Interfakultäres Doktoratsstudium PädagogInnenbildung

Säulen der PädagogInnenbildung

 

Hard Facts

  • 180 ECTS 7 6 Semester
    • 8-12 ECTS DissertantInnenseminare
    • mindestens 8 ECTS (Doktorats-)Lehrveranstaltungen
    • maximal 14 ECTS Sonderleistungen
    • 150 ECTS Dissertation

  • Akademischer Grad
    • Dr. rer. nat.
    • Dr. phil.

Das Doktoratsstudium soll „der Weiterentwicklung der Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit sowie der Heranbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf der Grundlage von Diplom- und Masterstudien dienen. Es ist nicht in Studienabschnitte gegliedert."

AbsolventInnen des Doktoratsstudiums PädagogInnenbildung verfügen unter anderem über folgende Qualifikationen:

  • Zentrale fachdidaktische, angewandte und grundlegende bildungswissenschaftliche Inhalte, Theorien, Entwicklungsperspektiven und Anwendungsbereiche zu reflektieren und an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu orientieren;
  • Lehr-Lernprozesse unter Heranziehung aktueller theoretischer Erkenntnisse zu erforschen und entsprechende Fragestellungen zu entwickeln;
  • Aktuelle Probleme der Theoriebildung und der empirischen Forschung im Bereich der Fachdidaktik und der angewandten Bildungswissenschaften zu bearbeiten;
  • Forschungsdesigns unter Berücksichtigung aktueller Forschungsfelder wie z.B. Diagnose und Förderung, Heterogenität, Differenzierung, Zielgruppenspezifität zu konzipieren;
  • Wissenschaftliche Publikationen auf einem international anerkannten Niveau zu erstellen.

 

Qualifikationsprofil und Forschungsgegenstand

Der Forschungsgegenstand des Doktoratsstudiums PädagogInnenbildung lässt sich in der Regel mindestens einem bzw. zwei bestimmten Säulen des PädagogInnenbildungsstudiums zurechnen, den Fachdidaktiken und/oder den Bildungswissenschaften. Es macht den Charakter eines solchen Doktoratsstudiums aus, dass es sich im Wesentlichen als inter- und transdisziplinär versteht, d.h. von einer Verschränkung der vier Säulen Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften und Schulpraxis ist auszugehen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt dieses Doktoratsstudiums liegt neben bildungswissenschaftlichen Fragestellungen auf der fachdidaktischen Forschung.
Im Kontext systematisch-konzeptueller und empirischer Forschung zu Lehr-/Lernprozessen beschreibt die Fachdidaktik auch das Wechselverhältnis zwischen den Lehr-/Lerninhalten der schulischen Unterrichtsfächer und den Lehrgebieten der wissenschaftlichen Referenzdisziplinen (Fachwissenschaften).
Der Zusammenhang zwischen der hochspezialisierten wissenschaftlichen Entwicklung in den Fachwissenschaften und dem Bildungsauftrag der Schule muss in der LehrerInnenbildung explizit gemacht und auch immer wieder neu hergestellt werden, um fachliches Lehren/Lernen in Dialog zwischen den jeweiligen Wissenschaften und gesellschaftlichen Anforderungen zu gestalten.

Genauere Informationen zu Forschungsschwerpunkten, Aufbau und Ablauf des Studiums finden sich in der Broschüre zu den Standards und Empfehlungen für das interfakultäre Doktoratsstudium PädagogInnenbildung und dem Curriculum für das interfakultäre Doktoratsstudium PädagogInnenbildung.

Promotionskollegs

Das integrative Vernetzungsmodell der Lehrer/innenbildung an der School of Education mit der Verknüpfung von akademischer Erstausbildung und Fort- und Weiterbildung, Lehre, Forschung, Beratung und Entwicklung bildet einen wichtigen Rahmen für die akademische Nachwuchsqualifizierung. Letzteres sowie das wissenschaftliche Beratungsangebot durch eine Faculty von thematisch einschlägigen Wissenschafter/innen ist Teil des Selbstverständnisses der Promotionskollegs.
Wenn thematisch passend wird daher die Teilnahme an einem der beiden von der SoE etablierten Promotionskolleges empfohlen:

Es wird erwartet, dass sich die DissertantInnen im Forschungsnetzwerk der School of Education durch eigene Vorträge und Mitgestaltung des Diskussionssettings engagieren, wissenschaftliche Kommunikationsangebote der School of Education durch Veranstaltungen wahrnehmen und die Chancen auf Netzwerkbildung in der durch die Universität Salzburg vermittelten scientific community nutzen.

Die Teilnahme an einem der Promotionskollegs bietet DissertantInnen den Vorteil, dass ihr/ihm ganze BetreuerInnengruppen zur Seite stehen.

 

Kontakt

Katharina Springer BA MA (Sachbearbeiterin)

Universität Salzburg – School of Education
Servicezentrum PädagogInnenbidlung
Unipark Nonntal Raum 2.234
Erzabt-Klotzstraße 1 5020 Sazburg
katharina.springer(at)sbg.ac.at

  • ENGLISH English
  • News
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst im Jänner und Februar 2021 insgesamt drei Online-Vorträge:
    Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Change- Nachrichten im Kontext von Politik, Wirtschaft und Technik“ unter der Leitung von Josef Trappel und Stefan Gadringer findet am Montag, den 25.01.2021 um 18 Uhr, die Online-Veranstaltung "Infizierte Demokratie" statt.
    Herausforderungen gibt es im elementarpädagogischen Alltag zahlreiche, nicht nur in Coronazeiten. Die Kunst liegt im konstruktiven Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Dem Thema „Lösungsorientiert mit Herausforderungen – kompetent und sicher – umgehen“ widmet sich der vierte Tag der Elementarbildung in Salzburg 22.01.2021, der aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen in digitaler Form stattfinden wird.
    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Hiermit möchten wir an den Call for Lectures erinnern, welcher noch bis 28.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 23.08.- 04.09.2021 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Mit dem „Award of Excellence“ werden die besten Dissertationen eines Studienjahres an österreichischen Hochschulen ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist Marina Pagano, Mitarbeiterin des FB Romanistik und Mitglied des Doktoratskollegs "Ästhetische Kommunikation".
    Knochen haben die außergewöhnliche Eigenschaft sich an äußere mechanische Einflüsse anzupassen und gezielt dort neues Material aufzubauen, wo es am dringendsten benötigt wird. Bereiche, die nur schwachen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, werden hingegen abgebaut.
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
  • Veranstaltungen
  • 20.01.21 Das doing menstruation in der Gesellschaft der Nachhaltigkeit
    20.01.21 Wie wirkt Musik?
    21.01.21 Friderike ›Zweig‹ und weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert
    22.01.21 Friderike ›Zweig‹ und weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert
    22.01.21 Update GmbH-Recht
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Impressum
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg