aus deiner Mitarbeit/Anwesenheit, dem Erledigen von Arbeitsaufträgen (Lektüreaufgaben, Abgabe von Übungsaufgaben etc.) sowie oftmals einer Schlussklausur bzw. einer Abschlussarbeit zusammen. 

Q wie...

  • QuereinsteigerInnen: Falls du bereits ein facheinschlägiges Studium abgeschlossen hast, kannst du dir unter bestimmten Voraussetzungen erbrachte Leistungen auch für das Lehramtsstudium anrechnen lassen. 

R wie...

  • Reihungsverfahren PLUS2015: Bei Lehrveranstaltungen mit beschränkter TeilnehmerInnenzahl muss eine Reihung der angemeldeten Personen passieren. Das geschieht auf PLUSonline automatisch durch das Reihungsverfahren PLUS2015:
    Studierende werden bevorzugt, wenn sie (in dieser Reihenfolge) eine höherwertige Studienplanzuordnung der LV haben (Pflichtfach oder Wahlfach vor Freifach), einen Wartelistenplatz im vorangegangenen Semester hatten, mehr ECTS erworben haben (inkl. Fremdunibonus), mehr absolvierte Prüfungen haben, mehr absolvierte Semester im Studium haben, einen besseren Notendurchschnitt haben; bei gleicher Kennzahl entscheidet das Los.
  • RektorIn: Der oder die RektorIn leitet als gewähltes „Oberhaupt“ die Universität. Er kümmert sich um repräsentative Aufgaben sowie um die Ausrichtung der Lehre und Forschung. Derzeit ist Hendrik Lehnert Rektor der Universität Salzburg. 

S wie...

  • Sommersemester: Das Sommersemester dauert von 1. März bis 30. September, Lehrveranstaltungsschluss ist aber schon der 30. Juni. Wie im Wintersemester der Februar, können die Monate Juli, August und September zum Ablegen von Prüfungen oder dem Schreiben von Seminararbeiten genutzt werden.
  • STEOP (Studieneingangs-und Orientierungsphase): Informationen findest du hier.
  • Studienergänzung: Studienergänzungen sind thematisch gebündelte und aufeinander abgestimmte Lehrveranstaltungen, die dir eine zusätzliche Schwerpunktsetzung ermöglichen. Wichtig: Es ist natürlich nicht Pflicht, eine Studienergänzung zu machen! Aber: Es hat durchaus Vorteile, wenn du dich dazu entscheidest, eine Studienergänzung zu machen. Du kannst dir 6 ECTS der Studienergänzung auch als freie Wahlfächer (im Bachelor) bzw. 4 ECTS (im Master) anrechnen lassen. Um sicherzustellen, dass in den einzelnen Themengebieten ausreichende Kompetenzen erworben werden, musst du für Studienergänzungen bzw. -Schwerpunkte Lehrveranstaltungen im Ausmaß von mindestens 24 bzw. 36 ECTS-Punkten absolvieren. Studienergänzungen und -schwerpunkte sind modular aufgebaut und gliedern sich in Basis-, Aufbau- und ggf. Schwerpunktmodul zu je 12 ECTS-Punkten. Weitere Informationen findest du hier.
  • STV (Studienvertretung): Seit dem Wintersemester 2016/17 hat das Lehramt eine eigene STV. Die STV wird alle zwei Jahre neu gewählt und vertritt dich in sämtlichen Studienangelegenheiten. Die STV organisiert auch regelmäßig Events wie beispielsweise das Lehramtsfest und bietet selbstverständlich auch Beratungen für Studierende an. Schau dich auf der Homepage der STV Lehramt um!
  • SZPB (Servicezentrum PädagogInnenbildung): Das SZPB ist seit dem 1. Oktober 2016 für sämtliche Lehramtsangelegenheiten des Clusterstudiums zuständig. Im Servicezentrum PädagogInnenbildung liegt die zentrale organisatorische Koordination des Cluster Mitte. Dies beinhaltet die Koordination des Lehrangebots und des Prüfungswesens ebenso wie die Koordination der Durchführung des Aufnahmeverfahrens sowie die Ressourcenplanung. Außerdem ist das SZPB für die individuelle Betreuung und Unterstützung von Lehramtsstudierenden jedes Semesters zuständig. Sobald du Fragen hast, kannst du dich also an das SZPB (School of Education, Unipark, 2. Stock bzw. Email an lehramt@sbg.ac.at) wenden.

T wie...

  • Tutorium: Zu manchen Lehrveranstaltungen, besonders in den ersten Semestern, gibt es Tutorien. In Tutorien wird von höhersemestrigen Studierenden der in den Lehrveranstaltungen durchgenommene Stoff nochmal erklärt bzw. es werden Übungen dazu gemacht. In Tutorien herrscht keine Anwesenheitspflicht; die Termine für das Tutorium werden meistens in der ersten Lehrveranstaltungseinheit gemeinsam mit den Studierenden geklärt, damit möglichst viele die Chance haben, am Tutorium teilnehmen zu können.

U wie...

  • UBsearch: UBsearch ist die Suchmaschine der Universitätsbibliothek. Du findest hier Informationen zu Standort und Verfügbarkeit der vorhandenen Werke. Außerdem musst du über UBsearch Bücher, die du aus der Hauptbibliothek ausleihen willst, mindestens eine Stunde vor der gewünschten Abholzeit vorbestellen. Über UBsearch hast du auch Zugriff auf verschiedene Datenbanken und auf die elektronische Zeitschriftenbibliothek. 
  • Überschneidungen: (Fast) alle LehramtsstudentInnen können ein Lied davon singen – den Überschneidungen. Bei so vielen unterschiedlichen Fachbereichen, die Lehrveranstaltungen anbieten, und der freien Kombinationsmöglichkeit deiner beiden Fächer ist es beinahe unmöglich, dass es nicht das ein oder andere Mal zu einer Überschneidung mehrerer Lehrveranstaltungen kommt. In so einem Fall ist es wichtig, zu prüfen, ob es eventuell bei einer betroffenen Lehrveranstaltung mehrere Gruppen gibt, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden. Falls dem nicht so ist und sich zwei Lehrveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht ständig überschneiden, so musst du eine davon auf ein anderes Semester verlegen. Falls sich eine LV mit Anwesenheitspflicht mit einer LV ohne Anwesenheitspflicht überschneidet, liegt es an dir zu entscheiden, ob du trotzdem beide LVs in diesem Semester absolvieren möchtest – dann musst du dir den Lehrstoff der LV ohne Anwesenheitspflicht im Selbststudium aneignen. Häufig gibt es auch Blocklehrveranstaltungen, also Lehrveranstaltungen, die an wenigen Terminen stattfinden und dafür aber vergleichsweise lange dauern. Diese überschneiden sich dann naturgemäß öfters mit anderen Lehrveranstaltungen. Beachte hierbei, dass du in prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen eine Anwesenheitspflicht von 80 % hast, eventuell kannst du also deinen Lehrveranstaltungsleiter/deine Lehrveranstaltungsleiterin fragen, ob du die betroffene LV manchmal etwas früher verlassen oder etwas später kommen kannst, um auch die nötige Anwesenheit in der anderen LV zu erreichen. Es obliegt letztlich aber immer den LV-LeiterInnen, inwieweit sie ein vorzeitiges Verlassen einer LV tolerieren!
  • UF: Unterrichtsfach

V wie...

  • Vorlesungsfreie Zeit: siehe lehrveranstaltungsfreie Zeit

W wie...

  • Warteliste: Viele Lehrveranstaltungen haben eine beschränkte TeilnehmerInnenzahl, beispielsweise 25. Oft gibt es bei solchen Lehrveranstaltungen nun aber mehr Anmeldungen als HöchstteilnehmerInnenzahl. In solchen Fällen nimmt PLUSOnline eine automatische Reihung vor (siehe "R"), die nichts mit dem Anmeldezeitpunkt zu tun hat. Dadurch bekommen die 25 bestgereihten Studierenden einen Fixplatz und die restlichen landen auf der Warteliste. Falls du nur einen Wartelistenplatz hast, so nimm trotzdem den ersten Termin der Lehrveranstaltung wahr, denn es kann sein, dass Personen, die eigentlich einen Fixplatz hätten, aber nicht zum ersten Termin kommen, ihren Fixplatz verlieren. Falls du trotzdem keinen Fixplatz erhältst, bleib unbedingt auf der Warteliste und melde dich nicht von der LV ab, denn Personen, die in einem Semester auf der Warteliste standen, werden im darauffolgenden Semester vorgereiht. 
  • Wintersemester: Das Wintersemester dauert von 1. Oktober bis 28./29. Februar, die Lehrveranstaltungen enden aber schon am 31. Jänner. Du hast meist die Möglichkeit, im Februar einige Prüfungen zu absolvieren, an Seminararbeiten zu arbeiten oder, bei guter Zeiteinteilung, einfach nur zu entspannen.

X wie...

Y wie...

Z wie...

  • ZPPS (Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien): Das ZPPS ist zuständig für die Organisation der diversen Schulpraktika, die du im Laufe deines Lehramtsstudiums absolvieren musst. Termine, Fristen und Anmeldungsmodalitäten werden auf der Homepage des ZPPS regelmäßig aktualisiert.
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